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RE: Neinstedt und der Osterberg

#46 von Wassermann , 24.01.2015 08:57

Was unsere Diakonische Gemeinschaft über sich sagt:

Diakonische Gemeinschaft.

Die Diakonische Gemeinschaft der Brüder und Schwestern auf dem Lindenhof ist so alt, wie die Evangelische Stiftung selbst. Zu dieser Gemeinschaft gehören Absolventen und Absolventinnen des Diakonenkollegs sowie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen diakonischer Berufsfelder aus Kirche und Diakonie. Sie halten untereinander Kontakt durch Begegnungen, Vollversammlungen, Konvente, durch die Fürbitte in ihren persönlichen Gebeten und Begleitung in Situationen der Not. Durch ihre Ausbildung, Berufung und Einsegnung zum Diakon bzw. diakonischem Dienst fühlen sie sich dem Gesamtanliegen der diakonischen Arbeit in der Evangelischen Stiftung Neinstedter Anstalten verpflichtet.

Trotzdem herrscht bisher das Schweigen der Lämmer und nicht der Aufschrei der Diakone.
Euer Wassermann

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RE: Neinstedt und der Osterberg

#47 von Wassermann , 03.02.2015 14:34

Die Buschtrommel trommelt wieder. Man spricht von einem Dolchstoß noch in dieser Woche. Wovor haben die eigentlich Angst, einen solche Menschen brechen zu müssen? Ob die dann hinterher noch feiern? Hoffe dieser Show-Down ist noch nicht das letzte Wort.
Wassermann

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RE: Neinstedt und der Osterberg

#48 von Theo , 03.02.2015 18:08

Liebe Neinstedter, liebe DAVIDler und Freunde, lieber Wassermann,

fühle mich Dir lieber "Wassermann" freundschaftlich verbunden, obwohl wir uns persönlich nicht kennen, oder vielleicht unerkannt doch? Möchte Letzteres aufgrund Deiner Situationsnähe, lieber Wassermann, vermuten.

Auch mir bleibt nicht verborgen, was keinem interessierten Neinstedter verborgen bleiben kann, nämlich, dass auf unserem Osterberg Dinge geschehen, von denen Du per Buschtrommel erfahren hast, Stichworte: Dolchstoß, Mitarbeiter "brechen" zu sollen.

Wir beobachten und berichten hier weiter?

Theo

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RE: Neinstedt und der Osterberg

#49 von Wassermann , 10.02.2015 21:17

Lieber Theo und Mitleser,

mir hatte die "stille Post" zugetragen, bei dem Schicksal, das viele hier bewegt, spitze sich die Sache nun zu.(Das war letzte Woche.) Die Befürchtungen haben sich wohl nicht bewahrheitet. Für alle, die Bescheid wissen, ist das eine gute Nachricht. Doch bei der Vorgeschichte und den erstaunlichen Tricks, die hier schon zum Einsatz kamen, bleibe ich skeptisch und aufmerksam. Der letzte Taschenspielertrick nannte sich "Coaching". Fortsetzung folgt hoffentlich nicht.
Das wünscht sich - Wassermann

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RE: Neinstedt und der Osterberg

#50 von wilfried , 15.02.2015 08:11

Ein weiteres Augenpaar blickt Richtung Neinstedt und wünscht nach vollständiger Lektüre dieses Thread "alles Gute".

Das Thema Rechtsschutzversicherung war hier angerissen und ich möchte es um eine Facette erweitern:
Zwar riet ich Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern immer zu einer Rechtsschutzversicherung oder einer Mitgliedschaft in der Gewerkschaft, aber ich vergaß auch nie, am Ende dieses Rates zu erwähnen, daß ich Mitglied in der Gewerkschaft Ver.di bin.

Zwar habe ich auch gewerkschaftsintern manche Veränderung eingefordert, was aber nichts an meiner Grundhaltung ändert, daß Mitarbeitende in den (kirchlichen) Betrieben Mitglied in der Gewerkschaft sein sollten - so ungern das gerade in kirchlichen Betrieben auch gesehen werden mag.

In Zeiten meines Vorsitzes einer Mitarbeitervertretung hatten wir in aller Regel den Gewerkschaftssekretär auf den Mitarbeiter-Vollversammlungen als Referent zu einem Sachthema (als externen Sachverstand). Durch den Austausch mit anderen Betrieben im Rahmen der gewerkschaftlichen Fachgruppen waren wir gut vernetzt und konnten auch "Stellvertreterdemonstrationen" vor den Toren von Betrieben machen, um auf Mißstände hinzuweisen.

Dazu nutzten wir gelegentlich sogar "Schandbretter" im mittelalterlichen Stil, die mit Beschriftung nie ihre Wirkung verfehlten.

Diese Schandbretter nutzten wir sogar landesweit auf den Demonstrationen gegen die Gesundheitsreform, um - erfolgreich - die mediale Aufmerksamkeit zu erregen.

Eines aber: Wenn die Betroffene keine Hilfe wünscht oder zulässt, ist ihr nicht zu helfen.
Ohne Mandat geht nur sehr wenig ...

 
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RE: Neinstedt und der Osterberg

#51 von Theo , 16.02.2015 20:46

Liebe Freunde, liebe Neinstedter,

eigentlich wissen wir alle sehr genau, was seit Monaten auf dem Osterberg läuft. Wir wissen auch sehr genau, dass unsere Frau E. unsere Teamleiterin auf dem Osterberg konsequent abzusägen versucht, wenn mir hier diese Formulierung erlaubt sei. Ohne Rückendeckung durch die Geschäftsführung, so müssen wir befürchten, würde Frau E. sicher der Mut fehlen, unsere Teamleiterin anzugreifen.

Liebe Neinstedter,

ihr wisst oder könntet wissen, dass die NA unsere Teamleiterin mehrfach unberechtigt gekündigt hat. Mal, weil sie im Luisenheim, angeblich Bewohnerinnen per Suppenkelle geschlagen haben soll, ein anderes mal, weil sie Windeln unterschlagen haben soll.

Gegen alle bisher ausgesprochenen Kündigungen der NA, und davon gab es etliche, hat sich unsere Teamleiterin vor staatlichen Gerichten erfolgreich gewehrt . Das ist natürlich auch unserer Bereichsleiterin Frau E. bekannt und natürlich ebenso der Geschäftsführung der NA.

Letztere hat zwar in mehreren Gesprächen - gar unter Beteiligung der MAV und des Rechtsanwalts Baumann-Czichon - versucht, der Teamleiterin des Osterbergs den Eindruck zu vermitteln, dass sie dort völlig fehl am Platz sei. Indessen, was MAV und Baumann-Czichon, als Teilnehmer der Gespräche bekunden werden müssen, wurde in diesen Gesprächen erarbeitet, dass der Teamleiterin des Osterbergs fachlich und sachlich überhaupt nichts vorgeworfen werden konnte. Vielmehr wurde der Bereichsleiterin E. von einem der Gesprächsteilnehmer m. E. zu Recht vorgeworfen, dass sie sehenden Auges die offenkundigen Probleme in ihrem Bereich nicht sachgerecht bearbeitet hat. Für uns vom Osterberg sieht es ganz klar so aus, dass Frau E. voreingenommen - und wir befürchten, von der Geschäftsleitung bestärkt - unsere Teamleiterin gnadenlos absägen will.

Was ich gegen dieses schreiende Unrecht bewirken kann, werde ich tun und freue mich, dass es Euch gibt.

Theo

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RE: Neinstedt und der Osterberg

#52 von Brockenhexe , 18.02.2015 11:20

Endlich redet mal einer Klartext. Und viele kennen ja die Zusammenhänge auch noch gar nicht, weil sich diese üble Story schon so lange hinzieht. Ich verstehe nicht wieso unsere neue Leitung sich da auch noch die Finger schmutzig macht. Und noch etwas, Freunde - diejenigen, die sich dazu hergeben auf Bestellung die unbescholtene Teamleiterin auflaufen zu lassen oder sogar falsches Zeugnis abzuliefern, die haben doch Freunde, Eltern, Partner. Die sollten denen doch mal das 8.Gebot unter die Nase halten. Denen muß doch einfach mal mal einer sagen: So etwas macht man einfach nicht. Oder ist das alles Makulatur von gestern?
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RE: Neinstedt und der Osterberg

#53 von Theo , 18.02.2015 17:49

Hallo Brockenhexe,

ist schön, dass wir jetzt auch von anderen Neinstedtern Unterstützung erhalten. Du hast ja so recht, wenn Du schreibst:

"viele kennen ja die Zusammenhänge auch noch gar nicht, weil sich diese üble Story schon so lange hinzieht."

Eigentlich wäre aber das Gegenteil richtig. Gerade weil sich diese üble Story schon so lange hinzieht, ist sie uns Neinstedtern schon bekannt, wenigstens denen, die von uns die Entwicklung auf dem Osterberg und das armselige Verhalten der - wechselnden - Leitungen der NA im Blick haben.

Ich weiß es nicht mehr ganz genau, meine aber, mich richtig zu erinnern, dass die wechselnden Leiter der NA seit über 10 Jahren konsequent unsere Teamleiterin abzusägen versuchen.

Uns scheint, dass die wechselnden Leiter der NA, es dürften in den letzten Jahren mehr als drei gewesen sein, ihrem jeweiligen Nachfolger gleichsam als Staffelstab mit auf den Weg ihrer Nachfolger gegeben haben, dass unsere Teamleiterin "entsorgt" werden müsse.

Anders wird uns Neinstedtern nicht erklärlich, weshalb unsere Teamleiterin immer noch drangsaliert wird, - vorrangig durch die Bereichsleiterin. Deren unglückliches Verhalten unserer Teamleiterin gegenüber können wir uns nur dadurch erklären, dass die Bereichsleiterin die Rückendeckung der Geschäftsleitung der NA genießt.

Dass die Bereichsleiterin unsere Teamleiterin nur auf Weisung der Geschäftsleitung drangsaliert, - schikaniert, möchte ich nicht sagen, obwohl der Verdacht naheliegt, - lässt sich nicht belegen. Überhaupt lässt sich nicht belegen/beweisen, dass unsere Teamleiterin von der gegenwärtigen Leitung der NA mit Unterstützung der willfährigen Bereichsleiterin systematisch gemobbt und ausgegrenzt wird.

Trotzdem wird in Neinstedt per Buschfunk immer wieder der Verdacht geäußert, dass die Tage unserer Teamleiterin auf dem Osterberg gezählt sein sollen.

Hilfe, - Ihr Neinstedter - dürfen wir unsere Teamleiterin im Regen stehen lassen?

Theo


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RE: Neinstedt und der Osterberg

#54 von Jaccuse , 22.02.2015 12:18

Ich möchte mich zu dem Thema falsche Anschuldigungen gegenüber dem Mobbingopfer äußern. Manche können sich gar nicht vorstellen, dass es so etwas überhaupt gibt. Man hat schon einmal darüber gehört im Zusammenhang mit großen Supermarktketten, die auf so skrupellose Weise gegen ihre Mitarbeiter vorgegangen sind. Aber in der Diakonie???
Deshalb möchte ich sagen, mir ist auch ein solcher Fall bekannt, wo in einem kirchlichen Pflegeheim auch mit "falschem Zeugnis" wider den Nächsten gearbeitet wurde. Vielleicht ist es eine Methode, die in der Diakonie als letztes Mittel gehandelt wird und immer wieder zum Einsatz kommt - so auch auf Eurem Osterberg. Ich halte es wirklich für ein sehr fatales Instrument. Nicht nur im Hinblick auf das Mobbingopfer. Man muß sich mal überlegen, das bekommen auch viele Unbeteiligte sehenden Auges mit. Vielleicht haben sie auch schon einmal ein gutes Wort eingelegt und sind abgeblitzt. Werden diese Leute es wagen den Mund aufzumachen, wenn mal was ganz anderes schiefläuft? Wie hochsensibel der Umgang mit Menschen ist, die auf Hilfe angewiesen sind, kann sich jeder denken. Deshalb mein Rat: Schluß mit Mobbing in Neinstedt! Her mit Transparenz, Kooperation und Vertrauen.

Dafür plädiert Jaccuse

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RE: Neinstedt und der Osterberg

#55 von Theo , 22.02.2015 15:23

Lieber Jaccuse,

Du schreibst völlig richtig:

"Deshalb mein Rat: Schluß mit Mobbing in Neinstedt! Her mit Transparenz, Kooperation und Vertrauen."

Ich denke, dass wir es alle so sehen. So wie bisher kann es nämlich wirklich nicht weitergehen. Bewohner und Mitarbeiter des Osterbergs müssen leiden. Bisher macht sich, soweit wir sehen, niemand ernsthafte Gedanken darüber, wie sich die Winkelzüge praktisch auf Bewohner und Mitarbeiter auswirken müssen.

Sieht für uns Interessierte aus Neinstedt so aus, als finde auf unserem Osterberg so etwas wie ein subtiler Machtkampf, von der Geschäftsleitung nicht unterbunden, vielleicht von ihr sogar forciert und initiiert(?), statt.

Ich und viele andere finden, dass die Geschäftsführung unserer Neinstedter Anstalten bzgl. Krisenbewältigung völlig versagt, unabhängig davon, ob sie das Mobbing auf dem Osterberg nur tatenlos duldet, ohne wirksam einzugreifen oder gar dieses mit Unterstützung von Frau E. geradezu forciert.

Wäre letzteres der Fall, erwiese sich unsere Geschäftsleitung - und mit ihr Frau E. - als völlig ungeeignet und beide müssten dann ihrer Aufgaben entbunden werden.

Nicht viel freundlicher fällt unsere Bestandaufnahme für den Fall aus, dass der Geschäftsführung und der ihr ergebenen Bereichsleiterin das Mobbingverhalten auf dem Osterberg zwar bekannt ist, aber weder Geschäftsführung und Bereichsleitung in der Lage sind, geeignete Maßnamen zur Abwehr des stattfindenden Mobbings zu ergreifen.

Zwar wissen wir, dass die NA ein von ihr sog. "Coaching" hat durchführen lassen, das die NA sicher mehrere Tausend Euro gekostet haben dürfte, den genauen Betrag kennen wir noch nicht, werden ihn aber sicher noch in Erfahrung bringn können.

Davon abgesehen, wurde die Durchführung und der Inhalt dieses "Coachings" weder mit dem Mobbingopfer oder gar seinem anwaltlichen Beistand vereinbart,bzw. abgestimmt.

Der von den NA -einseitig beauftragte Coach - ließ den Rechtsanwalt unseres Mobbingopfers, als dieser sich bei ihm nach dem Stand der Dinge und seiner beabsichtigten Vorgehensweise erkundigen wollte, sinngemäß mit den Worten abblitzen, dass dies ihn nichts angehe, weil sein Auftraggeber die NA seien.

Hallo Leute,
in Neinstedt und in unserer ganzen Republik,


nach meiner Meinung haben sich Geschäftsleitung der NA und ihre Bereichsleiterin als unfähig erwiesen, einen auf dem Osterberg vorhandenen Konflikt angemessen zu bearbeiten, falls sie den nicht sogar befeuert haben, was wir nicht ausschliessen können.

Demzufolge haben sich beide, Geschäftsleitung und Bereichsleiterin, als völlig unfähig erwiesen, die ihnen anvertrauten Arbeitsbereiche sachgerecht zu bearbeiten.

Beide haben sich mehrfach und beweisbar dahingehend geäußert, dass ihr Mobbingopfer vom Osterberg seinen Posten räumen möge. Wir meinen hingegen umgekehrt, dass Herr Z. und Frau E. ihre Posten schnellstmöglich räumen sollten, damit ihren Nachfolgern die Möglichkeit eröffnet wird, das zu erledigen, was Herrn Z. und Frau E. weder möglich noch erwünscht ist: Frieden mit Eurem Mobbingopfer!

Wir reden jetzt nicht mehr nur über das Schicksal Eures Mobbingopfers.

Ich werde mich hier künftig faktenreich nur auf das konzentrieren, was Ihr, liebe NA, jahrzehntelang unserer Schwester angetan habt.

Ich werde hier und anderenorts Euer spektakuläres Versagen, die Ihr Euch Christen nennt, langsam aber stetig aufbereiten.

Ich denke, dass dann weniger über Eures Mobbingopfers Verbleiben in den NA zu sprechen ist, sondern eher über Eures, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass irgendjemand in oder außerhalb unserer Kirche verstehen kann, was Ihr mit unserer Schwester veranstaltet.

Liebe DAVIDler,

ich danke, dass es Euch gibt und man hier seine Meinung äußern kann. Ihr habt gesehen, wie die NA unsere Schwester schikaniert. Hoffe auf Eure Unterstützung.

Theo


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RE: Neinstedt und der Osterberg

#56 von Wassermann , 22.02.2015 20:26

Hilfe! Mir wird schlecht, wenn ich das lese!
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RE: Neinstedt und der Osterberg

#57 von Wassermann , 23.02.2015 08:05

Zu meiner eigenen Beruhigung:

Zeitzeichen
(Zu Lukas 17,20-30)

Es hat schon längst angefangen
Gott ist schon eingezeichnet
hier da und dort
treibt neues Leben
aus Staub Dreck und Elend
stehen welche auf
aus Lähmung und Leere
brechen welche aus
aus Geldgier und Kälte
kehren welche um
In diesen Fluss können alle springen
dieses Wasser trägt durch bis zum Ende
und wird uns zum Anfang vielleicht
strömen wir weiter und weiter
in flutendem Licht
vielleicht
schmilzt Gottes Wahrheit den Weg frei
schwemmt weg alles Unrecht
Das letzte Wort hat die Liebe.

Carola Moosbach

gepostet von Wassermann

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RE: Neinstedt und der Osterberg

#58 von Brockenhexe , 25.02.2015 07:59

Was hier berichtet wird stimmt. Für uns ist es schwer zuschauen zu müssen. Immer wieder wird sie auf fiese Art von unserer "Chefin" abgebügelt. Die MAV läßt sich hier gar nicht mehr blicken. Das ist wie wenn es brennt und die Feuerwehr haut ab. Wenn das was unsere Chefin tut Personalführung sein soll, dann bin ich Pilotin bei Lufthansa.
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RE: Neinstedt und der Osterberg

#59 von Theo , 27.02.2015 14:21

Das Schweigen der Lämmer

Liebe Neinstedter und DAVIDler,

was auf unserem Osterberg so abläuft, wurde hier ja schon mehrfach ausführlich kritisch beleuchtet, insbesondere die unrühmlichen Rollen von Z. und E., die meines Erachtens mit der sachgerechten Konfliktbewältigung auf dem Osterberg völlig überfordert sind. Sie sehen zwar den Konflikt, sehen dessen Lösung allerdings nur einseitig darin, die Teamleiterin unseres Osterbergs zu schikanieren und zur "freiwilligen" Aufgabe ihres Amtes zu nötigen, obwohl sie sich bester Beurteilungen erfreut.

Letztere ( Z. und E.) lesen hier sicher mit, -wie wir alle aus Neinstedt -, hüllen sich jedoch in Schweigen und scheuen sich, aus der Deckung zu kommen. Warum?

Liebe Geschäftsleitung der NA, liebe Vorgesetzte,

hoffentlich seid Ihr nicht zu feige, Euch mit offenem Visier unseren Fragen bzgl. Osterberg zu stellen. Ihr könnt hier, ebenso wie ich, völlig frei Eure Meinung äußern,- dank David.

Verschanzt Euch bitte nicht hinter vorgeblichen Verschwiegenheitspflichten. Hier geht es uns weniger um unsere Teamleiterin, sondern mehr darum, wie Ihr überhaupt glaubt, mit uns -und unserer Teamleiterin- umgehen zu dürfen.

Ich denke, alle Neinstedter lesen hier mit.

Und ich denke, dass Ihr von der Geschäftsleitung der NA uns allen eine plausible Antwort schuldet, es sei denn, dass Ihr feige schweigen wollt.

Euer

Theo


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RE: Neinstedt und der Osterberg

#60 von Jaccuse , 28.02.2015 20:58

Hallo, liebe Mitleser und Frau E.,

inzwischen ist Frau E., die leitende Kraft auf dem Osterberg in Neinstedt, vermutlich auch auf diesen Thread aufmerksam geworden. Ich versuche mir vorzustellen, wie es ihr geht. Angenehm kann es nicht sein mit Fehlhandlungen bei der Mitarbeiter führung in Zusammenhang gebracht zu werden. Persönlich bin ich auch strikt gegen Vorverurteilungen. Man muß immer beide Seiten hören. Das geht nur unter einer neutralen Gesprächsleitung. Es gibt sehr viele hervorragend ausgebildete Mediatoren in Deutschland. Nicht akzeptabel ist eine wirschaftliche Abhängigkeit des Mediators.

Ein zweiter wichtiger Punkt ist - wir sehen uns selbst oft anders als andere uns sehen. Bei dem Blick auf andere und deren Einschätzung ist Hochmut fehl am Platz. Darum bemühe ich mich immer!
Vermutlich sehen Sie sich, Frau E. auch anders, als es hier in diesem Thread erscheint. Deswegen möchte ich Ihnen vorschlagen, Ihre Handlungsweise selbst zu überprüfen. An diesem Punkt komme ich nicht umhin das oft strapazierte Wort Mobbing in den Mund zu nehmen. Es is ein schwer zu beschreibender Prozess, der sich auf eine Person konzentriert und dazu führen soll, diese Person von ihrem Arbeitsplatz zu vertreiben.

Damit Sie Ihr Führungshandeln hinterfragen können, habe ich auf Grundlage der hier angedeuteten Vorkommnisse einige Fragen aufgeschrieben, die Sie für sich klären können. Wichtig ist dabei, sich auch den Gefühlen zu stellen, die dem scheinbar rationalem Handeln zu Grund liegen:

a) die Gefühlsebene
War ich in Vorwürfe verwickelt, die gerichtlich zu Gunsten meiner Mitarbeiterin geklärt wurden und trage ich seitdem Rachegedanken?
Hat mein Gegenüber Fähigkeiten, die ich nicht habe, und bin ich deswegen eifersüchtig auf Sie?
Fühle ich eine Abneigung gegenüber meiner Mitarbeiterin und habe deswegen ein gesteigertes Interesse daran, Sie meine Abneigung spüren zu lassen?
Behalte ich meine persönlichen Vorbehalte für mich oder versuche ich in Gespräche mit anderen, diese persönlichen Vorbehalte weiter zu transportieren und in das Arbeitsumfeld einsickern zu lassen.
Empfinde ich Triumphgedanken, wenn meine Mitarbeiterin niedergeschlagen erscheint?

b) Die Sachebene
Nehme ich alle Leistungen meiner Mitarbeiterin wahr oder selektiere ich nur tatsächliche oder vermeintliche Fehlleistungen?
Baue ich Druck auf, indem ich andere dazu anhalte, meine Mitarbeiterin ständig zu beobachten und mich permanent über ihre An- und Abwesenheit sowie ihre beruflichen Aktivitäten zu unterrichten?
Beantworte ich die Fragen meiner Mitarbeiterin offen und ehrlich oder weise ich Sie mit Stereotypen zurück? (Darunter verstehe ich eine permanente Abweisung wie z.B. Na, denken Sie mal selbst darüber nach oder Ähnliches.)
Maßregele ich die betroffene Mitarbeiterin öfter als andere?
Lege ich bei ihr Maßstäbe an, die für andere so nicht gelten?
Konzentriere ich mich bei meiner Kritik und klaren Ansagen in einem Arbeitsbereich, der meinen Anforderungen nicht genügt, oder wechsele ich ständig die Anforderungen, um bei meinem Gegenüber ein Gefühl des Versagens zu erzeugen?
Wann habe ich meiner Mitarbeiterin zuletzt Anerkennung ausgesprochen? vor drei Tagen, drei Wochen, drei Monaten, drei Jahren?
Habe ich versucht meine Geschäftsleitung in der Weise zu informieren, dass eine Entfernung als unausweichlich erscheint?
Habe ich Hilfsmaßnahmen so strukturiert, dass der Ausgang nicht ergebnisoffen war?

Ich denke, die Beantwortung dieser Fragen wird Ihnen helfen, Ihre Rolle in dem hier beschriebenen Drama zu klären.
Falls Sie bemerken, dass einige Ihrer Handlungen in das Mobbingschema passen, können Sie sich vertraulich bei einem Fachmann oder einer Fachfrau beraten lassen und ihre Handlungen hinterfragen bzw. korrigieren. Es gibt kein Gesetz, dass nur Mobbingopfer Rat und Hilfe suchen dürfen. Eine solche Beratung kann Ihr gesamtes Kommunikationsverhalten differenzieren und verbessern. Im Endeffekt bedeutet es eine enorme Erweiterung Ihrer Wahrnehmungen und Fähigkeiten. Das wird Ihnen auch für die weitere Mitarbeiterführung zu Gute kommen.

Ich glaube, jeder Mensch neigt dazu, sein Gegenüber zu taxieren und möglicherweise zu verurteilen, weil wir Menschen dazu neigen, uns selbst zum Maßstab zum Maßstab aller Dinge machen. Davor ist keiner gefeit. Aber an uns selbst arbeiten, das können und müssen wir in jeder Phase unseres Lebens. Oder wie denken Sie darüber?

Jaccuse


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