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RE: Neinstedt und der Osterberg

#16 von Theo , 03.12.2014 15:38

Lieber Jaccuse,

Du hast ja sooo recht! Wüsste nicht, wie ich es besser auf den Punkt bringen könnte. Wir Neinstedter wissen eh' genau, was gegenwärtig auf unserem Osterberg abläuft.

Ich schäme mich ein wenig für mich selbst und alle anderen Neinstedter dafür, dass wir nicht beherzt eingreifen, obwohl wir alle sehen, was dort zur Zeit veranstaltet wird.

Ich denke, dass wir hier alle in Neinstedt beobachten können, dass eine von uns aus ihrer ,arbeitsvertraglich gesicherten Position, durch die Geschäftsleitung herausgedrängt werden soll.

Ich denke auch, dass wir es vorliegend mit Mobbing, eher aber mit Bossing durch die NA, zu tun haben.

Die Neinstedter Anstalten sehen sich selbst christlichen Zielen verpflichtet, was leicht anhand ihrer eigenen Statuten zu verfolgen ist.


LG

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RE: Neinstedt und der Osterberg

#17 von Robin , 03.12.2014 18:01

Nun tut doch einmal "Butter bei die Fische!" Wer ist diese Dame oder dieser Herr, der oder die sein Opfer unbedingt schlagen, treten, von der Arbeitsstelle weg vertreiben will, und das ohne jeden Grund, nur weil das Opfer seine Arbeit so gut und pflichtbewusst macht und sich offenbar nicht wehrt? Es gab im Mittelalter den Pranger. An einen solchen sollte man die Dame oder den Herrn stellen, damit sie merken, dass alles einmal ans Licht kommt.
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RE: Neinstedt und der Osterberg

#18 von Wassermann , 04.12.2014 07:18

Hallo, Robin und andere,

ich tue mich schwer mit den Fingern auf andere zu zeigen und in Internetforen mit Namen zu hantieren. So viele Vorgesetzte gibt es auf dem Osterberg nicht - genau genommen nur eine. Und vielleicht kommt sie ja doch noch zu anderen Schlüssen. Unser Diakon im Vorstand schrieb in seinem Weihnachtsfreundschaftsbrief unlängst über die Neinstedter Mitarbeiter: "Da stehen sie mit einer Kerze an der Hand an der Krippe der Lindenhofkirche und tanken die Kraft der Menschlichkeit für das nächste Jahr. Dabei ist nicht alles Gold was glänzt, auch in Neinstedt nicht. Das weiß jeder. Umso mehr sind wir darauf angewiesen, dass Gott Mensch wird und unter uns lebt."
Möge doch diese Kraft siegen. Wenn das wahr wird, dann könnte diese Vorgesetzte nicht mehr das persönliche, außerdienstliche Engagement unserer "Fachkraft" wie bei einem Schulkind kontrollieren, verbieten und herabsetzen. Das ist doch ein Witz! Auf der einen Seite lernen wir nicht in Routine zu erstarren und immer den Menschen zu sehen, aus Glauben heraus tief verbunden auch mit den Schwächsten unter uns zu sein und dann wird eine solche Hinwendug mit der "Stoppuhr" kontrolliert. Robin, es ist nicht so einfch wie Du denkst. Die Mitarbeiter in den Teams sehen, was da abgeht, aber alle haben Angst. Wenn Du eine neutrale Clearingstelle weißt, wo man das vorbringen kann, schreibe es mir.
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RE: Neinstedt und der Osterberg

#19 von turmfalke , 04.12.2014 21:44

Lieber Wassermann, Theo und Alle, die sich hier engagieren!

Ich verfolge die Debatte seit Wochen mit Interesse und mit einem immer größer werdenden Schrecken. Erst wollte ich nichts sagen, weil ich die Verhältnisse nur aus dem Forum und aus Erzählungen kennen. Nun melde ich mich doch zu Wort!

Was wäre heut zu Tage der Pranger? Unser Forum vielleicht? Das wäre eine Selbstüberschätzung! So viele Menschen klicken sich bei uns nun doch wieder nicht herein. Aber vielleicht mal die Verantwortlichen von Neinstedt!?

Ich habe inzwischen den Eindruck gewonnen, dass Apelle an einen vielleicht noch vorhandenen Rest an Gutwilligkeit vergeblich sein werden. Die Fronten sind dafür schon zu sehr verhärtet.

Es gilt hier vermutlich die Binsenweisheit, dass ein Täter sich bei seiner Tat immer auch selber schädigt. Wer weiß, dass er Grund hat zu einem schlechten Gewissen, weiß auch das er selber gefärdet ist: Wenn die dunkle Tat ans Licht kommt, dann kann das nicht ohne Folgen bleiben. Sprich, wer Unrecht getan hat, muß neues Unrecht tun, um das alte Unrecht zu rechtfertigen. Er will ja das alte Unrecht nicht zugeben und dann dafür die Konsequenzen tragen müssen.

Daher die Härte. Es scheint ein Machtkampf zu toben. Dabei hat der Bossingtäter die Möglichkeit, dienstlich Macht auszuüben. Das Mobbingopfer hat nur die Macht, moralisch im Recht zu sein. Vielleicht wächst daraus die bewundernswerte Kraft, solange durchzuhalten.

Es geht immerhin um die liebevolle Pflege von hilflosen Menschen, die darauf angewiesen sind, dass jemand sich liebevoll um sie kümmert.

Jemand schrieb, unsere "Fachkraft " soll sich von einem Arzt helfen lassen, ehe sie an der Situation zerbricht. Geht das?

Mag sein, dass über die Jahre ganz persönlcihe Bindungen zu Menschen entstanden sind, die unsere tapfere Pflegerin nicht einfach loslassen kann. Wenn es nur um sie selber ginge, dann würde ich dringend raten: Such Dir eine andere Stelle. Es gibt im weiten Lande andere Diakonische Einrichtungen mit einem guten christlichen Selbstverständnis, die für eine vergleichbare Aufgabe nach guten erfahrenen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen suchen. Ich könnte da eine sehr konkrete Empfehlung aussprechen. Allerdings sehr weit entfernt von Neinstedt.

Aber es geht auch um die Neinstedter Anstalten als Ganzes. Vielleicht muss man sogar sagen, es geht um die Kirche selber. Wenn wir uns hier und an so vielen anderen Stellen mit einem vergifteten Arbeitsklima abfinden, dann leidet die Glaubwürdigkeit der Kirche. Und das darf um Christi Willen nicht sein. "Wenn ein Glied leidet, dann leiden alle Glieder mit" 1. Korinther 12, 26

Also was kann man empfehlen?

Soweit ich verstanden habe, sind die Möglichkeiten einer arbeitsgerichtlichen Asueinandersetzung bereits seit Jahren ausgereizt. Und eine strafrechtliche Klage wäre sehr schwierig und riskant.

Liebe Leute vor Ort: Ist eine mutige Kampagne in Neinstedt vorstellbar? z.B. ein Unterschriftenaktion der Angehörigen der pflegebedürftigen Bewohner des "betroffenen" Wohnbereiches! Eltern und andere Angehörige sprechen sich dringend dafür aus, dass sie die gewohnte Pflegefachkraft für Ihre Angehörigen behalten möchten und einebesseres Arbeistklima wünschen. Und sie tun dies mutig der Leitung der Anstalten kund. Die tapfere Mitarbeiterin müßte so eine Aktion allerdings zulassen. Und sie müsste sich selber dabei zurückhalten.

Etwas anderes weiß ich auch nicht! Viele liebe Grüße vom Turmfalken


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RE: Neinstedt und der Osterberg

#20 von wegeM , 05.12.2014 00:00

Was ist denn mit der Diakonie Deutschland? Weiß man , ob die schon mal informiert wurde
oder in anderer Weise einbezogen?
Führungsverantwortung wird heuzutage gerne abgelehnt.
Ich hingegen behafte solche gerne: sie haben sie doch!

Es ist schwer was zu sagen aus der Ferne. Es ist nebulös. Man merkt wie ernst es ist und es muß wohl auch Mobbing sein,
aber wie soll man eingreifen mit all diesen genannten Einschränkungen?
Ich habe das Gefühl, daß es so ein Fall ist, wo ich vergleichsweise garnicht mehr viel analysiere und aufnehme von dem Hergang,
sondern fast nur noch den Gesundheitszustand beachte und bewerte, um von daher den Schutz aufzubauen.
Ich will keine Angst machen, aber es ist ein Spiel mit der Gesundheit.

Ich habe zweimal erlebt, wie sich Betroffene durch so eine Haltung halten konnten. Bei dem Mann habe ich den Ausgang nicht erlebt,
solange ich ich erlebte habe, hatte er recht viel psychische Kraft. Weiß aber, daß er in Hassattacken nächtliche Zeichen gesetzt hat gegen den Mobber.
Die Frau konnte sich mit einer Versetzung retten. Sie sah aus wie das Leiden Jesu, hat aber jedem Gutachten widerstanden mit:
es geht mir gut, ich habe nichts. Die Mobbingmethode war, sie mit psychologischen Gutachten fertig zu machen.
Sie hörte auf den Rat ihrer Tochter und hat immer so geantwortet, daß man ihr mit Krankheit nicht kommen konnte.
Schließlich hat sich die Psychologin/Gutachterin auf ihre Seite gestellt und ihr geholfen, versetzt zu werden.

Alle haben Angst. Das ist die Krux. Wenn alle diese Angst nehmen würden und m i t dieser Angst ….
Gibt es da garkeine Idee für einen Ansatz?

Es ist wünschenswert solche Führungsleute abzusetzen. Wünschenswert, daß die es erreichen und erwirken,
die das Unrecht sehen und miterleben. Die brauchen die Erfahrung, daß sie es schaffen können!

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RE: Neinstedt und der Osterberg

#21 von Theo , 07.12.2014 14:27

Liebe Neinstedter, liebe Mitleser, Wassermann, Jaccuse und Ihr anderen,

hier war jüngst von Jaccuse zu lesen:


" ich denke, der/die Vorgesetzte weiß sich von der Geschäftsleitung gedeckt und redet sich ihr schäbiges Tun schön. Aber was wäre wenn, wenn sie öffentlich gefragt würde: Stimmt es dass, Sie dieses und jenes getan oder veranlaßt,heimlich besprochen haben, Fallen gestellt haben usw.??? Eigentlich weiß ich schon die Antwort. Mobber sind immer "empört". Gerade, wenn man sie auf diesem Fuß erwischt und sie mit einem konkreten Tun konfrontiert, dann sind sie empört, weil jemand es wagt der "Unschuld persönlich" solche Fragen zu stellen"


Wohl wahr. Genau auf den Punkt gebracht! So sehen es eigentlich alle Neinstedter, mit Ausnahme derer, die sich unmittelbar instrumentalisieren ließen.

Lieber Jaccuse, Du schreibst auch:

"der/die Vorgesetzte weiß sich von der Geschäftsleitung gedeckt":



Davon gehen wir Neinstedter ohnehin aus. Wir befürchten allerdings, dass die Geschäftsleitung der NA die Vorgesetzte unserer Schwester nicht nur deckt, sondern sie auch gezielt in dem Sinne instumentalisiert, unsere Schwester "zur freiwilligen Aufgabe" ihrer arbeitsrechtlich gesicherten Position als Teamleiterin zu bewegen.


Wir Neinstedter sehen genau, welches Unrecht unserer Schwester widerfährt, bzw. vorbereitet wird.


Wir alle hier in Neinstedt sind mehr oder weniger auf die Neinstedter Anstalten, als unserem größten Arbeitgeber, wirtschaftlich angewiesen. Und dieser unser aller Arbeitgeber in Neinstedt, nach eigenem Bekunden christlichen Zielen verpflichtet, erarbeitet und konstruiert zur Zeit ein Szenrario, das ihm arbeitsrechtlich ermöglichen soll, sich von unserer Schwester als Teamleiterin zu trennen.

Ich hoffe auf die Arbeit der MAV.

ich hoffe auch auf die Einsichtsfähigkeit der Leitung der Neinstedter Anstalten.

Wenn diese nicht erkennen will oder kann, was sie unserer Schwester gegenwärtig antut, sehe ich eigentlich nur noch die Möglichkeit, das "christliche Wirken" der NA einem größeren Publikum vorzustellen.

Auf keinen Fall werde ich tatenlos zusehen, wie Frau X ? vom Osterberg von der Leitungsebene der NA gnadenlos demontiert wird.

Ich hoffe auf Eure Unterstützung.

Theo

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RE: Neinstedt und der Osterberg

#22 von turmfalke , 08.12.2014 12:22

Lieber Theo!

Du gefällst mir mit Deiner mutigen Analyse. Du bringst dabei aber auch realistisch auf den Punkt, dass ihr alle inneuinstedt, also auch Du, abhängig seid. Ihr wollt un dmüßt den Arbeistplatz behalten.

Man kann das Unrecht nicht einfach so weiter geschehen lassen, ohne etwas zu tun.

Aber Du kannst das nicht alleine! Es mußte also zunächst verdeckt ein Bewußtseinsbildung in Neinstedt geben, die mit der Zeit wächst. Wie heißt es noch so schön: "Gemeinsam sind wir stark!" Ihr werdet erst etwas erreichen, wenn ihr viele geworden seid.

Kann David noch etwas anderes tun, als das, was schon getan worden ist?

Als "Viele Grüße" an die Vielen", die dann vielleicht einmal gemeinsam handeln!
Turmfalke


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RE: Neinstedt und der Osterberg

#23 von Theo , 08.12.2014 19:17

Lieber Turmfalke,

Du hast schon richtig erkannt, dass wir Neinstedter als solche schon grundsätzlich per "Maulkorb" diszipliniert werden sollen. Die Macht des Faktischen, der Leitung der NA, bekommen wir alle mehr oder minder deutlich zu spüren. Zur Zeit führt die Leitung der Neinstedter Anstalten uns allen am Beispiel von Frau X ihre "Allmacht" vor, bzw. die Ohnmacht ihrer treuen Mitarbeiterin .

Was das noch mit christlich gelebter Wirklichkeit zu tun haben kann, bleibt mir unerfindlich. Eher muss ich dessen Gegenteil befürchten.

Lieber Turmfalke,


Kann David noch etwas anderes tun, als das, was schon getan worden ist?


Eigentlich nicht. Ich bin schon riesig froh, was ich hier bei Euch loswerden kann, was ich persönlich als schreiendes Unrecht erlebe. Wenn Ihr uns Neinstedtern irgendwie helfen könnt, wäre ich Euch schon riesig dankbar.

Theo

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RE: Neinstedt und der Osterberg

#24 von Wassermann , 09.12.2014 08:41

Liebe Mitleser - besonders in Neinstedt,

wir sollten Hilfe nicht nur von Außen erwarten. Wenn wir, die wir uns hier beteiligen, schon einmal unsere Kollegen, die MAV und andere Neinstedter auf diese Diskussion aufmerksam machen, dann würden noch mehr hellhörig. Vielleicht würden sich noch einige beteiligen und Sachen bei Namen nennen? Ob diese Vertreibungstaktik besonders das Neinstedter Urgestein trifft? Was ist mit dem früheren Zuständigen für Öffentlichkeitsarbeit H.M.? Sollte ihm wirklich eine private Initiative für eine Todesanzeige für Pfarrer Löffler das Genick gebrochen haben? Geht die Kontrolle so weit? Was ist mit Bereichsleiter P.K., einer, der kein Blatt vor den Mund nahm? Was ist mit unserem früheren Personalchef? In Pension kann er noch nicht sein, aber er taucht auch nirgends mehr auf. Das so genannte Kuratorium hüllt sich in Schweigen. Man munkelt, dass sie auf Hilfeersuchen nicht reagieren. Ein Bindeglied zwischen Vorstand, Ältestenrat und Kuratorium ist unser Vorstand Dietrich Bredthauer. Der weiß alles. Und gibt seine Sicht sicher in das Kuratorium weiter. Aber welche Sicht hat er eigentlich? Hat jemand einen guten Draht zu ihm? Gibt es irgendeine veröffentlichte Beschreibung unserer Arbeit und Ziele von ihm? Wenn nichts mehr ausgesprochen werden darf, dann brodelt es umso mehr im Untergrund. So entsteht ein vergiftetes Klima. Eigentlich müssten wir alle 900 Mitarbeiter in die MAV, damit wir in Sicherheit wären. Nur einige Bereichsleiterinnen nicht, denn sie erhalten ja ihre Rückendeckung, wenn sie nur viel und heftig nach unten treten.

Wassermann - wo bleibt das Positive? (Frei zitiert nach Erich Kästner). Er soll geantwortet haben: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

In diesem Sinn
Euer Wassermann

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RE: Neinstedt und der Osterberg

#25 von Theo , 09.12.2014 16:44

Liebe DAVID-Freunde, liebe Neinstedter,

bin wirklich froh, dass ich Euch gefunden habe.

Wenn es Euer Forum nicht gäbe, wüsste ich nicht, wie und wo ich meinen Frust loslassen könnte, den wir Neinstedter eigentlich alle tagtäglich erleben. Das richtet sich nicht gegen unsere MAV!, die tut was sie kann. Wir erleben allerdings täglich hautnah, dass unsere MAV nicht kann, was sie möchte; nämlich Ungerechtigkeiten zu vermeiden.

Lieber Wassermann,

wenn ich so lese, was Du so schreibst: Du bist einer von uns aus Neinstedt?

Wir müssen uns wehren!

Wir können nicht länger tatenlos zusehen, wie eine von uns fertig gemacht wird!

Theo

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RE: Neinstedt und der Osterberg

#26 von turmfalke , 09.12.2014 19:48

Lieber Theo ! Lieber Wasermann! So hat im Internet vor einigen Jahren in Tunesien der Arabische Frühling begonnen. Gruß! Turmfalke


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RE: Neinstedt und der Osterberg

#27 von Wassermann , 14.12.2014 11:57

Liebe Mitdenker!

Danke für die vielen Anregungen. Ich glaube, wir haben hier alle eine Schwierigkeit - wenn wir uns outen und ´sagen "Hallo, könntest Du Dir vorstellen...Osterberg....mitmachen...? dann weiß das Gegenüber gleich, was los ist. "Ah, bist Du das im Internet? Ich finde es toll, aber da mache ich nicht mit. Zu gefährlich." Und dann geht es weiter, der und der, der hat mich gefragt...
Trotzdem, ich mache mir Gedanken und bitte Euch, auch andere auf diese Diskussionsplattform aufmerksam zu machen. Je mehr Augen hinschauen, umso besser...Bis jetzt höre ich von Friede, Freude, Eierkuchen, denn wir sind ja jetzt in der Phase "wo noch einmal "Alles, aber auch wirklich Alles" versucht wird bevor man dann treuherzig die Augen rollt und verkündet "es ging nun mal wirklich nicht!" Was passiert, wenn keiner dabei ist, ich meine zwischen Bereichsleiterin und ihrem erklärten Lieblingsfeind oder was über e-mail läuft, dass sieht ja keiner.
Nicht zu vergessen, die Begründung! Sie wird wahrscheinlich lauten: [clown]".. im Interesse der Bewohner, mußte die Geschäftsleitung eine Entscheidung treffen!" Oh, mir kommen jetzt schon die Tränen. Erst wird ein Verfolgungsszenario geschaffen, dann wird der Verfolgte gejagt und gestellt und dann wird das Opfer zum Verursacher des Verfolgungsszenarios gemacht. Perfekt, sage ich Euch! Es geht nicht um den Lieblingsfeind, nein, gar nicht, wer kommt denn auf solche Ideen? sondern um die B-E-W-O-H-N-E-R! Eine echte Sumpfblüte, die da in der Leitung gepflanzt wurde. Vielleicht sollten wir Neinstedter mal ein Pro-Mobbing Handbuch für die gesamte Diakonie verfassen mit diversen Kapiteln, wo das Mobbing-Werkzeug genau beschrieben ist bis hin zu dem letzten Kapitel: "Wie verwische ich des Mobbers Spuren?" Auf das Deckblatt ein güldenes Sigel: Garantiert wasserdicht Erprobt und mit Erfolg eingesetzt in der Evangelischen StiftungNeinstedt. Halleluja!
Euer Wassermann


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RE: Neinstedt und der Osterberg

#28 von Jaccuse ( gelöscht ) , 15.12.2014 16:23

Hallo, Wassermann, das ist ja wirklich bitter, was Du da schreibst. Das deutet ja auf eine von langer Hand geplante Strategie hin. Ich habe mir den ganzen Schmodder noch einmal durchgelesen. Wenn man so bedenkt, was hier alles gemacht wurde, was hier zur Sprache kam: Ein Team schneidet seine Teamleiterin, verweigert die Zusammenarbeit. Das "falsche" Team hat den Rückhalt der Bereichsleiterin. Man tut so "als ob man um eine Lösung ringt" und holt einen Coach, der aber nix zu sagen hat. Ergebnis der Analyse: alle können so weitermachen wie bisher, nur die Teamleiterin nicht. Wir geben ihr gnädig noch eine letzte Chance, wobei das Ergebnis schon feststeht. Vielleicht liegt es schon als Chefsache geschrieben in der Schublade? So verstehe ich jedenfalls Deine "Jagdszene". Das "böse Team" ist jetzt wahrscheinlich bis zum Stichtag katzenfreundlich. Würde mich nicht wundern, wenn der Coach von der Stiftung Neinstedt wirtschaftlich abhängig ist. Normalerweise geht so etwas doch gegen die eigene Berufsehre. Ich verstehe ja Deine Ängste, aber ich finde, das muß an die Öffentlichkeit. Für Neinstedt ist es jedenfalls eine Schande, finde ich.
Wenn so etwas passiert, dann wünsche ich mir wirklich eine Art "Kultursteuer", wo man selbst bestimmen kann, wer den Betrag für die Kirchensteuer erhält. Dann könte man sein Geld projektbezogen an die richtigen Stellen dirigieren. So unterstützen wir doch auch noch solche ...na, ja, ich sag's mal nicht. Ich wäre ja nicht so betroffen, wenn ich nicht Ähnliches auch schon erlebt hätte.
Dein Jaccuse.

Jaccuse

RE: Neinstedt und der Osterberg

#29 von Wassermann , 16.12.2014 14:08

Hallo, Jaccuse,
bedanke mich bei Dir. Man merkt, Du hast Mobbing-Erfahrung und verstehst es, diese kaum greifbaren Vorkommnisse in Worte zu fassen. Warten wir mal ab, was jetzt passiert. Es soll sogar noch auf Initiative des Opfers, das unentwegt wie ein Täter behandelt wird, auf dem Osterberg ein kleines Weihnachtskonzert geben. Ob dann der Fußtritt kommt? Manche vermuten das. Ich tippe eher auf einen späteren Zeitpunkt. Erstens sind Feiertage bei uns personalmäßig immer schwer abzudecken und zweitens soll es ja nach außen nach einer gut begründeten Entscheidung aussehen und nicht nach einem Racheakt, auch wenn das in Wirklichkeit so ist. Wüsste gern, wie die MAV das interpretiert, aber hier ist nix als Schweigen. Ein guter Freund sagte mal zu mir: Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar! Dann auch unserer Geschäftsleitung. Hallo - hört mich Jemand? Seit Jahren geschieht hier einer Person Unrecht und Sie haben es in der Hand, endlich damit aufzuhören. Weihnachten als Neubeginn, das wäre doch mal ein Fest!
Übrigens, das mit der Wahrheit habe ich gegoogelt. Es stammt von einer deutschen, früher sehr bekannten Schriftstellerin.
Euer Wassermann

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RE: Neinstedt und der Osterberg

#30 von wegeM , 17.12.2014 01:56

Mobbing kennzeichnet sich dadurch, daß es um eine Vielzahl von "Belästigungen" gehen muß,
um es als solches rechtlich anerkennen lassen zu können.
Diese Vielzahl muß beschrieben sein und zwar nach ebenfalls einer Vielzahl von Kriterien.
Das simpelste ist die Beantwortung aller W-Fragen und das muß dann noch gefüllt werden.

Macht das jemand in dem von Euch benanntem und beobachtetem Fall? Wißt Ihr das?

Wenn soviel über lange Zeiträume hinweg was passiert, muß das dokumentiert werden.

Rechtlich scheint ja keine Chance zum derzeitigen Zeitpunkt zu bestehen . Vielleicht auch danach nicht, also nach der Kündigung!-?
Wer weiß?
Aber wenn bei der Betroffenen Kraft da ist, sollte man unterstützen beim schriftlichen Festhalten aller Ereignisse.
Auch aus psychologischen Gründen. Es kann helfen das Posttrauma zu zähmen oder einzudämmen, in Schach zu halten, wie man will.
Es könnte auch helfen aus der Isolation, aus dem Gefühl allein zu sein.
Die Dokumentation hat auch Zeugniskraft bzw. Zeugenkraft. Auch Zeugen müssen fest sein in ihrer Aussage und dazu kann Schriftliche
die Beweiskraft stärken.

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