RE: Neinstedt und der Osterberg

#61 von Wassermann , 01.03.2015 07:01

Da ich näher dran bin als "Jaccuse" möchte ich klarstellen, es handelt sich um eine Teamleiterin und nicht um eine Mitarbeiterin. Aus gutem Grund würde die ich die Sachfragen um drei weitere ergänzen:

1. Untergrabe ich die Rolle der Teamleiterin nicht systematisch indem ich mit dem mir gefügigem Team Absprachen treffe, von der sie nichts weiß?
2. Und mache ich ihr nicht das gerade zum Vorwurf nach dem Motto: Sie haben das Team nicht im Griff. Sie können es eben nicht!
3. Greife ich in das Privatleben der Teamleiterin ein indem ich auch ihren ehrenamtlichen Einsatz kontrolliere?

Wenn die Fragen von Jaccuse und mir ehrlich beantwortet werden, müsste es tatsächlich zu einer Umkehr kommen.

Singen wir nicht manchmal in der Kirche:

Hilf, Herr meiner Tage,
dass ich nicht zur Plage,
dass ich nicht zur Plage meinem Nächsten bin.


Im Internet habe ich dazu einen Beitrag von Daniel Heinze gefunden. Er hat das Lied wohl in der Leipziger Nicolai-Kirche gesungen und interpretiert. Ich wäre gern dabei gewesen. Das sehe ich wie Jaccuse, es geht uns alle an.

Gott, Jesus – als der “Herr meiner Tage”. Er schenkt Leben. Er ist der, der alles in den Händen hält. Ihm kann ich mich anvertrauen. Ihn darf ich bitten. Und was für eine großartige Bitte das ist in der zweiten Strophe: “Dass ich nicht zur Plage meinem Nächsten bin.” Nein, hier bittet keiner: Hilf, Herr, dass mich mein anstrengender Nachbar nicht mehr so nervt. Oder: Mach, Herr, dass ich stressfrei und ohne Probleme durchs Leben komme. Oder: Gib, Gott, dass es mir gut geht.

Ganz im Gegenteil. Hilf mir, dass ICH nicht den anderen zur Plage werde. Damit ist jetzt sicher nicht nur gemeint, dass ich vielleicht manchmal ganz schön geschwätzig bin und andere mit meinen Ausführungen und Vorträgen nerve – das vielleicht auch. Aber das geht noch tiefer: Wer den anderen in seinem Leben nicht hilft, ihn behindert oder einschränkt, der ist eine Plage. Wer Hilfe nicht dort leistet, wo sie nötig ist, der ist eine Plage. Wer grundsätzlich erstmal fragt: Und, was hab ICH davon? Der kann anderen damit gehörig auf die Nerven gehen. Und zerstört dadurch ein gutes Miteinander.

Jeder weiß das, und trotzdem passiert es immer wieder, dass Leute wider besseren Wissens so ticken und so handeln. Und das hier ist die Bitte: Lieber Gott, hilf mir, diesen übertriebenen Egoismus rechtzeitig zu erkennen. Damit ich ein Segen sein kann für meinen Nächsten, und keine Plage.


Hier findet Ihr den ganzen Text: https://danielheinze.wordpress.com/2012/...-meines-lebens/

Einen nachdenklichen Sonntag wünscht uns allen
Wassermann

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RE: Neinstedt und der Osterberg

#62 von Joringel , 01.03.2015 11:45

Mir gefällt dieser Thread und auch sein Niveau. Der Schriftsteller Oscar Wilde sagt:" Etwas, worüber man nicht redet, ist gar nicht geschehen. Nur das Wort gibt den Dingen Realität."

Widersprechen möchte ich Jaccuse in einer Hinsicht. Bei Mobbing muß man nicht beide Seiten hören. Beim Fußballspiel fragt man auch nicht denjenigen, der gefoult wurde: "Und was ist Dein Anteil daran?"

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RE: Neinstedt und der Osterberg

#63 von Theo , 01.03.2015 13:40

Liebe Neinstedter, liebe Mitleser,

mir gefällt der Thread "Osterberg", lieber Joringel, nun anders als Dir gar nicht. Ich wünschte mir, er bliebe uns und unserer Teamleiterin erspart. Der Thread "Osterberg" verdankt seine Existens ja nur dem Versagen der Geschäftsleitung, die offensichtlich unfähig ist, vorhandene - oder aber wohl eher selbst geschaffene - Probleme sachgerecht zu bearbeiten.

Dir gefällt auch das Niveau, lieber Joringel, mit dem wir hier die Debatte "Osterberg" führen. Da bin ich schon eher bei Dir. Allerdings: einer Diskussion ohne Gegenmeinung fehlt die Würze.

Wenn ich es richtig sehe, gibt es in diesem Thread "Osterberg" nur Stimmen für unsere Teamleiterin, gegen sie gibt es, wenn ich es richtig sehe, keine; insbesondere nicht
von der Geschäftsleitung der NA, die durch nichts gehindert ist, hier bei uns den Versuch zu unternehmen, das zu rechtfertigen, was wir alle als Mobbing vom Feinsten beurteilen.

Theo


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RE: Neinstedt und der Osterberg

#64 von turmfalke , 01.03.2015 17:06

Liebe Jaccuse! Liebe Mitstreiter in diesem Thread!

Ich lese immer mit, melde mich aber hier nur selten zu Wort, weil ich die Verhältnisse auf dem Osterberg nicht persönlich kenne.

Deshalb auch hier nur ein kurzes Wort: Ihr geht in letzter Zeit sehr weit mir euren Kommentaren! Deutlicher kann man vermutlich nicht werden.

Natürlich liest die Leitung des Hauses Neinstedt mit. Es wäre ein "Wunder", wenn sie noch nicht gemerkt hätte, was da über sie geschrieben wird. Sonst müßte jemand die Leitung mal darauf aufmerksam machen.

Sicherlich soll die Leitung mitlesen. Es kommt aber bisher keine Reaktion. Die Angelegenheit bleibt stecken. Es kommt zu keinem klärenden Gespräch - vermutlich, weil man sich auf beiden Seiten davor fürchtet. Aber ohne Lösung wird es immer so weitergehen. Ein Schrecken ohne Ende. Wer kann das aushalten?

Was ist der Gedanke?

Wollt ihr so weiterschreiben mit verdeckten Angriffen?

Oder wollt ihr irgendwann das Gespräch offen und offiziell führen mit der Hilfe eines Rechtsanwaltes und dann mit der Vermittlung eines unabhängigen und unparteilichen Mediators, der sich zum Ziel setzt, solange am Ball zu bleiben, bis eine Konfliktlösung gefunden ist.

Oder wollt ihr die Diskussion einfrieren bis von Seiten der Leitung ein Vorstoß kommt, auf den dann die Unterstützer der betroffenen Mitarbeiterin mutig und selbstbewußt reagieren können?

Bedenkt bitte: Versteckspielen ist auch eine Strategie des Mobbing!

Manchmal muß man sich entscheiden zwischen Kampf oder Klein-bei-Geben.

Tschüß, machts gut! Euer Turmfalke


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RE: Neinstedt und der Osterberg

#65 von Brockenhexe ( gelöscht ) , 02.03.2015 07:44

Hätte gar nicht gedacht das in unser kleines Neinstedt soviel Bosheit passt. Man lernt schon als Kind: Was Du nicht willst, was man Dir tu, das füg' auch keinem anderen zu.

Brockenhexe in Rage

Brockenhexe

RE: Neinstedt und der Osterberg

#66 von Berolina , 02.03.2015 16:34

Hallo Ihr alle,

auch ich lese wie Turmfalke hier aus der Ferne fleissig mit, ohne dass ich überhaupt wüsste, wo der Osterberg ist. Möchte mich jetzt aber auch mal ohne nähere Kenntnis kurz äußern:

Lieber Turmfalke, Du machst Dir Gedanken, die ich mir auch schon gemacht habe, und die Du so zu Papier bringst:

"Was ist der Gedanke? Wollt ihr so weiterschreiben mit verdeckten Angriffen?"

Berechtigte Frage, die ich mir auch schon gestellt habe. Und Du schreibst weiter sicher auch zu recht:"deutlicher kann man vermutlich nicht werden."

Und dann, lieber Turmfalke, appelierst Du an die Fürsprecher des möglichen Mobbingopfers ( Theo und Co.) dahingehend, dass die Hilfe von Rechtsanwälten und Mediatoren hilfreicher sei, als hier im Forum "verdeckte Angriffe", wie Du schreibst, vorzutragen?

Da gebe ich Dir sofort recht! Das sehe ich ebenso. Nur weiss ich nicht, ob die von Dir aufgezeigten Konfliktbereinigungsstrategien überhaupt schon versucht wurden, und wenn ja, mit welchem Ergebnis? Hätten sie breits erfolglos stattgefunden, was dann? Ewiges Schweigen, " oder Klein-bei-Geben.", wie Du schreibst?

Wie Mobbing mit seinen Hinterhältigkeiten praktisch funktioniert, wissen wir alle. Ich muß hier das Rad nicht neu erfinden und darf den Mobbingmechanismus bei Euch als bekannt voraussetzen.

Wenn wir es auf dem Osterberg mit einem Mobbingfall zu tun haben, wofür meines Erachtens vieles spricht,sehe ich es anders als Turmfalke.

Wenn die Einschaltung von Rechtsanwälten und der Vorschlag des Mobbingopfers, eine konfliktbereinigende Mediation durchzuführen, seitens der Geschäftsleitung ignoriert bzw.torpediert wird, sehe ich nicht, welche Möglichkeiten dem Mobbingopfer eigentlich noch bleiben.

Wie sich Mobbing anfühlt, weiss das Mobbingopfer auf dem Osterberg sicher.

Ich denke, dass auch einmal die Mobbenden sich in seine Gefühlslage versetzen sollten. Wenn ich das bedenke, finde ich gut, was Brockenhexe, Wassermann, Theo, Joringel und Co. hier so zu diesem Thema geschrieben haben. Denn den Mobbenden wird damit das Gefühl vermittelt, das sie selbst ihrem Mobbingopfer vermittelt haben.

Ich finde es schon gut, dass Ihr die Geschäftsleitung und ihre willfährigen Helfershelfer in´s Schwitzen bringt.

Berolina

















!

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RE: Neinstedt und der Osterberg

#67 von turmfalke , 02.03.2015 17:51

Liebe Berolina!

Offensichtlich hat dieser Mobbingfall in Neinstedt auf dem Osterberg eine ganz lange Geschichte. Das kann man beim aufmerksamen Lesen hier im Forum zwischen den Zeilen erkennen. Es ist schon manches versucht worden, aber leider ohne Erfolg. Es ist zum Verzweifeln. Du hast also recht, wenn du sagst: Man weiß gar nicht, was man noch vorschlagen soll!

Was das Thema mediation angeht: Die gringt nur dann eine Lösung, wenn beide Seiten sich "freiwillig" diesem verfahren stellen. Und das werden sie nur tun, wenn sie wissen, dass sie etwas zu verlieren haben, wenn die Mediation scheitert. Die Freiwilligkeit wird dann vermutlich doch nicht so ganz "freiwillig" sein. Es geht nicht ohne Leidensdruck - so wie in der Alkoholtherapie.

Von daher sind dieses offenen provozierenden Beiträge hier im Forum eben doch sinnvoll und möglicherweise hilfreich. Ich habe nur den Verdacht, das wird nicht reichen. Es müssen am Ende noch ganz andere Mittel her, um die Mobbingtäter dazu zu bringen, Farbe zu bekennen und sich einer Problemlösung zu stellen.

Das wollte ich mit meinem Beitrag von gestern zum Ausdruck bringen.

Wenn das nicht gelingt, sollte man besser abwarten, bis die Mobbingtäter selber einen neuen Angriff starten, der über die tägliche Vergifftung des Arbeitsklimas hinausgeht.

Eine herzlichen Gruß an alle Beteiligten!

Euer Turmfalke


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RE: Neinstedt und der Osterberg

#68 von Wassermann , 04.03.2015 09:42

Lieber Turmfalke und andere Interessenten,

mir hilft eine andere Perspektive immer. Ein neutraler Mediator wäre sicherlich eine gute Lösung. Ich glaube, die Mediation wäre dann sehr schnell beendet. Warum? Weil unsere Freundin ja gar keinen Konflikt will. Ein Arbeiten hier auf dem Osterberg mit Anerkennung, Respekt und der ganz normalen Unterstützung der Vorgesetzten ist glaube ich alles,was sie möchte. Sie will ja gar keine Sonderrolle. Das wäre doch in zwei Stunden geklärt und kostet unsere Stiftung weniger als das ganze Vertreibungstheater bisher.

Es regt uns alle so auf, weil sie eine wirklich gute und verantwortungsvolle Kraft ist. Jeder schreit nach vernünftigen Kräften im Pflegebereich und bei uns hier werden sie verjagt. Dabei war sie schon in ganz jungen Jahren als Hausmutter eingesetzt und hat sich nichts zu schulden kommen lassen, im Gegenteil. Ich kenne einige Leute, die große Stücke auf sie halten. Das kriegen wir einfach in unseren Köpfen nicht zusammen. Ob wir mal Frau Käßmann um Hilfe bitten sollten? Was haltet ihr davon. Oder kennt Ihr jemand anderen, der vielleicht Einfluss hätte? Habt Ihr sonst noch eine Idee? Du vielleicht Turmfalke? Die Mühe würde ich mir schon machen. Ich befürchte nur, aus dem offiziellen Bereich der Diakonie oder der Kirche kommt nix. Das wäre vertane Zeit. Bis es soweit ist, sammele ich weiter Informationen. Was jetzt passiert und auch von früher. Da weiß ich schon einiges, was mir die Haare senkrecht stellt. Aber - Turmfalke, Deine Ermahnung zieht noch. Ich will wirklich niemandem schaden, aber ich kann auch nicht meinen Mund halten.

Euer Wassermann

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RE: Neinstedt und der Osterberg

#69 von Achim , 04.03.2015 17:10

Liebe Neinstedter, liebe DAVID-Freunde,

ich beobachte, ebenso wie viele andere von uns, das, was auf dem Osterberg so läuft, aus einer gewissen Distanz. Ich selbst bin kein Neinstedter. Aber ich sehe schon, wie das Mobbing bei Euch in Neinstedt "auf dem Osterberg" läuft. Nämlich wie überall! Ausgrenzung, Ausgrenzung und Schikane, Isolation und Fertigmachen, Runterputzen, Denunzieren, ...

Mir persönlich platzt der Kragen, wenn ich so höre, was von der Geschäftsleitung bzgl. Osterberg auf der Agenda steht....

Euer

Achim


Gemeinsam sind wir stark!

 
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RE: Neinstedt und der Osterberg

#70 von Brockenhexe ( gelöscht ) , 05.03.2015 09:52

Hallo, Wassermann,

ich würde nix an niemand schreiben. Es kommt raus wer es war und dann bist du der nächste!

Brockenhexe in Rage

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RE: Neinstedt und der Osterberg

#71 von Wassermann , 07.03.2015 11:51

Aus den Gebeten vom Weltgebetstag der Frauen von den Bahamas.

Die Frauen der Insel Crooked Island formulierten dieses Gebet:
Gott, wir bekennen, das wir die Tiefe und Weite Deiner Liebe nicht begreifen.
In unserer Ignoranz versuchen wir sogar, die Menschen, die wir nicht mögen, können oder wollen, von Deiner Liebe fernzuhalten.

Und die Frauen der Insel Ragged Island schrieben auf:
Wir bekennen, dass wir uns manchmal bewußt weigern, denen, die anders sind als wir, "die Füße zu waschen".
Öffne unsere Augen für diejeinigen, die eine sanfte Berührung brauchen, ein offenes Ohr, ein tröstendes Wort oder heilende Nähe."

Ich stelle mir vor, wie die Frauen der einzelnen Inseln zusammengekommen sind und um die Aufgabe, eine Gebet für die ganze Welt zu formulieren, gerungen haben. Wie sie sich, stellvertretend für uns, ihren Schwächen und Fehlern gestellt und sie mutig in ein öffentliches Gebet eingebracht haben.

Was würden unsere Frauen aus Neinstedt aus der Mitte unserer Gemeinschaft wohl der ganzen Welt mit ans Herz legen wollen?
Sicherlich würde es die Einheit der Menschen betreffen entsprechend unserem: "Wir leben gemeinsam."

Die Frauen der Bahamas wählten das eindringliche Motto. "Begreift Ihr meine Liebe?" Darüber kann man mehr als einen Tag nachdenken.

Euer Wassermann mit Dankbarkeit im Herzen, weil der Weltgebetstag der Frauen schon lange ein Angebot auch an Männer ist.

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RE: Neinstedt und der Osterberg

#72 von Joringel , 09.03.2015 16:48

Richtig unheimlich ist mir langsam die Stille, die scheinbar über der Evangelischen Stiftung Neinstedt liegt. Selbst, wenn wir davon ausgehen, dass die Geschäftsleitung den mehr oder weniger deutlichen Mobbing-Vorwurf für nicht gerechtfertigt hält, müsste sie doch ein eigenes Interesse an einer Klärung haben. Mal angenommen, das Thema eines solche Forums wäre mangelnder Feuerschutz. Dann wäre doch wohl binnen drei Tagen ein Fachmann oder eine Fachfrau vor Ort und würde den Vorwurf widerlegen. Daraus kann man eigentlich nur den Rückschluss ziehen, dass die Geschäftsleitung sich nicht traut, eine Klärung herbeizuführen. Wider alle Vernunft strickt sie weiter an der Strickliesel, "die Schuld des Mobbingopfers - warte nur, irgendetwas werden wir schon noch finden" nach Jahren und Jahren. Aus so einer Nummer kommt niemand unbeschadet heraus, auch die Verursacher dieser kläglichen Angriffe nicht. Immer wieder müssen sie sich vor ihrem eigenen Gewissen rechtfertigen, dass sie damals und damals und damit und damit und damit und damit Recht hatten! Das ganze Geschichte bietet schon den Stoff für einen Mobbing-Krimi. Und trotzdem wird weiter gebastelt, man kann ja die Leute noch aufs Abstellgleis schieben und dabei harmlos verkünden, dies sei eine sachliche Notwendigkeit, eine ganz und gar interne Angelegenheit, die mit den vorherigen Vorgängen nichts zu tun haben. Und alle sollen es glauben.

Sehr geehrte Herren in der Geschäftsleitung,
sehr geehrte Damen und Herren der Bereichsleitungen,

die Stadt München ist mit einer Dienstvereinbarung gegen Mobbing vorangegangen. Sie hat eine Dienstvereinbarung gegen Mobbing und Schikane verfasst. Unter diesem Link

http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverw...en/Mobbing.html

finden Sie vorbildliches Material, um in Neinstedt einen Neuanfang zu wagen. Im Übrigen finde ich es mutig, denn wenn man so eine Dienstvereinbarung verfasst, sagt man ja auch: Ja, das kann vorkommen, das hat es bei uns gegeben, aber wir wollen es nicht mehr!

Bitte setzen Sie sich mit diesem Material vorurteilsfrei auseinander. Ich traue Ihnen zu, dass Ihnen dazu noch mehr einfällt als die bloße Abwehr "Bei uns mischt sich keiner ein!" Und wenn das nicht reicht, dann erkundigen Sie sich doch einmal in Ihrer Tagesklinik, die sich auch um Mobbing und Burnout kümmert, wie es Menschen ergeht, die permanent unter Druck gesetzt werden. Wie gefährdet sie sind, ernstlich zu erkranken. Wenn Sie das nicht wollen, dann müssen Sie jetzt anders handeln und die Schikanen einstellen.

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zuletzt bearbeitet 09.03.2015 | Top

RE: Neinstedt und der Osterberg

#73 von Berolina , 09.03.2015 19:05

Lieber,

Joringel, Turmfalke, Brockenhexe oder wie Ihr Euch alle nennt, mir wird auch aus dem fernen Berlin klar, dass bei Euch in Neinstedt - es gibt dort einen Osterberg ? - jemand schikaniert wird, neudeutsch wohl "Mobbing" genannt?

Was ich nicht begreife:

Ihr Neinstedter legt Euch für Euer Mobbingopfer mächtig in´s Zeug, was ihm sicherlich gut tut. Aber warum hüllt sich die Geschäftsleitung der Neinstedter Anstalten in Schweigen?

Für mich aus Berlin sieht es wirklich wie ein Mobbing-Krimi aus, wie Euer Joringel es m.E. jüngst treffend beschrieben hat.

Was hindert die Geschäftsleitung der Neinstedter Anstalten zu einem klaren Wort? Warum taucht sie ab? Warum verteidigt sie sich nicht? Warum versagt sie der Gemobbten auf dem Osterberg ihre Fürsorge? Wahrscheinlich, befürchte ich, leugnet sie, dass auf dem Osterberg überhaupt so etwas wie "Mobbing" stattfindet oder aber Verletzung arbeitgeberseitiger Fürsorgepflichten. Das alles kenne ich schon aus Berlin. Wahrscheinlich läuft bei Euch in Neinstedt jetzt dieselbe Nummer. Vielleicht sogar noch mit christlichen Vorzeichen versehen, auf die ich noch warte, weil die Neinstedter Anstalten ja Teil der Diakonie sind.

Wie sich dies alles mit der Diakonie und unserem Christentum vereinbaren lässt, bleibt mir rätselhaft. Die Geschäftsleitung der NA wird sich hier bei Euch äußern dürfen?

Das hielte ich nur für fair, nachdem sie hier - nicht nur von mir - massiv kritisiert wurde? Man sollte ihr schon hier bei Euch Gelegenheit zur Rechtfertigung einräumen.

Berolina


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RE: Neinstedt und der Osterberg

#74 von dr.arndt , 09.03.2015 19:49

Liebe Diskutanten in Sachen Osterberg,

wenn ich es recht sehe, wird die Geschäftsleitung der Neinstedter Anstalten hier in unserem Forum von mehreren Mitgliedern dem Verdacht ausgesetzt, auf seinem Osterberg mobbingähnliches Verhalten nicht nur nicht zu verhindern, sondern es gar zu fördern, zumindest es zu dulden.

Als stellvertretender Vorsitzender des DAVID e.V. und als Verantwortlicher dieser Homepage teile ich deshalb verbindlich mit:

Der Geschäftsleitung der Neinstedter Anstalten wird seitens DAVID e.V. und auch nicht durch dieses DAVID - Forum vorgeworfen, auf dem Osterberg mobbingähnliches Verhalten nicht nur nicht verhindert, es gar gefördert oder zumindest geduldet zu haben.

Dr. Joachim Arndt
stellvertr. Vors.
DAVID e.V.


Gemeinsam sind wir stark!

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RE: Neinstedt und der Osterberg

#75 von Brockenhexe ( gelöscht ) , 10.03.2015 09:52

Aha, nix hören, nix sehen, nix (dazu) reden. Augen zu, Ohren anlegen und Klappe halten und das arme Opfer im Stillen bedauern. Das lerne ich nie! Daher trotzdem danke für dieses Forum.

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