RE: Neinstedt und der Osterberg

#31 von Joringel , 17.12.2014 08:07

Hallo WEGEM,

Deine Hinweise sind sehr hilfreich. Daraus kann jeder seine Schlüsse ziehen. Ja, es ist beklemmend wenn man weiß, da läuft etwas in die falsche Richtung und man kann nicht einfach Stopp sagen. Eine solche Geschichte plausibel zu vermitteln ist nie einfach. Nach meiner Erfahrung gelingt es zusätzlich zu den W-Fragen mit einer Analyse der Kommunikation. Aber hier - so scheint es - hat man auch die Analyse der Kommunikation instrumentalisiert. Das ist ein perfider Schachzug, so sehe ich es von Außen.
Grüße von Joringel


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RE: Neinstedt und der Osterberg

#32 von wegeM , 17.12.2014 09:03

Ja, Joringel, beklemmend und nicht gut, wenn so garnichts hilft.
Die Erwähnung von schlimmen Zuständen muß einerseits sein, andererseits sind es schlicht "schlechte Nachrichten".
Wieviel davon können Menschen ertragen? So ganz ohne Lösungsansätze, so ganz ohne Tun?
Journalisten sagen: "Schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten."
Ich denke, da irren sie mittlerweile auch, weil das Maß an schlechten Nachrichten so groß ist,
daß viele sich davor schützen müssen. Es fehlt am guten Ausgang, am guten Umgang mit Problemen.
Ich kenne viele, die gesättigt sind mit schlechten Nachrichten und abschalten.

Die Beschreibung der Kommunikationsart und -weise ist schwierig , aber unerläßlich.
Wer sagt wie was? Wer verhält sich wie warum? Was soll die Kommunikation bewirken?
Hier muß ja vermutlich festgehalten werden warum wer schweigt?
Warum wer wen zum Schweigen bringt, wie das genau bewirkt wird.

Meine Befürchtung ist: viele beobachten, wissen etwas oder viel und keiner macht sich die Mühe des Dokumentierens.
Gerade, wenn es mehrere sind, könnte man da nicht gut zusammenarbeiten und das alles miteinander festhalten?
Oder geschieht das schon? Ich finde es beunruhigend, wenn das nicht passiert.

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RE: Neinstedt und der Osterberg

#33 von Theo , 17.12.2014 22:05

Liebe(r) wegeM und Freunde in und um Neinstedt,

Wir lesen von Dir, liebe(r) wegeM:

"Meine Befürchtung ist: viele beobachten, wissen etwas oder viel und keiner macht sich die Mühe des Dokumentierens.
Gerade, wenn es mehrere sind, könnte man da nicht gut zusammenarbeiten und das alles miteinander festhalten?"


Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. In der Tat beobachten viele sehr genau, was zur Zeit in Neinstedt so geschieht. Aber die meisten trauen sich einfach nicht, den Mund aufzutun, weil sie dann um ihren eigenen Arbeitsplatz fürchten müssen. Mir geht es, wenn ich ehrlich bin, auch nicht anders.

Die MAV tut wahrscheinlich, was sie kann. Sie kann aber wohl nicht mit der Faust auf den Tisch schlagen und der Geschäftstleitung abverlangen, vorausgegangenes jahrelanges Mobbing nun endlich einzustellen. Wir müssen der MAV vielmehr danken, dass sie sich überhaupt noch mit dem unerträglichen Schicksal befasst.

Liebe Neinstedter,

unserer Schwester widerfährt unerträgliches Unrecht! Ich möchte Euch nur herzlichst bitten, Euch hier bei uns für sie einzusetzen!

Herzlichen Dank, Ihr Neinstedter

LG

Theo


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RE: Neinstedt und der Osterberg

#34 von azalee , 18.12.2014 15:52

Neinstedt und der Opferberg
sehr viele beobachten das unerträgliche Unrecht - und keiner traut sich, den Mund auf zu tun....Angst um den eigenen Arbeitsplatz
Genau so läuft es in der Gesellschaft( einschließlich in der Kirche)
Die Geschäftsleitung will ihre Macht demonstrieren. Und offenbar gelingt ihr das recht gut, denn wer schweigt im Angesicht des Unrechts, duldet es.
Wie geht es dann weiter? Wer ist der nächste?
Die MAV sollte mit einer Forderung an die Geschäftsleitung herantreten und verlangen, dass die Mitarbeiterin in Ruhe arbeiten kann.
Lieber Theo, WIE sollen sich die Mitarbeiter einsetzen- hast Du konkrete Vorschläge?
Ich bin weit weg von Neinstedt , aber ich verfolge in diesem öffentlichen Forum die Diskussion und mit mir gewiss auch sehr sehr viele andere Menschen. Die Machenschaften in Neinstedt sind öffentlich geworden.
Der schlechte Ruf von Neinstedt spricht sich herum.


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RE: Neinstedt und der Osterberg

#35 von Joringel , 20.12.2014 15:16

Hallo an alle, die um ihren guten Ruf kämpfen und eventuell eine Mobbingklage anstreben, was sehr schwer ist. Da hat WeGem recht. Alles dokumentieren und Tagebuch führen. Häufigkeit und Verhältnismäßigkeit spielen eine Rolle. Wenn einer z.B. ewig neue e-mails mit kleinkarierten Beanstandungen erhält - sammeln. Das sieht ja keiner außer dem Täter und dem Opfer. Aber die e-mails sind die Spur, die der Täter selbst legt. Es gibt sogar Vorgesetzte, die schreiben noch nachts Anweisungen und Kritiken. Das sind schon merkwürdige "Überstunden", die etwas darüber aussagen, wie besessen der Täter von der Idee ist, sein Gegenüber klein zu machen. Aber auch abfällige Bemerkungen, übergriffige Kritiken vor anderen "...Sie sind ja das Letzte!" oder ähnliche Bemerkungen mit Datum und Uhrzeit und den Anlass aufschreiben. Auffällig ist auch, wenn nur gemeckert wird, aber kein Weiterbildungsangebot gemacht wird. Ich bringe ein Beispiel: "Sie wissen ja, dass Sie große Defizite in der Personalführung haben..." Dann müßte eigentlich kommen: "Ich denke, wir müssen Sie mal zu einem entsprechenden Seminar schicken." Wenn so etwas nicht kommt, läßt der Vorgesetzte den Betroffenen einfach nur durchhängen. Auffällig ist natürlich auch, wenn heute dies und morgen das ein Problem ist. Heute ist es die Personalführung, morgen angeblich die Kassenführung und übermorgen die Berichte. Hauptsache Beanstandung. Da solltet Ihr in der Diakonie wachsam sein, eventuell einen Anwalt erst einmal nur befragen, was Ihr beachten müßt und Weiterbildungsbereitschaft zeigen. Aber solche Gespräche auch aufschreiben, und wenn die Situation unklar ist , nachfragen: "Bei Welche Gelegenheit haben Sie dieses Defizit wahrgenommen?" Denn oft geht es nur darum, mit Druck eine Stelle aufzuheben. Und falls es doch anders gemeint war, erfährt man wenigstens, was man eigentlich falsch gemacht hat. Auf jeden Fall ist es gut eine Rechtsschutzversicherung zu haben, das gilt für alle in der Diakonie und nicht nur für Neinstedt.
Euer Joringel


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RE: Neinstedt und der Osterberg

#36 von Theo , 20.12.2014 16:22

Lieber Joringel und Ihr anderen,

wir Neinstedter wissen schon, was hier so abläuft. Wir wissen auch zu schätzen, dass Ihr vom D.A.V.I.D. e.V. unsere Einrichtung auf Euren Prüfstand stellt.

Wir halten es schon für richtig, dass Ihr Euch für........einsetzt! Wir und niemand von uns kann verstehen, wie und weshalb die in den letzten Jahren stets wechselnde Leitung der Neinstedter Anstalten unsere.......systematisch schikaniert und ausgrenzt. Für uns "normale" Neinstedter sieht es so aus, als würde der jeweils amtierende Chef/Geschäftsführer der Neinstedter Anstalten, - zur Zeit Herr Zwick- den Staffelstab seiner Vorgänger mit dem Ziel übernehmen, unsere ..... abzusägen.

EuerTheo


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RE: Neinstedt und der Osterberg

#37 von Theo , 27.12.2014 13:16

Liebe Freundinnen und Freunde, aus und um Neinstedt und liebe DAVIDler,

hoffe sehr, dass wir alle ein harmonisches Weihnachtsfest verleben konnten und möchte Euch allen und auch mir wünschen, dass das Jahr 2015 für uns alle konfliktfrei verläuft.

Liebe Grüße

Theo

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RE: Neinstedt und der Osterberg

#38 von Joringel , 05.01.2015 12:05

Lieber Theo und Mitleser,

ja, ein Neues Jahr ist auch immer eine neue Chance für alle. Hoffen wir, dass es auch in Eurem Fall so ist.

Zuletzt hatte ich mich zur Rechtsschutzversicherung geäußert. Da hier viele aus dem Diakonie-Bereich mitlesen, möchte ich es einfach noch einmal unterstreichen - eine Rechtsschutzversicherung muss bereits im Vorfeld abgeschlossen werden. Wenn der Konflikt schon ausgebrochen oder willentlich angezettelt wurde, was besonders bei Mobbing zutrifft, ist es schon zu spät. Dann greift die Versicherung nicht. In der heutigen Arbeitswelt ist es unabhängig vom Arbeitgeber in jedem Fall klüger, eine solche Versicherung abzuschließen. In der Regel zahlt man eine überschaubare Summe einmal im Jahr. Dabei muß man auch auf unterschiedliche Schwerpunkte achten.

Im kirchlichen Milieu sagt man in Konfliktfällen oder bezüglich der Entlohnung gerne: "Die Kirche kann auch nicht besser sein als die Gesellschaft in der sie sich befindet." Das mag ja sein. Ab er andererseits nimmt man auch gerne Spenden und steuerliche Vergünstigungen mit, "weil wir ja ein ganz anderes Menschenbild haben." Mein Kommentar dazu ist: Es kommt auf die Richtung an, in die man sich bewegt. Auch wenn wir nicht vollkommen sind, sollten wir es doch anstreben, bewusster mit Menschen umzugehen. Missachtung der Mitarbeiterwürde, Abqualifizierung von Leistungen, Verleumdung, heimliche Absprachen, Benutzung von Abhängigen geht gar nicht.

In diesem Sinn wünsche ich uns allen ein "erfolgreiches" neues Jahr,
in dem wir solchen Versuchungen widerstehen - in Neinstedt und anderswo.
Euer Joringel


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RE: Neinstedt und der Osterberg

#39 von Wassermann , 07.01.2015 13:31

Liebe Neinstedter und Besucher des Threads,

nach längerer Zeit melde ich mich wieder. Trotz aller Wünsche, die hier formuliert wurden, scheint keine Veränderung in Sicht zu sein. Wir hatten eine sehr schöne Weihnachtsfeier auf dem Osterberg. Das war faszinierend für die Bewohner und auch für die Mitarbeiter. Doch die Stimmung ist trotzdem gedrückt. Das Pendel schwingt je nach Position zwischen Mitgefühl und Häme. Letzteres sehr verhalten, denn angeblich will man ja das Beste. Das Beste mit bereits festgeklopftem Ziel möchte ich ergänzen, denn man hört ja so einiges. Es ist wie eine Lawine, die sich schon in Gang gesetzt hat. Man sieht den Schnee aufstäuben und hört schon ein leichtes donnern und man weiß, sie kommt von langer Hand auf den Weg geschickt. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann. Nur - warum eigentlich? Das weiß hier niemand. Es gibt eh' schon genug Leid auf der Welt, warum quälen die Menschen sich noch vorsätzlich? Armes Neinstedt! Sollte ich mich irren, würde mich das freuen. Ihr hört wieder von mir.
Trotzdem gesundes, neues Jahr wünscht Euch der Wassermann.

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RE: Neinstedt und der Osterberg

#40 von Theo , 13.01.2015 19:35

Liebe Neinstedter und DAVIDLER,

ich beobachte auch im neuen Jahr sehr genau, was auf unserem Osterberg geschieht: und muss berichten, dass die Geschäftsleitung der Neinstedter Anstalten unsere ...? systematisch und konsequent "abzusägen" versucht.

Fachlich und sachlich können die Neinstedter Anstalten unserer ....? überhaupt nichts vorwerfen.

Euer

Theo

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RE: Neinstedt und der Osterberg

#41 von Wassermann , 14.01.2015 10:28

Lieber Theo und Neinstedter,

Deinen Eindruck kann ich bestätigen. Auch ich erhalte solche Informationen. Ich bin immer sehr vorsichtig und warte gern ab bis ich eine Info von mehreren Seiten höre. Gespannt sind wir hier auf die Begründung, da ja fast alle wissen, daß die Person, um die es geht, genau auf dem Osterberg am richtigen Platz ist und mit großem Engagement und Sachverstand arbeitet. Wenn Herr Bredthauer wollte, brauchte er nur den zuständigen Arzt fragen. Er hält große Stücke auf ihren Blick für die Bewohner und ihre Gewissenhaftigkeit in Bezug auf ihr gesundheitliches Wohl. Erst vor kurzem gab es einen, sagen wir mal gesundheitlichen Crash, den die Person sofort erkannte, obwohl sie nicht anwesend war, als er passierte. Trotzdem versuchte man, ihr die Sache anzuhängen. Das habe ich von mehreren Seiten gehört. Aber es hat wohl nicht geklappt, weil die Angehörigen für ihren persönlichen Einsatz außerordentlich dankbar waren. Ja - das ist ein Blick in unsere abgrundtiefe Trickkiste hier. Solche, im wahrsten Sinne "Gewissen"-lose Vorgehensweisen erzeugen Angst bei allen Mitarbeitern. Grundgedanke ist - die können ja alles mit uns machen. Uns hilft keiner. Und deshalb hält man auch lieber die Klappe.
Wassermann

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RE: Neinstedt und der Osterberg

#42 von Theo , 16.01.2015 19:17

Lieber Wassermann, liebe Neinstedter,

ich und auch viele von uns sehen es ebenso. Du hast schon ganz recht: " Und deshalb hält man auch lieber die Klappe".

Allerdings, so wie ich hier die allgemeine Stimmung erlebe, brodelt es erheblich, zumal sich die Geschäftsleitung der NA jüngst etwas selbstherrlich in anderer Sache wenig einfühlsam, ich möchte sagen: unchristlich verhalten hat. Und wiederum betraf es den Osterberg.

Was ist los auf dem Osterberg?

Warum, liebe Geschäftsleitung der NA, bekommt Ihr Eure Probleme auf dem Osterberg nicht in den Griff? Verfügt Ihr nicht über ein Krisenmanagement? Habt Ihr keine Vorstellung von den Möglichkeiten der Mediation?

Wir wissen nur, dass Ihr -gleichsam als Feigenblatt- ein Coaching veranstaltet habt,- ohne Abstimmung der Einzelheiten mit Frau X.

Letzteres ist offensichtlich ergebnislos verlaufen. Gegenteiliges wurde uns jedenfalls nicht bekannt.

Theo

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RE: Neinstedt und der Osterberg

#43 von Jaccuse ( gelöscht ) , 19.01.2015 12:29

Hallo, Mitleser und Mitdenker,

diese Berichte machen einen schon sehr nachdenklich. Mobbing hat seine eigenen Gesetze. Oft trifft es die engagierten Mitarbeiter, die nicht den Bleistift mit dem Gongschlag fallen lassen. Ich halte es mit für einen der schlimmsten Auswüchse in der Pflege, dass alle Handlungen im Sekundentakt gemessen und organisiert werden. Von außen sieht es für mich so aus, als ob die Person X zu den Menschen gehört, die sich eher an den Bedürfnissen der Schutzbefohlenen orientiert als an der Stechuhr??? Und das ist in Neinstedt nicht mehr Konsens? Es muß doch auch so etwas wie einen Bewohnerrat geben oder ein Gremium der gesetzlichen Betreuer? Schauen die alle nur zu oder sagt da auch einer mal was? Außerdem gibt es ja wohl auch noch ein Kuratorium. Wozu sind die denn da? Was ich mir auch überlegt habe, vielleicht ist auch die Vorgesetzte eifersüchtig auf ihre Mitarbeiterin und kehrt deswegen die Chefin hoch Drei heraus? ?
Auf jeden Fall nehme ich wahr, zur Zeit ist Ruhe. Für Mobbingerprobte heißt das Alarmstufe III. Das ist die Ruhe vor dem Sturm. Da dreht sich schon einer mit der Kugel auf dem Sandplatz. Also schaut genau hin und berichtet weiter. Vielleicht trifft die Kugel ja pfeilgenau ihr Ziel, aber die Attacke fällt auf die Evangelische Stiftung Neinstedt zurück. Es sind schon Zuviele, die Bescheid wissen. Ein solches Klima lähmt und demotiviert auch alle anderen.
Es grüßt Euch
Jaccuse

Jaccuse

RE: Neinstedt und der Osterberg

#44 von Joringel , 19.01.2015 17:47

Hallo, Leute, ich zitiere hier mal aus dem Vorwort von "Lasi gegen Mobbing - Handlungsanleitung für die Arbeitschutzverwaltungen der Länder."
LV 34.:
Der zentrale Handlungsansatz für die Aufsichtsbeamtinnen und -beamten liegt in der
Beratung und Überwachung der Unternehmen, denn erwiesenermaßen liegen die
Wurzeln von Mobbing in der Regel weniger in den Persönlichkeitsstrukturen der
Beteiligten, als vielmehr in der Unternehmenskultur, in den Organisationsstrukturen
und -abläufen, in unzureichender Information, Kommunikation oder Zusammenarbeit
und in Defiziten des Führungsverhaltens.


Offensichtlich arbeiten die Bundesländer gemeinsam an der Mobbingabwehr. Dazu werden eigens Leute ausgebildet, die erkennen können, ob es sich um einen "normalen" Konflikt oder Mobbing handelt. Achim hat früher schon diesen Link unter "Bibliothek" ins Forum gestellt: http://lasi.osha.de/docs/lv34.pdf. Die Broschüre ist interessant zu lesen. Sie sagt auch viel darüber aus, was die Betroffenen zu erleiden haben.

Nun stellt sich ja die Geschäftsleitung der Evangelischen Stiftung Neinstedt gar nicht erst dem Mobbingvorwurf. Vermutlich gibt es auch in der Diakonie kein mit der Lasi vergleichbares Organ, obwohl bekannt ist, dass in diesen Tätigkeitsfeldern Mobbing besonders oft vorkommt. Sonst es müsste es doch möglich sein herauszufinden, ob die Zeit-, Ressourcen- und Geldfressenden Maßnahmen in Neinstedt wirklich in einem noch mit Vernunft zu begründendem Verhältnis zu der Vertreibung einer unschuldigen, gut beleumundeten Person stehen? Oder könnten bei selbstkritischer Auseinandersetzung damit nicht genau diese Defizite des Führungsverhaltens aufgedeckt werden? Und das über nunmehr schon mehrere Leitungsgenerationen hinweg ohne dass man durch die Diskussion in der Gesellschaft hinzugelernt hätte?

In Neinstedt scheint dieses Trauerspiel möglich zu sein. Das Finale kann nicht mehr lange auf sich warten lassen. Aber vorher sollte das leitende Triumvirat vielleicht doch einmal sorgfältig diese Handlungsanleitung lesen.
Euer Joringel


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zuletzt bearbeitet 19.01.2015 | Top

RE: Neinstedt und der Osterberg

#45 von Theo , 19.01.2015 21:25

Lieber Joringel,

"Lasi gegen Mobbing - Handlungsanleitung für die Arbeitschutzverwaltungen der Länder."
LV 34.:


Du hast ja so recht!

Ich denke aber, dass wir Neinstedter alle sofort auf der Matte stehen, wenn es unserer ? auf dem Osterberg an den Kragen gehen soll.

Ist schon übel, wie die NA mit unserer ? umgeht.

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Eine Gemeinde wird gemobbt

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