Neinstedt und der Osterberg

#1 von Theo , 16.11.2014 15:28

Liebe Leser, Neinstedter und Interessierte,

es gibt Dinge, die gesagt werden müssen und nicht länger verschwiegen werden dürfen:


Erinnerung an den Pfingstbrief von Diakon Hans Jaekel 2014

In seinem Freundesbrief Pfingsten 2014 führt Diakon und Vorstandsmitglied Hans Jaekel dem Leser vor Augen, welche Bedeutung dieses Fest für die Neinstedter Anstalten hat:

„Zu Pfingsten geschieht das Wunder der grenzenlosen Kommunikation….Arme und Reiche entwickeln Verständnis füreinander – Fremde und Einheimische ebenfalls…..Niemand wird behindert.“ Zu verdanken haben wir das einem „ von Gott geschenktem guten Geist, der Menschen verbindet.“

Einige Neinstedter beobachten mit großer Sorge, dass dieser gute Geist offensichtlich nicht auf dem Osterberg wirkt. Hier kann man zusehen wie ein für unsere Bewohner besonders engagierter Mensch vom Pfingstwunder ausgeschlossen wird. Mit Billigung und Wissen der Vorgesetzten dürfen Mitarbeiter dieser Person die Kommunikation verweigern.

Sie erwidern keinen Gruß, sie drehen sich bei jeder Begegnung weg, sie lehnen eine konstruktive Zusammenarbeit ab, und ich befürchte, sie werden auch ermutigt, falsches Zeugnis abzulegen.

Dafür gewinnen sie das das Wohlwollen ihrer Vorgesetzten, befürchten wir Neinstedter.

Ich kenne hier niemanden, der das versteht, außer denjenigen, die sich darin überschlagen, das Pfingstwunder außer Kraft zu setzen. Deshalb rufe ich Sie auf, Herr Jaekel, einzugreifen und solche Taten zu unterbinden. Sie haben als Diakonischer Vorstand Verantwortung übernommen für den pfingstlichen Geist von Neinstedt. Es darf Ihnen nicht gleichgültig sein, wenn besonders motivierte Schwestern oder Brüder aus der diakonischen Gemeinschaft mit fadenscheinigen Gründen ausgeschaltet werden sollen.

Herzlichst

Ihr/Euer

Theo


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RE: Neinstedt und der Osterberg

#2 von azalee , 17.11.2014 13:04

Lieber Theo,
endlich wieder mal was aus Neinstedt.!
Ich meinte schon, dort sei inzwischen echter (Gottes) Frieden eingezogen. Nein, ich kann es mir das eigentlich nicht vorstellen.
Du hat Recht, es gibt Dinge und Zustände, über die einfach nicht mehr die schöne Decke gelegt werden kann, sondern diese müssen ans Tageslicht , an die Öffentlichkeit. Deshalb vielen Dank , Theo, für Deinen Mut, den von Dir beschrieben Zustand in Neinstedt öffentlich anzusprechen.
Wenn in einem Pfingstbrief 2014 an die gute Botschaft , an den guten Geist Gottes erinnert wird, wenn an Verständnis und Kommunikation erinnert wird, und die Umsetzung in einer kirchlichen Einrichtung nicht geschieht, bezeichne ich dies als WIDERSPRUCH. Der "Pfingstbrief" ist eine SCHEINHEILIGKEIT. Und Scheinheiligkeit ist die schlechteste Werbung für Kirche. die mit einem hohen ethischen Anspruch auftritt.
Ich erinnere an Paulus: Römer 12. 1- 3 , aber besonders Vers 2 ..."und stellt euch nicht dieser Welt gleich...sondern verändert euch durch Erneureung eures Sinnes......" das wäre DAS WUNDER von Neinstedt =Kirche)


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RE: Neinstedt und der Osterberg

#3 von wegeM , 17.11.2014 19:47

Hallo Theo,
ich hatte heute auch den Impuls, Deinen Aufruf zu unterstützen und tue es hiermit:

Herr Jaekel, sorgen sie in Ihrem Zuständigkeitsbereich als Führungskraft dafür, daß sich Mitarbeiter nicht ausgegrenzt und
mißachtet fühlen und dadurch in Gefahr geraten, ihre Gesundheit zu verlieren.
Fragen Sie nach und fordern Sie dazu auf, daß allgemeingütige Regeln und Umgangsweisen eingehalten werden.
Wenn Sie Mobbing erkennen, was manchmal schwer ist, aber eben doch möglich zu erfassen, dann unterbinden Sie das erst recht unter Ankündigung von entsprechenden Folgen.

Theo, viele sind heutzutage in einer verzweifelten Lage, wegen der Häufigkeit der Probleme, vor denen man steht.
Du nennst Gründe, die man nachvollziehen kann.
Es bedarf großer gemeinsamer Aktionen, um gegen dieses Elend anzukommen.
wegeM

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RE: Neinstedt und der Osterberg

#4 von Theo , 17.11.2014 20:18

Liebe Neinstedter,

vielleicht darf ich jetzt , nach einer kurzen Pause der Besinnung, anfügen, dass gegenwärtig auf unserem Osterberg Dinge geschehen, die sich weder rational noch unserem
christlichen Grundverständnis entsprechend, erklären lassen.

Wir Neinstedter wissen sehr genau, dass unserer Schwester gegenwärtig grobes Unrecht widerfährt.

Möchte Euch Neinstedter und alle Bürger dieser Republik herzlichst einladen, unserer schutzlosen Schwester Beistand zu leisten. Denke, dass wir den Neinstedter Anstalten nicht durchgehen lassen dürfen, selbstherrlich und arrogant eine pflichtbewusste und bewährte Teamleiterin abzusägen. Denke, dass wir unsere Christenschwester gegen die zu erwartenden arbeitgeberseitigen Vorwürfe wirkungsvoll in Schutz nehmen werden können.

Die MAV tut, was sie kann.

Viel kann sie allerdings nicht.

Eure

Theo


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RE: Neinstedt und der Osterberg

#5 von Wassermann , 18.11.2014 11:14

Lieber Theo, geschätzte Mitdiskutanten,

ich fürchte, Appelle helfen nichts. Die gesamte Geschäftsleitung ist im Ältestenrat der Diakone und mir kann keiner erzählen, dass da die Linke nicht weiß, was die Rechte tut. Ein"Coach" landet nicht von selbst auf dem Osterberg. Was in Sachen Vertreibung eines motivierten Mitarbeiters schon alles gedreht wurde, liest sich wie eine Anleitung aus dem Handbuch: "Wie schicke ich meine treuen Mitarbeiter erfolgreich in die Wüste?" Schließlich ist ein Sündenbock ja auch etwas Biblisches.

Zurück zum Coach: Vermutlich soll er auf elegante "wissenschaftliche Art" beweisen, dass es nun "leider, leider" mit dieser Person nun mal nicht geht, weil eines der Teams die Person ablehnt (welches wohl?) Und dann wird wohl laut unsichtbarem "Plan" die Geschäftsleitung wiederum eingreifen "müssen", was sie natürlich sehr bedauern wird. Um diese These aufzustellen braucht man keine prophetischen Fähigkeiten. In dem Thread "Vorsicht Falle, Mediation" dieses Forums finden sich genügend Informationen, wie man solche Instrumente "benutzen" kann und wie sie nach Belieben in kirchlichen Kreisen benutzt werden. Nein, man muss jetzt in andere Ebenen gehen! Z.B . zahlt die Landesregierung auch Gelder zur Unterstützung dieser Einrichtung. Es sind auch unsere Steuergelder, die hier eingesetzt werden und wurden, um Scheinstellen einzurichten und sinnlose Prozesse zu führen.

Für alle, die nicht so genau wissen, worum es hier geht, möchte ich meine persönliche Wahrnehmung aussprechen:

Es geht um eine Person, die hier bei uns mit hohem Engagement und fachlichem Können arbeitet. Von den Angehörigen unserer Bewohner wird sie sehr geschätzt, da sie den Bewohnern über das Pflegerische hinaus Zuwendung gibt, ihre Bedürfnisse wie keine andere erkennt und ihnen zur Seite steht. Die Protokolle der staatlichen Kontrollbehörden sind tadellos. Ihr Engagement lebt sie z.T. auch ehrenamtlich in ihrer Freizeit. Aus Gründen, die mir nicht bekannt sind, wurde vor vielen, vielen Jahren versucht, sie aus dem Amt zu drängen. Sie wehrte sich erfolgreich. Seitdem wird ihr das Leben hier immer wieder zur Hölle gemacht. Jede neue Anstaltsleitung übernimmt die Stafette mit der Aufschrift: "Vorsicht! Gefährlich! Diese Person muß weg!" Vermutlich sind das Einflüsterungen aus der mittleren Ebene, die sich bei Gericht eine blutige Nase geholt hatten. Seitdem gibt es keinen "Fliegenfurz" (verzeiht mir den drastischen Ausdruck), aus dem nicht ein großer Fall gemacht würde. Ich kann es aber auch anders ausdrücken, es werden an diese Person Maßstäbe angelegt wie an keine andere hier. Das erzeugt einen andauerden Druck, der zermürbend wirkt und Menschen krank machen kann.

Aus meiner Sicht gibt es nur eine Möglichkeit: Weg von der MAV, die nicht so darf, wie sie möchte, weg von der Diakonie, weg von der Geschäftsleitung, weg von der Presse und kirchlichen Einrichtungen hin zu öffentlichen Stellen. Wenn Ihr eine Idee habt, wohin, schreibt es mir. Ich habe schon erste Fühler ausgestreckt. Ich hätte es auch schon früher getan, aber es gibt ein Problem. Die Person selbst schweigt eisern. Sie erträgt alles, sie beklagt sich nicht, sie leidet. Jeder, der Person kennt, sieht es ihr an. Aber sie würde sich vermutlich nicht selbst verteidigen und nicht über sich sprechen. Was ich weiß, weiß ich von anderen verstörten Insidern.

Eines muß ich noch los werden: Auf den Brüdern und Schwestern der Diakonie lastet schwer der Schatten der Vergangenheit. Jeder hier weiß, was ich damit meine. Hier im Fall der "Person" werden unsere jungen Menschen dazu angehalten, bei der Vertreibung eines Menschen aktiv mitzuwirken. Sie werde stundenlang indoktriniert. Das ist ein Schande für ganz Neinstedt.

Ich bin dankbar für dieses Forum. Sonst wäre ich vermutlich erstickt.

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RE: Neinstedt und der Osterberg

#6 von Joringel , 18.11.2014 13:17

Hallo, Wassermann, Theo und Mitdenker,

unter der Rubrik Bibliothek findet sich in diesem Forum ein wichtiger Hinweis von Dr. Arndt Handlungsanleitung gegen Mobbing zu staatlichen Stellen, die sich mit Mobbing befassen. Vielleicht wäre das eine erste Idee, diese Stellen zu informieren. Was m.E. in diesen Handlungsanweisungen nicht zum Tragen kommt, ist das Phänomen des "Bossings", (d.h. es mobbt der Chef). Da ist immer das Machtgefälle und da kommt man nur schwer dazwischen. Außerdem haben die Betroffenen Angst zu reden. Das ist vielleicht auch bei Euch der Fall. Umso besser, dass es hier Informationen dazu gibt.

Joringel


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RE: Neinstedt und der Osterberg

#7 von wegeM , 18.11.2014 17:47

Lieber Wassermann,
meinst du damit, daß sie auch nicht auf Fragen von Wohlmeinenden reagiert,
daß man sie garnicht mehr anzusprechen braucht,
daß man es schon vergeblich versucht hat?
Gibt es überhaupt keinen in ihrer Umgebung, mit dem sie sprechen würde?

Theo und Du, Ihr schreibt doch offenbar wegen der Sorge um diese Person, weil Ihr merkt, daß es sich bedenklich entwickelt
mit der Gesundheit-?
Und dennoch kann sie ihre Aufgaben erfüllen?
Es gibt nur die kleinen Fehler (wie wir sie alle machen) , die aufgebauscht werden?

Hat sie eine Familie oder wißt ihr von anderen Personen aus ihrem Umfeld?

Wenn ich Eure Beschreibungen lese, reagiere ich schon automatisch mit : unbedingt zum Arzt.
Das sollte einen Schutz bedeuten, aber es muß ein richtiger sein, der Ahnung hat und diesen Schutz gibt.
Wißt Ihr, wann sie aufgehört hat, zu reden? Gibt es bis dahin schrifltiche Aufzeichnungen?

Vielleicht könnt Ihr das hier beantworten.

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RE: Neinstedt und der Osterberg

#8 von Wespe , 18.11.2014 22:56

Ich gebe zu, dass mich diese Berichte sehr erschrecken.

Noch vor Kurzem hatte ich hier über den einstigen "Guten Geist von Neinstedt" geschrieben- Der Einrichtung nahestehende Christen hatten mir davon erzählt, nun allerdings in der Sorge, dass diese Anstalt dem modernistischen Geist von Effektivität und Überorganisation anheim gefallen sei. Das war noch harmlos gegen das, was wir jetzt hier lesen.

Wünschen die Betreiber tatsächlich nur noch einen "Toten" in ihren Reihen? Sind sie wirklich so unfähig, sich einem normalen Maß an Mitmenschlichkeit zu unterstellen? Oder wenigstens, wenn sie schon so effektiv aufgestellt sein wollen mit ihrer Anstalt, einer professionellen Leitung gerecht zu werden? Die dann den hehren Worten zu den angepriesenen Leistungen auch im Handeln entsprechen? Haben sie sich schon mal gefragt, wem denn diese Hatz auf einen Menschen dient? Müssen sie sich nicht beim jedem Blick in den Spiegel schämen? Was macht sie so sicher in ihrem bösen Tun?

Eine merkwürdige Diskrepanz tut sich da auf, vom Anspruch an gute Arbeit in der Anstalt, so wie sie nach außen vertreten wird, und der Bekämpfung genau dieser sehr guten Arbeit im Inneren. Da scheint mir ein wunder Punkt zu sein in Bezug auf die Finanzen. Die Diakonischen Einrichtungen werden ja in weitaus höherem Maße vom Staat, bzw dem Land bezuschusst, als mit den paar Kröten von der Kirche.

Wie wäre es also mit dem Petitionsausschuss des Landes? Diesen anzurufen, kostet nicht viel: einen Brief mit der Bitte, um genaue Prüfung einzelner Arbeitsbedingungen am Beispiel dieses/r Mitarbeiter/in. Und der Beschreibung, wie hier gute Arbeit seit Jahren systematisch unterlaufen wird. Immerhin tragen Zuschussgeber eine gesellschaftliche Verantwortung für die Steuergelder, die sie den entsprechenden Einrichtungen gewähren. Sollte dieses Argument nicht ziehen, wäre immerhin das vorhandene Problem der Neinstedter Anstalten in den politischen Raum gestellt, muss gelesen und bearbeitet werden. Der Bekanntheitsgrad erweitert sich. Und das kann bedeuten, dass sich dann auch mindestens die örtliche Presse dieses Themas annimmt.

Denn es spielt noch etwas eine Rolle: Dieser Dammbruch der Unanständigkeit, der sich hier breit macht, zeigt ein schlechtes Klima innerhalb der Anstalten, will sagen: Heute ist es die eine Person, morgen sind es andere und mehr und mehr Mitarbeiter/innen. In dieser Gefahr stehen Alle. Wo eine solche Hatz auf eine einzelne Person im Ganzen betrieben und geduldet wird, kann eine engagierte Arbeit nicht gedeihen. Dafür gibt es viele Beispiele aus der übrigen Arbeitswelt.

Vielleicht nehmen Sie sich einen Anwalt, der Sie berät, wie man eine solche Petition aufstellt. Und vor allem: versuchen Sie noch weitere Beobachter/innen dieser Situation zu motivieren, sich zusammen zu tun. Die Unterschriften einer Petition gelangen meines Wissens nicht an die "Konzernleitung".

Auf jeden Fall scheint die Grenze wohl endgültig überschritten. Das verheißt für alle, wirklich alle in dieser Einrichtung nichts Gutes.

Ich bete für Sie um Mut, und um Gottes Mantel zum Schutz der betroffenen Person.
Vielleicht schließen sich ja auch noch andere an. Dann wissen Sie, dass sie nicht ganz allein dastehen.
Seien Sie gegrüßt,
Wespe


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RE: Neinstedt und der Osterberg

#9 von Robin , 18.11.2014 22:56

Hallo, Ihr Diskutanten aus der Neinstedter Umgebung! Es ist gut, Eure Stimme zu hören! Ihr macht Euch Luft, und man merkt, dass doch nicht alle Neinstedter in ihrem Urteil manipuliert sind. Aber könntet Ihr Euch denn nicht auch auf dem Osterberg selbst zu dem/der Betroffenen stellen? Ein Plakat aufstellen: Wir machen hier nicht mit! Wir schämen uns für Euch! "Wenn ein Glied leidet, leiden alle Glieder mit". Das hat doch auch schon einmal ein großer Mann gesagt, steht in der Bibel (1. Kor 12,26). Oder ist es so gefährlich, den Mund aufmachen, sich bewusst einem Menschen zuwenden, wenn sich andere abkehren, Solidarität offen zeigen? Fürchtet Ihr um Eure Arbeitsplätze? Ich denke, dass sich eher die Leitung fürchten muss, noch Mitarbeitende zu bekommen, erstens ohnehin in diesem schweren Job, zum anderen aber dann auch, wenn die Anstalten so und noch mehr in Verruf geraten. Rat der Polizei, wenn in der U-Bahn oder S-Bahn Schläger oder andere Typen eine Frau oder einen anderen Fahrgast angreifen und man nicht kräftig genug ist, um dazwischen zu gehen: Trotzdem nicht wegsehen! Andere Fahrgäste laut aufmerksam machen, brüllen, ein Gezeter anfangen, bis alle auf den Schläger gucken und es ihm doch ungemütlich wird.
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RE: Neinstedt und der Osterberg

#10 von wegeM , 19.11.2014 01:39

Ja, Robin, genauso ist. Man muß laut werden und öffentlich und direkt.
Ich denke auch sehr oft an den Rat der Polizei und wie sehr das stimmt.

Mit diesen Berichten passiert schon was in dieser Richtung. Namen sind genannt.

Du bist es ,Vorstand der Neinstedter Anstalten, Herr Jaekel und Kollegen.
Ich habe mir Führungskräfte heute im Internet angesehen und mal die Gesichter studiert.
Ich habe alle Namen genau gelesen und ihre Funktionen.
Sie sollen wissen, daß sie im internet bekannt gemacht werden.

Sie sind alle in ihrer Verantwortung angefragt. Es gibt kein Abschieben dieser Verantwortung!
Sie sind in Positionen mit Aufgaben und dazu gehört die Mobbingbekämpfung.
Auch dann, wenn es nicht explizit geschrieben steht.
Sie haben eine Christenpflicht und sich der Frage zu stellen: was würde Jesus dazu sagen?

Wenn Sie für dessen Botschaft empfänglich sind, dann stoppen sie dieses Mobbing.
Was hier beschrieben ist, ist Körperverletzung schlimmer Art.
Der Ort dessen ist das Haus des Herrn. Er hat Sie bei Ihrem Namen gerufen!

Sie auch.

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RE: Neinstedt und der Osterberg

#11 von Rosmarie , 19.11.2014 10:45

Ich möchte mich auch noch zu dem Thema äußern. Mein verstorbener Mann hat in einem Vortrag (gehalten am 23. Februar 2012 in Braunschweig) unter dem Thema: "Die Kirche und der Fluch der Macht" u.a. auch über die Diakonischen Einrichtungen aus dem Arbeitsrechtsregelungsgrundgesetzegesetzes der EKD § 1 Absätze (1), (2), und (3) zitiert: "(1) Kirchlicher Dienst ist durch den unverfügbaren Auftrag Jesu bestimmt, das Evangelium in Wort und Tat zu verkündigen. Diakonie ist Lebens- und Wesensäußerung der evangelischen Kirche. Auf dieser Grundlage leisten alle Frauen und Männer, die beruflich in Kirche und Diakonie tätig sind, den aus dem Glauben erwachsenen Dienst am Mitmenschen. Sie wirken als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter daran mit, dass die jeweilige Einrichtung ihren Teil am Sendungsauftrag der Kirche erfüllen kann. Die gemeinsame Verantwortung für den Dienst der Kirche und ihrer Diakonie verbindet sie zu einer Dienstgemeinschaft, die auch in der Gestaltung des Verfahrens zur Regelung der Arbeitsbedingungen ihren Ausdruck findet. (2) Für die Regelung der Arbeitsbedingungen haben in der Dienstgemeinschaft Dienstgeber und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die gemeinsame Verantwortung. Die Wahrnehmung dieser gemeinsamen Verantwortung setzt einen partnerschaftlichen und kooperativen Umgang von Dienstgebern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter voraus. (3) Die Festlegung der Arbeitsbedingungen für die Dienstverhältnisse erfolgt in einer paritätisch gebildeten Kommission. In der Arbeitsrechtlichen Kommission ist jede Seite gleichberechtigt und gleichwertig vertreten. ..."
Wenn man solche Grundsätze hat, wie kann dann so ein vorgehen gerechtfertigt werden?
Rosmarie


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RE: Neinstedt und der Osterberg

#12 von Jaccuse ( gelöscht ) , 24.11.2014 13:13

Liebe Mitleser,

auch ich bin schockiert. Das Thema "Neinstedt und Mobbing" scheint wieder aufzuflackern als wenn es unterirdisch noch brodelt. Schade - der neue Leiter der Stiftung scheint wohl auf alte Schläuche zu setzen. Vielleicht sollte er sich einmal ganz unvoreingenommen mit dem angedeuteten "Fall" beschäftigen. Dann kommt er möglicherweise zu anderen Schlüssen als zu denen, die ihm suggeriert werden. Das Schlimme ist - wenn einzelne Personen betroffen sind, hält sich das Umfeld zurück. Chancen für eine öffentliche Aktionen sind meistens dann erst da, wenn eine ganze Abteilung betroffen ist. So schaut man zu und ist "betroffen." 'Denn das hat der/die Betroffene nun wirklich nicht verdient.'
Aber wenn es so hart auf hart geht, dann hat es ja Stoff für ein Buch oder sogar einen Film. Man könnte den Karrikaturisten Ian Baker darum bitten, eine Bildunterschrift seiner Comis als Titel benutzen zu dürfen. Der Comic zeigt einen wütenden Chef hinter einem Schreibtisch. Davor steht eingeschüchtert ein Angestellter und der Chef haut mit der Faust auf den Tisch und schreit: "
"Ich weiß, dass Sie unschuldig sind, doch dafür werden Sie mir büßen."

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RE: Neinstedt und der Osterberg

#13 von Theo , 24.11.2014 18:16

Liebe Neinstedter, liebe Freundinnen und Freunde,

bin von euren Beiträgen schon positiv überrascht. Hatte befürchtet, dass ihr euch einfach wegduckt und wegschaut.

Theo

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RE: Neinstedt und der Osterberg

#14 von Wassermann , 27.11.2014 08:45

Lieber Theo, Freundinnen und Freunde,

auch mich freut Eure Anteilnahme. Ich selbst beobachte im Moment und warte ab, was ich so mitkriege. Im Moment gibt es zwei Wahrnehmungen wie es weitergeht. Die einen sagen, die schlagen in Sachen Vertreibung an Weihnachten zu. Das macht den betroffenen Menschen dann doppelt fertig. Andere sagen - nein, die wollen eine Vertreibung erster Klasse. Deshalb auch das Theater mit dem Coach. Damit wollen sie dann ihre Maßnahmen rechtfertigen, wobei das Ergebnis von vorne herein feststand und feststeht. Deshalb war und ist es eine Theaterveranstaltung und sonst gar nichts.
Manche hoffen immer noch die Geschäftsleitung könnte sich wirklich mal die Akten genauer ansehen. Dann müssten sie doch sehen, dass diejenigen, die hier Regie führen keine weiße Weste haben - im Gegenteil. Sie waren schon früher mitbeteiligt an schlimmen Angriffen auf die Person, um die es geht.
Mit Sicherheit kommt das eines Tages an die Öffentlichkeit! Mir tut es trotzdem leid, weil es ein schlechtes Licht auf Neinstedt wirft. Dabei gibt es hier viele wundervolle Menschen, die sich mit ganzem Herzen für Bewohner und Betreute einsetzen. Und es gibt Gott-sei-Dank auch noch Vorgesetzte, die solche fiesen Methoden niemals anwenden würden. Wie kann man eigentlich Weihnachten feiern, wenn man den Dolch schon in der Tasche stecken hat? Kann mir das mal jemand erklären?
Euer Wassermann

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RE: Neinstedt und der Osterberg

#15 von Jaccuse ( gelöscht ) , 03.12.2014 11:33

Hallo Wassermann und Ihr, die Ihr Anteil nehmt!

Deine Worte klingen sehr zurückhaltend und nachdenklich. Du möchtest das Bild von Neinstedt nicht beschädigen, das ist mir ganz deutlich geworden. Aber worum geht es? Einmal um eine ziemlich schäbige Ungerechtigkeit. Ein Mensch ist in Not. Das Zweite ist, wenn diese Methoden von der Geschäftsleitung gedeckt werden, und so sieht es für mich aus, dann sind auch andere in Gefahr. Dann wird immer die Lüge und das Verschönkleistern über die Wahrheit siegen. Das schadet nach meiner Meinung jeder Organisation. Das freie Wort und der aufrechte Gang machen bloß Schwierigkeiten, lieber die Klappe halten, so mag mancher denken, wenn er mit Problemen konfrontiert wird.
Und Deine Frage nach dem Dolch in der Tasche - ich denke, der/die Vorgesetzte weiß sich von der Geschäftsleitung gedeckt und redet sich ihr schäbiges Tun schön. Aber was wäre wenn, wenn sie öffentlich gefragt würde: Stimmt es dass, Sie dieses und jenes getan oder veranlaßt,heimlich besprochen haben, Fallen gestellt haben usw.??? Eigentlich weiß ich schon die Antwort. Mobber sind immer "empört". Gerade, wenn man sie auf diesem Fuß erwischt und sie mit einem konkreten Tun konfrontiert, dann sind sie empört, weil jemand es wagt der "Unschuld persönlich" solche Fragen zu stellen.
Ob die Adventszeit eine Veränderung bringt?
Jaccuse


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Jaccuse
zuletzt bearbeitet 03.12.2014 11:37 | Top

   

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