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Evangelische Stiftung Neinstedt - ein Schandfleck für die Diakonie?

#151 von Jaccuse , 20.05.2015 11:42

Liebe Mitleser!

Aus reinem Selbsterhaltungstrieb habe ich diese Seite schon lange nicht mehr besucht. Mir wird richtig schlecht, wenn ich diese Berichte lese. Wo ist eine Clearingstelle in der ganzen "wunderbaren" Diakonie und in der ganzen, ach, so protestantischen Kirche, die sich solcher Fälle annimmt?
Da ist ein Mensch motiviert und begabt für die Arbeit mit schwerst behinderten Menschen. Er sieht darin seine Lebensaufgabe. Durch falsche Beschuldigungen, wo Mitarbeiter durch Vorgesetzte, die hier noch Karriere machen, noch dazu angehalten werden falsche Beschuldigungen zu bezeugen, soll ihm der Arbeitsplatz entrissen werden. Der Mensch wehrt sich und wird zum Stigmatisierten schlechthin. Zu Beginn der Angriffe aus dem Hinterhalt musste er weg, jetzt muss er erst recht weg, weil er sich gewehrt hat! Behauptung der eigenen Würde und Unbescholtenheit wird wie ein Verbrechen geahndet! Und das nicht im Paris des 19. Jahrhunderts, sondern im Harz in Neinstedt nach der Wende! Dieser Fall ist eine Schande für die Diakonie und erst recht eine Schande für die Evangelische Stiftung Neinstedt.

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RE: Evangelische Stiftung Neinstedt - ein Schandfleck für die Diakonie?

#152 von Achim , 22.05.2015 18:35

Liebe(r) Jaccuse,

dass ich es ebenso sehe, liegt auf der Hand. Die staatliche Arbeitsgerichtsbarkeit wird sich dem Problem unserer Schwester annehmen (müssen).

Als skandalös empfinde ich es jedoch ebenso wie Du, dass die NA, als deren höchster Repräsentant Herr Zwick gelten muss, unsere Schwester recht geschickt aber leicht durchschaubar systematisch zu demontieren sucht, - unter dem scheinheiligen Mantel christlicher Nächstenliebe - liegt auf der Hand. Mit christlicher Nächstenliebe hat das aktuelle Wirken unseres Herrn Zwick wahrlich nichts zu tun. Im Gegenteil:

Herr Zwick könnte und sollte wissen, dass "seine" Neinstedter Anstalten sich christlichen Zielen verpflichtet fühlen sollten,- also vorrangig denen, unserer Schwester angemessene Arbeitsbedingungen auf dem Osterberg zu verschaffen.

Herr Zwick muss nun auch wissen, dass ein Redakteur einer auch von ihm geschätzten christlichen Zeitschrift gern davon berichten möchte, wie er (Herr Zwick) mit unserer Schwester umgeht. Herr Zwick möge bitte auch zur Kenntnis nehmen, dass ich diesen Redakteur, der hier sicherlich mitliest, mit gewisser Not davon abhalten konnte, darüber zu berichten, wie Zwick & Co unsere Schwester denunzieren.

Ich denke, dass alle hier mitlesende Neinstedter das ebenso sehen. Alle Neinstedter, die unsere Schwester wirklich kennen, wissen selbstverständlich, dass Zwick hier nur das unreflektiert und bedenkenlos fortsetzt, was ihm aus oberflächlichem Studium vorhandener Personalakten ersichtlich erscheint.

Mein ausdrücklicher Dank gilt der MAV, die, wie mir scheint, nicht auf ZWICK´s demonstratives Schweigen reagiert. Zwick und Co. können sachlich und juristisch fundiert nichts ins Feld führen, was die Abberufung unserer Schwester vom Osterberg in das Elisabethstift rechtfertigen kann. Zwick und Co. werden vielmehr zu befürchten haben, dass ich und unsere Schwester dem Arbeitsgericht substantiiert nachzeichnen werden, mit Unterstützung der MAV, dass die angefochtene "Umsetzung" der Klägerin durch die Beklagte schikanös, jenseits jeden christlichen Verständnisses erfolgte.

Ich denke schon, dass Herr Zwick hier mitliest. Ich denke auch, dass alle Neinstedter hier mitlesen.

Herrn Zwick schätze ich so ein, dass er hier zwar mitliest, aber zu feige ist, sich zu zeigen, bzw. zu äußern. Das mache ich daran fest, dass 2014 drei Gesprächsrunden mit seiner und meiner Beteiligung stattgefunden haben, außerdem waren Herr Schmidt von der MAV und Rechtsanwalt Baumann-Czichon aus Bremen anwesend.

Zwick hat zwar in allen drei Gesprächsrunden das Wort geführt, jedoch ohne Relelevanz.

LG

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RE: Evangelische Stiftung Neinstedt - ein Schandfleck für die Diakonie?

#153 von Brockenhexe , 26.05.2015 10:48

Bilde ich mir das nur ein oder ist es noch stiller als still geworden hier bei uns? Was ist mit Dir Wassermann? Hat es Dir die Sprache verschlagen oder denkst Du: Stell Dir vor die Stelle auf dem Osterberg wurde frei geboxt und niemand geht da hin?
Bei mir jedenfalls flüstert es. Was ich höre klingt mies. Am Ende müssen die Bewohner das Hickhack ausbaden. Und das macht mich richtig wütend!

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RE: Evangelische Stiftung Neinstedt - ein Schandfleck für die Diakonie?

#154 von Wassermann , 27.05.2015 10:00

Hallo Mitleser, Mitfühlende und Brockenhexe,

ja, was soll ich sagen. Es ist hier schon so viel gesagt worden, aber es ändert sich nichts. Ich höre allerdings einige Stimmen wo sich die Leute richtig schämen für das, was hier passiert und passiert ist. Einige sagten, sie stoßen auf Granit wenn sie das Thema nur anschneiden. Was ich nicht weiß ob sich da ein Zorn gegen das Opfer aufgebaut hat oder ob die Botschaft allen Mitarbeitern gilt: MAV hin oder her - in der Evangelischen Stiftung Neinstedt wird gekuscht. Schnauze! Wie beim Hund.
Die Bewohner müssen das Hickhack ausbaden. Das kann ich bestätigen. In ihrer Hilflosigkeit sind sie sehr empfindlich. Sie spüren wenn es jemand wirklich gut mit ihnen meint. Und genau das haben sie bei Frau B. gespürt. Jetzt muss die Lücke erst einmal mit wechselnden Kräften gefüllt werden. Das verunsichert sie sehr. Das Ganze ist meiner Meinung nach ein falsches Spiel. Aber so war es ja auch schon mit der so genannten Tagesförderung. In die Gruppe geistig behinderter Menschen zum Teil auch agressiv wurde ein autistischer Bewohner gesteckt. Und das bei Bedingungen wo die nicht raus gehen konnten. Niemals! Weil Frau B. vorsätzlich eine zweite Kraft oder Praktikantin vorenthalten wurde. Jeder Gang zur Toilette war schon ein Risiko! Sie sollte ja zermürbt werden damit sie von selbst abhaut. Aber diese Konstellation war schon...ich sage es lieber nicht. Jeder Fachmann und jede Fachfrau rauft sich da die Haare. Nur wir nicht - wir kuschen! Ich würde das Fragezeichen in der Überschrift weglassen!

Euer Wassermann

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RE: Evangelische Stiftung Neinstedt - ein Schandfleck für die Diakonie?

#155 von Brockenhexe , 27.05.2015 13:36

Dann tu es doch auch:
Die Evangelische Stiftung Neinstedt ist so wie sie jetzt ist ein Schandfleck für die Diakonie!!! So sehe ich es nach allem was ich weiß.
In der Tagesförderung (ha,ha,ha) mit Menschen, die sich nicht selbst kontrollieren können, darf niemand allein arbeiten. Möglich macht das Bereichsleiterin Frau D. Sie ist auf Fehlersuche bei Mobbingopfern spezialisiert. Wer ihr unter die Lupe kommt, fliegt. Es ist eine Speziallupe. Wenn die Lupe keinen Fehler findet, macht sie selbst welche und kann dann Alarm schlagen: Hallo, hallo, Fehler, Abmahnung...und Tschüss. Doch diese famose Lupe hat auch Nachteile. Was für unsere Bewohner wichtig ist bemerkt sie nicht.
Ich hab mal gehört Frau B. mußte allein mit einer Gruppe von fast 30 Menschen arbeiten. Vorstellen kann ich es mir nicht. Aber vielleicht kann es jemand bestätigen?

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RE: Evangelische Stiftung Neinstedt - ein Schandfleck für die Diakonie?

#156 von Achim , 28.05.2015 15:45

Liebe Neinstedter,

es gibt ja, liebe Freunde, -Gott sei Dank- staatliche Arbeitsgerichte, die sich in der Regel fair und sachgerecht mit den Rechten der Arbeitnehmer beschäftigen, - auch in der Diakonie.

Und in diesem Zusammenhang möchte ich auf folgendes Urteil aufmerksam machen:

http://openjur.de/u/139131.html

Ich denke, dass die dort entwickelten juristischen Grundsätze auch den vorliegenden Fall treffen. Der nach eigenem Verständnis christlichen Zielen verpflichtete Arbeitgeber der Neinstedter Diakonie lässt diese jedoch im Fall unserer betroffenen Schwester unberücksichtigt. Im Gegenteil:

Nicht nur, dass Herrn Zwick die grundlegenden brüderlichen Christenpflichen unbekannt zu sein scheinen, hat er unsere Schwester schikanös auf einen angeblich gleichwertigen Posten als Teamleiterin in das Elisabethstift versetzt.

Soweit mir bekannt geworden ist, hat die MAV keinen ernsthaften Versuch unternommen, Herrn Zwick von diesem seinen unseligen und unchristlichen Vorhaben abzuhalten. Sollte ich mich irren, liebe MAV, lasst es uns und mich hier bitte wissen. Besten Dank.

Ich denke und hoffe, dass Zwicks & Co zweifelhafte und schikanöse Gebaren unserer Schwester gegenüber durch das angerufene Arbeitsgericht Magdeburg Einhalt geboten werden wird.

Unser Christenbruder Zwick liest hier sicher mit:

Lieber Herr Zwick,

die Klage unserer Schwester liegt Ihnen entweder schon vor oder wird Ihnen in den nächsten Tagen sicher offiziell durch das Arbeitsgericht Magdeburg zugehen. Sollte Ihnen daran gelegen sein, diesen arbeitsgerichtlichen Prozess zu vermeiden, können Sie mich anrufen. Wir könnten wenigstens versuchen, doch noch zu einvernehmlichen Lösung zu gelangen, wobei mir eine Lösung vorschwebt, die es Ihnen erlaubt, sehr geehrter Herr Zwick, Ihr Gesicht zu wahren.

Dass selbstverständlich auch eine Lösung dafür gefunden werden muss, dass unserer Schwester die Rückkehr auf den Osterberg ohne Gesichtsverlust ermöglicht wird, ist offenkundig. Lassen sie uns daran, lieber Herr Zwick, gemeinsam arbeiten.

Lieber Herr Zwick, liebe Neinstedter, liebe Freunde,

freue mich auf Eure Reaktionen, insbesondere auf Herrn Zwicks, der hoffentlich nicht kneifen wird?

Euer

Achim


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RE: Evangelische Stiftung Neinstedt - ein Schandfleck für die Diakonie?

#157 von Achim , 28.05.2015 16:25

Lieber Herr Zwick,

vielleicht sollte ich noch nachtragen:

wenn Sie sich ernsthaft, sorgfältig und neutral mit den Personal- und Prozessakten Ihres Hauses, unsere Schwester betreffend, beschäftigen würden, sollten Sie selbst sehr schnell feststellen, dass Sie sich zum "Mobbingvollstrecker" Ihrer Vorgänger machen. Dass Sie dies nicht gern hören und voraussichtlich bestreiten werden, liegt auf der Hand, ändert jedoch nichts am Sachverhalt, der dokumentiert und nachweisbar vorliegt.

Wir vom DAVID eV beobachten ständig die Neinstedter Anstalten und auch andere Einrichtungen der Diakonie, wir helfen unseren Mobbingopfern.

Ihr

Achim

Dr. Arndt
stellvertretender Vorsitzender
DAVID. e.V.


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RE: Evangelische Stiftung Neinstedt - ein Schandfleck für die Diakonie?

#158 von Arko , 30.05.2015 19:43

Liebe Freunde ich weis das es auf dem Osterberg drunter und drüber geht,MA;sind krank die Bw.werden jedzt ständig von Menschen aus ihren Betten geholt die sie nicht kennen die nicht ihre Eigenheiten kennen und das ist für einen Bw. der schwerst behindert ist das schlimmste was ihnen passieren kann.Hier geht es nur noch darum das die Bw. satt sauber und trocken sind.Die Bl,und Tl ist nicht in der Lage diesen Zustand zu beenden,Frau B,hat sich angeboten zu helfen diese Hilfe wurde abgelehnt.Es ist diesen Leuten egal wie die Pflege da oben abläuft ,ich habe auch den Eindruck das man sich keine Gedanken darüber macht wie es um das Seelenleben der Bw.steht.Und die Ma.die jedzt noch ihren Mann stehen werden körperlich und seelisch verbrand.Und was Herrn Zwick und Anhang betrifft wird keiner auf Frau B.zu gehen dafür sind die alten Seilschaften zu presend.Ich hoffe nur das die Bewohner alles unbeschadet überstehen.Und wenn ich Frau Erhard wäre würde ich meinen Mitarbeitern meine Arbeitskraft zur Verfügung stellen.Aber wenn sie es noch nicht einmal in der Lage war einer Bewohnerin die in ihrem Bereich gelebt hat beim tode nicht einmal die letzte Ehre gegeben hat so wird sie auch ihren Mitarbeitern in dieser schwierigen lage nicht zur Seite stehen.Ich wünsche allen ein schönes Wochenende,

Arko  
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RE: Evangelische Stiftung Neinstedt - ein Schandfleck für die Diakonie?

#159 von Joringel , 30.05.2015 22:27

Lieber Arko,
Du scheinst die Verhältnisse in der Evangelischen Stiftung Neinstedt gut zu kennen. Weißt du denn ob die Angehörigen der Bewohner sich schon einmal geäußert haben? Sie sind doch nah dran und merken schnell, wie es den von ihnen geliebten Menschen geht. Manche Diskussionsbeiträge haben durchblicken lassen, dass die Eltern von dem Engagement der Frau B. sehr angetan waren. Vielleicht können sie gemeinsam eine Veränderung ins Positive bewirken.

Und außerdem möchte ich Dich fragen, ob Du den letzten Beitrag von "Wassermann" bestätigen kannst? Er hat ja geschrieben, dass man Frau B. bevor sie wieder auf dem Osterberg arbeiten konnte, in eine Form der "Tagesförderung" gesteckt hatte (es klingt so, als sei diese Stelle extra als Tortur-Szenario eingerichtet worden?) , die das Gegenteil davon war. Ein Einpferchen auf engstem Raum, so habe ich es verstanden. Und um den Druck auf sie noch zu erhöhen wurde ein autistischer Bewohner mit in diese Gruppe gesteckt. Wie wir alle wissen sind Autisten besonders empfindsame und hochintelligente Menschen, die auf jede Veränderung in ihrem Umfeld sehr irritiert reagieren. Stimmt es wirklich, dass unter der Leitung der Bereichsleiterin Frau D. ein solcher Mann in diese Gruppe gesteckt wurde, obwohl er Anspruch auf Einzelbetreuung hat? Und hat es tatsächlich eine große Gruppe von geistig behinderten Bewohnern mit nur einer Person gegeben? Das klingt so unglaublich. Da darf man auch nicht sagen, das ist Schnee von gestern. Man darf auch nicht davon ausgehen, dass dies ein Betriebsgeheimnis oder Ähnliches ist. Denn wenn es so war, und man es gemacht hat, um Frau B. fertig zu machen, dann war es vorsätzlich und kein personeller Engpass oder Ähnliches.
Und noch eine Frage, falls Du etwas darüber weißt, wie lange hat denn diese vermutlich missbräuchliche Tagesförderung gedauert? Die schönste Homepage nützt nichts, wenn unter der Oberfläche von positiver Selbstdarstellung Abgründe sind, die auch von dem neuen Geschäfstführer und einem Mann mit dem schönen Zusatz "Diakon" oder "Ältester" vor solchen Dingen die Augen zumachen. Ich finde, wenn sich der Verdacht erhärtet, müßte eine unabhängige Untersuchung stattfinden. Mit diesem Vorstand und diesem Kuratorium wird das wohl nicht zu klären sein, sonst wäre das schon längst geschehen. Vieles spricht dafür, dass es so gewesen ist, wie Brockenhexe und Wassermann es andeuten. Und wenn das stimmt, dann ist die Teamleiterin Frau P.B. im Nebenzug mehr als rehabilitiert , weil sie das alles mit Anstand und Fürsorge für ihre Schützlinge durchgestanden hat. Ich hoffe, die Wahrheit kommt eines Tages noch ans Licht!
Euer Joringel


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Gute Wünsche für das Mobbingopfer Frau B

#160 von Amaryllis , 31.05.2015 08:18

Das ist so furchtbar, was man hier liest. Es gibt schon Prüfungen genug im Leben eines Menschen, Krankheiten, Verlust wichtiger Lebensbegleiter, manchmal auch Unglücke und Naturkatastrophen. Aber dass Vorgesetzte ihre Mitarbeiter auf Kosten der ihnen anvertrauten Menschen so drangsalieren, da finde ich keine Worte mehr dafür. Wie kann man das aushalten? Liebe Frau B. mich berühren immer wieder die irischen Segenssprüche. Für mich kommen sie aus dem Herzen von Menschen, die das Leben kennen und viel darüber nachgedacht haben. Ich hoffe, Du liest diese Zeilen so als wenn sie nur für Dich geschrieben wurden.
Aber wenn Frau B. kein Internet hat, dann bitte diejenigen, die ihr wohlgesonnen sind, Frau B. diesen Segensspruch mit Grüßen von Amaryllis zu übermitteln. Ich glaube, sie ist schon sehr gewachsen mit der Gabe, die Gott ihr geschenkt hat.

Dass jede Gabe, die Gott Dir schenkt, mit Dir wachse,
und Dir dazu diene, denen Freude zu schenken, die Dich mögen.
Dass Du immer einen Freund hast, der es wert ist, so zu heißen,
dem Du vertrauen kannst, der Dir hilft, wenn Du traurig bist,
der mit Dir gemeinsam den Stürmen des Alltags trotzt.
Und noch etwas wünsche ich Dir:
Dass Du in jeder Stunde der Freude
und des Schmerzes die Nähe Gottes spürst –
das ist mein Wunsch für Dich, und für alle, die Dich mögen.
Das ist mein Wunsch für Dich – heute und alle Tage.

Amaryllis  
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RE: Gute Wünsche für das Mobbingopfer Frau B

#161 von Arko , 31.05.2015 10:42

Liebe Joringel alles was du über die Zustände über die Tagesförderung gelesen hast ist wirklich die traurige Wahrheit.Ich selbst habe Frau B,öfters besucht in diesem Kellerloch ich habe da unten Platzangst bekommen,Und nur Frau B. war es zu verdanken das es den Bw, gut ging. SIE hat privat Deko von zu Haus mitgebracht um es den Bw. etwas gemütlich zu machen.Es waren 5Jahre die sie dort war.SIE Hatte keine Hilfe das heist die Bw.kamen kaum an die Luft.Ich will hier nichts dramatisieren aber so waren die Zustände.Ich selber stand öfters mit 16 Bw im Frühdienst alleine da aber ich hatte meine Hausleitung die hinter mir standen .Das Arbeitsklima war damals sehr Menschlich.Und wenn du als MA:LAUFEND Geteilte Dienste machen must so ist es momentan auf dem Osterberg dann bist du nach ein Paar Tagen platt du bist dann wie ein Roboter.G-dienst heist du kommst morgens 3Stunden fährst nach Haus und kommst nachmittags wieder.Frau B: WURDE schon in der ganzen anstalt rumgereicht und immer hieß es jedzt kommt die die geschlagen hat und eine Diebin ist,und immer wieder konnte Frau B. durch ihr Können und durch ihren Liebevollen Umgang mit den Bw.diesen Gerede Lüge strafen.Aber das ist auf die Dauer sehr anstrengend für einen Menschen,Und ich glaube es gibt kaum einen Fall von mobbing der so lange und so schmutzig abläuft,Ich habe jedzt die chronologie dieses mobbingsfall fertig und muste sehr oft inne halten weil da so viel Schmutz auf einen Menschen geworfen wurde.ICH werde nach und nach darüber berichte,Angefangen hatt diese Schmutz kampanje am 17.9.1997 mit einer Diestbesprechung im büro der Personalabteilung .anwesend waren herr Eggert hERR rEITZIG Personalleiter und 2 mav Mitglieder.Liebe joringel bleib gesund.

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Brockenhexe blickt zurück im Zorn

#162 von Brockenhexe , 01.06.2015 11:47

Lieber Arko,

freue mich einen Mitstreiter zu haben. Was du über die Tagesförderung und das Kellerloch schreibst das stimmt. Das habe ich auch so gehört. Aber fünf Jahre diese unmenschlichen Bedingungen das wußte ich nicht so genau. Das ist Sibirisch-Neinstedt! Den ganzen Tag mit vielen geistig Behinderten zusammen ohne zweite Kraft mit der man reden oder die Verantwortung teilen kann. Was hat die denen bloß getan was fünf Jahre Straflager wert ist? Das würde ich gern mal abwechselnd drei Tage lang mit unserem obersten Chef und seiner rechten und linken Hand Frau D. und Frau E. machen damit die endlich mal was kapieren. Die Urlaubsvertretungen haben sich auch sofort krank schreiben lassen. Das hat sonst keiner gepackt. Bei Frau B. können wir alles nachfühlen, aber was ist mit den Bewohnern auf engem Raum wo sie sich gegenseitig auf die Füße treten? Förderung ist was anderes, das weiß hier jeder Praktikant.
Brockenhexe blickt zurück im Zorn

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RE: Brockenhexe blickt zurück im Zorn

#163 von Achim , 01.06.2015 21:29

Liebe Neinstedter, liebe Brockenhexe, lieber Arko, lieber Joringel und Co,
überhaupt liebe Freunde, die Ihr engagiert am Schicksal unserer Schwester teilnehmt,


vielleicht sollten wir hier vorläufig zunächst einmal Ruhe einkehren lassen und geduldig abwarten, ob und wie das Arbeitsgericht Magdeburg die rechtliche Situation unserer Schwester einschätzt?

Wir vom D.A.V.I.D. e.V. wissen Euer Interesse und Engagement bzgl. des Schicksals unserer Schwester sehr zu schätzen und werden Euch wenigstens in groben Zügen über den Verlauf der arbeitsgerichtlichen Klage informiert halten. Insbesondere werden wir hier berichten, wenn das zuständige Arbeitsgericht Magdeburg den sog. Gütetermin anberaumt hat, womit täglich zu rechnen ist.

Liebe DAVID-Freunde:

Niemandem fällt es leicht, sich zu vorangegangenen Fehlern zu bekennen. Das gilt für mich, für Euch und natürlich auch für die Leitung der NA.

Vielleicht räumen wir letzterer noch einige Tage der Besinnung und christlicher Einkehr ein?

Meine heutige Bitte an Euch, liebe DAVID-Freunde, lasst´uns einige Tage geräuschlos abwarten.

Meine heutige Bitte an die Leitung der NA: bewegt Euch bitte, sendet uns wenigstens ein Zeichen des Verständigungswillens, wenn Ihr wollt und über Euren Schatten springen könnt/wollt.

Euer

Achim


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RE: Brockenhexe blickt zurück im Zorn

#164 von Brockenhexe , 02.06.2015 11:57

Hallo, Achim,

fällt mir echt schwer. Aber was Du so sagst wie schwer es ist Fehler einzugestehen, das stimmt (damit meine ich natürlich mich!!!). Klebe mir jetzt ein Pflaster auf den Mund und warte ab.

Brockenhexe
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Ein kluger Gedanke zum Gütetermin

#165 von Amaryllis , 02.06.2015 17:14

Es ist nicht einzusehen,
weshalb es neben den Rechtsanwälten,
die unser Recht durchsetzen wollen,
nicht auch Versöhnungsanwälte gibt,
die uns Rechtsstreitigkeiten ersparen möchten.

Sigmund Graff

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