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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#106 von Joringel , 30.08.2015 22:01

Lieber Arko,
erst einmal Danke für die Klarstellung. Wenn man das so von Außen liest, dann ist es schon ganz schön kompliziert. Was ich so wahrnehme ist, dass es in den Augen des Vorstandes eine Art "Sündenfall" von Frau B. gab. Sie sollte mit unwahren Vorwürfen als L eiterin des Luisenheims vertrieben werden. Sie wehrt sich erfolgreich vor Gericht, was man ihr vielleicht so nicht zuggetraut hätte (?) - eine Majestätsbeleidigung erste Güte und seitdem ist Schicht im Schacht. Diese Linie wird auch von dem jetzigen Vorsteher gefahren. Um sie kaltzustellen bedarf es williger Helfer. Einer davon ist unter anderem auch auch Herr K. Ist das eine Art Kurzfassung ?

Es grüßt Dein Joringel


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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#107 von Arko , 31.08.2015 08:15

Lieber Joringel,
genau so ist das! Frau B. hat es gewagt im ersten Fall des Luisenheimes sich zu wehren. Sie hat den Vorstand der Neinstedter Anstalten vor Gericht gebracht und hat ihnen bewiesen - mit mir nicht! Sie hat ihren Prozess gewonnen, so wie sie allen Verdächtigungen, Anschuldigungen und Beschuldigungen des Vorstandes in den nächsten Jahren widerstand. Seit über zwanzig Jahren ist der Vorstand der Neinstedter Anstalten mit Frau B. vor Gericht, und es hört nicht auf. Mal ganz abgesehen davon, dass diese Gerichtsprozesse Unmengen von Geld gekostet haben. Und ich habe gedacht (und gehofft), dass mit dem neuen Vorstand Ruhe und Frieden in die Neinstedter Anstalten einzieht, aber dem ist nicht so. Es wird immer so weiter gehen, und keiner kann mir sagen, warum man Frau B. so gnadenlos verfolgt. Lieber Joringel du hast mit allem was du schreibst leider so Recht. Liebe Grüße Arko


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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#108 von Wassermann , 31.08.2015 11:20

Lieber Arko,

ich habe gerade deinen letzten Beitrag gelesen. Wer Frau B. nicht kennt könnte ja denken sie ist eine Querulantin. So etwas gibt es ja auch. Ich bekomme viel mit. Und dem ist aber nicht so. Es kommt nie etwas Negatives von ihr. Das bestätigen auch alle die sie schon länger kennen. Eher ein stiller Typ. Nur wie sie das aushält das kann mir keiner erklären. Warum - das verstehe ich schon eher. Sie hat sich hier ihr Leben aufgebaut. Wenn sie weggeht heißt es vielleicht - also ist doch etwas dran an der Geschichte. Sie mußte ja einfach um ihren guten Ruf kämpfen. Das hat sie sich ja nicht ausgesucht. Für Ihre Vernichtung haben die Neinstedter Anstalten schon viele Tausende ausgegeben. Du mußt bedenken auch die Scheinstellen, wie die jetzige, sind reine Geldverschwendung. Sie haben nur den einen Sinn, die Frau auflaufen zu lassen. Nur gut das man sich aussuchen kann, für wen man spendet. Aber daß gutgläubige Leute, die selbst nicht soviel haben, für die NA.spenden und die aasen mit dem Geld anderer so herum, da schwillt mir schon der Kamm.

Euer Wassermann

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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#109 von turmfalke , 31.08.2015 12:17

Lieber Arko!

Ich möchte noch einmal auf deinen Beitrag vom 29.08. zurückkommen. Du gibst uns damit Einblick in die neusten Prozessakten des Arbeitsgerichtsprozesses P.B. als Klägerin gegen die Neinstedter Anstalten als Beklagte. Die Diakonischen Anstalten schreiben in ihrer Klageerwiderung an das Gericht:

" Mit diesem Vorgehen (der erneuten Klage) belastet die Klägerin das Arbeitsverhältnis der Parteien erneut so schwerwiegend, dass es unter Berücksichtigung der Entwicklung in der Vergangenheit für die Beklagte inzwischen zu einer erheblichen Last geworden ist. Die Beklagte strebt die Auflösung des Arbeitsverhältnisses an. Sie ist insoweit auch bereit, das Bestandsinteresse der Klägerin angemessen abzufinden. Eine Wiederherstellung einer gedeihlichen Zusammenarbeit ist nicht zu erwarten. Die Beklagte würde es begrüßen, wenn die Klägerin Verhandlungsbereitschaft erkennen ließe b.z.w das Gericht diesen Aspekt in seine Überlegung zu einer vergleichsweisen Erledigung des Rechtsstreites einbezieht."

Bei dem Begriff "gedeihliche Zusammenarbeit" bin ich zusammengezuckt - oder ich musste bitter schmunzeln. Unser tapfere P.B. ist keine Pfarrerin und doch wird ein Prozess gegen sie geführt nach einer Logik, die wir als "Ungedeihlichkeitsverfahren" aus dem Pfarrgesetz der EKD für Pastorinnen und Pastoren leider immer noch kennen.

(Eines der anderen großen Themen von David und diesem Forum. Wer mehr wissen will, ist herzlich gebeten, in den Tiefen des Forums nachschauen oder auf der sehr zu empfehlenden Homepage, zu der dieses Forum gehört. Hier nur eine Kurzfassung des Gesetzestextes:

Eine Pfarrerin oder ein Pfarrer können gegen ihren Willen versetzt werden, wenn "eine nachhaltige Störung in der Wahrnehmung des Dienstes ... vorliegt" ... "Das ist insbesondere der Fall, wenn das Verhältnis zwischen der Pfarrerin oder dem Pfarrer und nicht unbeträchtlichen Teilen der Gemeinde zerrüttet ist oder das Vertrauensverhältnis zwischen der Pfarrerin oder dem Pfarrer und dem Vertretungsorgan der Gemeinde zerstört ist ... ". Pfarrdienstgesetz der EKD §§ 79 und 80.

Wie die Zerrüttung zustande gekommen ist, interessiert bei der Anwendung dieses unsäglichen Gesetzes nicht. Der Pfarrer oder die Pfarrerin muss gehen, auch wenn er oder sie nicht schuld daran ist sondern andere die Zerrüttung verantwortungslos oder mutwillig herbeigeredet haben.)

Ein solches Gesetz zu einem "Ungedeihlichkeitsverfahren" gibt es "Gott sei Dank" im deutschen Arbeitsrecht nicht.
Dennoch argumentiert die Neinstedter Anstalt so wie in einem Prozess nach dem Kirchenrecht: "die Beklagte ist inzwischen zu einer erheblichen Last geworden"..."Eine Wiederherstellung einer gedeihlichen Zusammenarbeit ist nicht zu erwarten."

Damit sagt sie es doch in etwa so: "Die Klägerin hat sich nichts zu Schulden kommen lassen, aber wir mögen sie nicht mehr. Sie ist uns eine Last geworden. Deshalb muss sie weg! Wir bieten ihr eine Abfindung an, damit sie geht. Wir sind aber nicht bereit, nach den Gründen der Zerrüttung zu fragen oder gar zu fragen, ob wir im Wesentlichen selber schuld daran sind.

Wenn es zu einem Vergleich kommt, dann braucht die Schuldfrage nicht mehr vom Gericht geklärt zu werden und wir sind aus dem Schneider. Wir würden uns deshalb gerne mit Geld frei kaufen und bitten das Gericht dabei mitzuspielen."

Diese Argumentationskette ist beim Kirchengericht schändlich, in einem Arbeitsgerichtsprozess erst recht.
Herzlichen Dank auch an den Wassermann, der eben mit seiner Beschreibung die Situation auf den Punkt gebracht hat.

Viele Grüße! Turmfalke


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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#110 von Arko , 04.09.2015 18:34

Liebe Freunde, liebe Leser! Wir sind immer noch in Folge 17 und schreiben das Jahr 2007. Frau B.kämpft wieder zu dieser Zeit vor dem Arbeitsgericht. Es geht darum, dass diese Teamleiterstelle eigens für Frau B. erfunden worden ist, um sie nicht wieder im Wohnbereich als Teamleiter zu beschäftigen. Also Frau B. ist auf dem Marienhof in der "so genannten" Tagesförderung tätig. Sie hat da nichts weiter zu tun als Bewohner zu beaufsichtigen. Es kommt z.B. die Anordnung von Herrn LA, er ist der Bereichsleiter von Frau B., dass sie ab sofort nicht mehr an den Teamleitersitzungen teilnehmen wird, da sie sich ganztägig um ihre Gruppe kümmern müsse. Sie ist die einzige Teamleiterin, die nicht mehr an den Sitzungen teil nehmen darf.
Der Leitung war seit langen bekannt, dass eine Umgehungsstraße in Neinstedt gebaut werden soll. Das ist in soweit in Ordnung, da die Bewohner, die im Marienhof lebten und ihre Mitarbeiter wußten, wenn diese Straße gebaut wird, wo sie mit ihren Bewohnern umziehen würden. Aber da war ja plötzlich die Frau B., die hatte man ja nicht mit eingeplant, denn diese neue Stelle die ja angeblich schon so lange geplant war, gab es ja nicht und nun war das Problem, wohin mit ihr, sie und ihre Bewohner? Man kommt auf die saublöde Idee, bitte den Ausdruck zu entschuldigen, aber was anders fällt mir da zu nicht ein, Frau B. und ihre Bewohner, es waren ungefähr 13 Bewohner, in den Andachtsraum des Elisabeth-Stiftes unter zu bringen. In diesem Raum wird jeden Morgen die Andacht gehalten. Ihr müsst euch das so vorstellen, in dem Raum stehen Stühle und Tische, die jeden Morgen weg geräumt werden . Die Stühle müssen so hingestellt werden, dass alle Bewohner Platz finden. Also jeden Morgen ist Möbelrücken angesagt, und wenn die Andacht vorbei ist, geht das gleiche Spiel von vorne los. Diese Arbeiten erledigten jeden Morgen die Mitarbeiter des Stiftes. Jetzt da man wusste, dass eine Tagesförderung in den Andachtsraum ziehen würde, war es für die Mitarbeiter selbstverständlich, dass Frau B. nun auch das morgenliche Räumen der Möbel übernimmt. Nun müsst ihr wissen, dass nach der morgendlichen Andacht einige Bewohner sitzen bleiben. Wenn sie aufgefordert werden, den Raum zu verlassen, gehen sie auch, aber nach ein paar Minuten waren sie wieder da. Also Frau B. stellt jeden Morgen die MÖBEL an ihren Ort und versucht ihre Bewohner zu beschäftigen. Es ist fast unmöglich eine gute fachliche Arbeit zu leisten, denn ständig kommen Bewohner des Stiftes in den Raum, ständig kommen Mitarbeiter rein, die ihre Bewohner suchen. Nun müsst ihr auch wissen unter den Bewohnern die Frau B.zu beaufsichtigen hat, anders kann man es nicht bezeichnen, sind Bewohner die lange Zeit im alten Stift gewohnt haben und nun ist ist die Freude groß, man trift auf alte Freunde. Für Frau B. ist es fast unmöglich eine ordentliche Arbeit zu leisten. Die Stiftsbewohner kommen laufend in den Raum, sind laut und gehen mit den Tagesförderungs-Bewohnern auf das große Gelände des Stiftes spazieren. Laufend muss Frau B. ihre Bewohner suchen. In der Zeit des Suchens sind die anderen Bewohner allein, Frau B.hat keinen Mitarbeiter zur Seite. Wenn die Mittagszeit dran ist, muss sie wieder die Tische zusammen stellen, und wenn die Bewohner gegessen haben, muss wieder Platz für die Schlafliegen geschaffen werden. An Mittagsruhe ist kaum zu denken, denn laufend kommen Bewohner in den Raum. Die 2.Teamleiterin aus dem Stift und auch die Mitarbeiter beschweren sich über diese unhaltbaren Zustände. Aber erst nach Wochen und nach mehrmaligen schriftlichen und mündlichen Beschwerden sieht die Leitung sich gezwungen, Frau B.und ihre Bewohner anders unterzubringen. Wenn ihr nun denkt, dass man die Bewohner besser unterbringt, muss ich Euch enttäuschen, sie kommen vom Regen in die Traufe. Da zu in der nächsten Folge. Arko


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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#111 von Wassermann , 05.09.2015 13:58

Lieber Arko,
Du hast wieder weiter geschrieben. Vielen Dank dafür. Man hört ja hier etwas und da etwas, aber das ist eher wie ein Puzzle. Durch dich erfährt man die ganze Geschichte, wenn sie auch eine sehr beschämende ist. Mehr kann ich dazu gar nicht mehr sagen. Da fehlt wirklich mal jemand, der auf den Tisch haut und sagt: Schluss jetzt mit dieser Niedertracht. Aber leider geht "die große Faust" immer noch in die andere Richtung nach oben bis sie auf ein Kinn trifft in der Hoffnung es langt für eine Ohnmacht. Du schreibst weiter und ich lese weiter o.k.?
Dein Wassermann

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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#112 von Arko , 06.09.2015 10:48

Liebe Freunde, liebe Leser. Ich habe Euch in Folge 17-17 berichtet, dass man Frau B. in eine angeblich neue Teamleiterstelle gesetzt hat. Die Stelle hat von der Leitung den Namen bekommen "Soziale Integration". Frau B. sieht sich gezwungen, wieder gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Um einen kurzen Einblick in eine richtige Teamleiterstelle zu bekommen, beschreibe ich Euch was ein Teamleiter zu tun hat. Sie hat wenigstens sechs Mitarbeiter zur Verfügung, es kommt auf die Gruppengröße an. Sie hat ein konkretes Budgets zur eigenverantwortlichen Verwaltung . Ein Teamleiter hat die Taschengeldverwaltung unter sich. Sie hat sie Dienstplangestaltung monatlich zu gestalten,Teamleiter haben haben an Teamleitersitzungen teilzunehmen, und ein Teamleiter hat die Kontrolle der Verantwortungsbereiche Kontakte, Finanzen, Pädagogik, Hauswirtschaft und Medizin unter sich. Diese Kompetenzen hatte Frau B.nicht. Ihre Aufgabe bestand darin, in dem Andachtsraum des Elisabeth-Stiftes ihre ihr anvertrauten Bewohner zu beaufsichtigen, und auch gleichzeitig Bewohner des E-Stiftes zu beaufsichtigen. Sie hatte ja keinen Mitarbeiter an ihrer Seite. Und im Jahr 2008 begann dann der Prozess vor dem Arbeitsgericht. Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass diese Teamleiterstelle keine Teamleiterstelle ist. Die Leitung wird verurteilt unter Androhung eines Zwangsgeldes Frau B. sofort und unverzüglich wieder auf den Osterberg als Teamleiter einzusetzen .Wer aber nun gedacht hat, dasd die Leitung sich dem Urteil unterwirft, irrt gewaltig. Die Leitung geht in die Berufung, und trotz der sofortigen Wiedereinsetzung auf den Osterberg, wie das Gericht in ihrem Urteil es bestimmt hat, weigert sich die Leitung dieses Urteil umzusetzen. Wie die Berufung der Leitung ausgegangen ist, schreibe ich dann später.
Jetzt sind wir wieder im Elisabeth-Stift-Andachtsraum. Da die Leitung sich nicht an das Urteil des Arbeitsgerichtes hält, muss sie weiter in der Tagesförderung .als angebliche Tlemleiterin arbeiten. Wie ich ja in Folge 17-17 berichtet habe, waren die Zustände in dem Andachtsraum unhaltbar. Durch die Beschwerden der Tesamleiter und Mitarbeiter an die Leitung mussten sie wohl oder übel handeln. Jetzt steht die Leitung vor einem großem Problem, denn es müssen die Bewohner des Marienhofes wegen der neuen Umgehungsstraße eine neue Heimstatt finden und durch die unmöglichen Zustände in der Andachtshalle müssen 17 Bewohner im Alter zwischen 20 und 75 Jahren, die überdurchschnittlich auffälig waren, auch eine neue Heimstatt finden. Also es müssen cirka 50 Bewohner eine neue Heimstatt finden. Die Leitung legt fest, dass man die Bewoner in der ehemaligen Einkaufsstelle unterbringt.Und wie es dann mit den Bewohnern und Mitarbeitern in der Einkaufsstelle weiter ging, berichte ich in Kürze. Arko


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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#113 von Rosmarie , 06.09.2015 12:02

Lieber Arko,
ich bin immer wieder erstaunt und voll Bewunderung, wie du diese "Zustände" beschreibst. Es ist schon für mich fast unerträglich, das Alles zu lesen. Wie muss es da Frau B. gehen, das auszuhalten!
Ich danke dir sehr, dass du dir so viel Mühe machst und all diese schlimmen Dinge für uns aufschreibst. Einfach DANKE! und ich wünsche dir einen gesegneten Sonntag
Liebe Grüße Rosmarie

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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#114 von Arko , 06.09.2015 16:23

Liebe ROSEMARIE,es gibt Tage da will ich schreiben dann fange ich an meine Unterlagen zu sichten ,und dann kommen Stellen wo die Leitung Frau B.so übel mitspielen ,das es mir den Magen umdreht und ich mich Frage das kann doch nicht sein.Und dann bin ich für den Tag nicht in der Lage etwas zu diesem Thema zu schreiben. Lienen Gruß an dich ,und heute Abend werde ich weiter berichten. Arko

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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#115 von Brockenhexe , 07.09.2015 10:21

Liebe Rosemarie, lieber Arko,

mir geht es genauso. Mir fällt dazu nichts mehr ein. Ich begreife nur nicht wie unsere neue Leitung sich hinter diese Sachen stellt und sich selbst und uns ALLE damit beschmutzt. Die fahren doch den gleichen Kurs immer weiter. Unvorstellbar!!! Wer weiß was du jetzt noch ausgräbst.

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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#116 von Arko , 07.09.2015 19:48

Liebe Freunde liebe Leser ich schreibe die Folge 18. und wir sind im Jahr 2008. Das Gericht hat festgestellt, dass die angebliche Teamleiterstelle für die Tagesförderung keine Teamleiterstelle ist, und die Leitung hat Frau B. unverzüglich wieder auf den Osterberg auf ihre alte Stelle zu besetzen.Nun ist die Leitung ja auch nicht dumm, sie muss sich überlegt haben, was machen wir, wenn Frau B, den Prozess gewinnt. Wiedereinsetzung auf den Osterberg, auf keinen Fall, auch wenn sie gegen Recht und Gesetz verstoßen. Berufung gegen das Urteil so wie so. Nun ließen sie sich folgendes einfallen: Sie erklären, dass seit längerem der Umbau und die Erweiterung des Osterberges geplant ist. Ziel ist die bauliche Verknüpfung der Gebäude, die Schaffung nur eines Teams, da die vermehrte Aufnahme schwerer Pflegefälle erwartet wird. Konkrete Bauplanung gibt es seit 2006. Nun muss man wissen, diese Häuser wurden schon zu DDR- Zeiten für schwerstbehinderte Menschen gebaut. Diese Häuser waren vom ersten Tag voll belegt! Und daran hat sich bis in die heutige Zeit nichts geändert, und die Aussage der Leitung es werden viele neue Schwerstbehinderte nach den baulichen Maßnahmen in die Häuser einziehen, konnte überhaupt nicht stimmen. Wenn das so gewesen wäre, hätte man einen Teil der damaligen und jetzigen Bewohner auf die Straße setzen müssen, denn die Häuser waren und sind voll belegt. Der eigentliche Grund für die angeblichen neuen Schwerstbehinderten, die da kommen würden war, dass die Leitung jetzt an die Teamleiterin neue pflegerische Anforderungen stellen müsse. Das hieß nur Für Frau B, sie müsste jetzt eine Doppelquallifikation haben. Das heißt sie müsste noch eine Ausbildung zur Krankenpflegerin haben oder sie müsste eine Ausbildung als Krankenschwester haben. Das gab es auf dem OSTERBERG noch nie. Was es schon immer gab waren pflegebedürftige Bewohner. Und die wurden von den Mitarbeitern und der Teamleiterin versorgt. Frau B. wurde im Elisabethstift, als sie dort 2005 nach einer Änderungskündigung nur noch als Heilerziehungspfleger arbeitete, permanent mit der Versorgung von Patienten betraut, die über eine Magensonde ernährt wurden. Und genau so hatte sie auf dem Osterberg die pflegerischen Maßnahmen ausgeübt. Nun besaß aber keiner der Teamleiter eine Doppelqualifizierung und die Leitung musste sich was einfallen lassen, und da kam ihr ein Zufall zur Hilfe. Die damalige Teamleiterin Frau K. warf das Handtuch, und fand eine Mitarbeiterin, die diese Doppelqualifizierung hatte.Was die andere Teamleiterin anging wurde dem Gericht mitgeteilt, dass diese Teamleiterin berufsbegleitend eine Krankenpflegeausbildung tätigen wird. Und außerdem hätte man ja noch eine Krankenschwester , die für den ganzen Osterberg zu ständig wäre. Und jetzt müsste man dem Gericht nur noch weismachen, dass man Neuzugänge an schwerstbehinderten Bewohnern aufgenommen hatte. Man nimmt einen neuen Bewohner im Haus Kiefer auf. Frau B, hat den Bewohner, Herrn B. kennen gelernt, er ist mobil man kann ohne Probleme mit ihm spazieren gehen. Sein eigentliches Problem scheint darin zu liegen, dass er einerseits die deutsche Sprache nicht beherrscht, andererseits zu einer gewissen Aggressivität neigt, weshalb im Haus Kiefer, in welchen er wohnt, in seinem Zimmer Sicherheitsglas am Fenster angebracht wurde. Auch musste die Wand in seinem Zimmer repariert werden, weil er sie durch Fußtritte beschädigt hatte. Soviel zur Neuaufnahme von schwerstbehinderten Bewohnern. Ansonsten konnte man nur Menschen aufnehmen, wenn einer der Bewohner verstarb. Was sich die Leitung für ihre Berufung einfallen ließ, in der Berufung geht es darum, dass die Leitung beweisen muss, dass die Teamleiterstelle in der Tagesförderung eine gleichwertige Stelle wie im Wohnbereich ist, das berichte ich in Kürze. Arko


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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#117 von Joringel , 08.09.2015 10:46

Lieber Arko,

du schreibst: "Nun ist die Leitung ja auch nicht dumm, sie muss sich überlegt haben, was machen wir, wenn Frau B, den Prozess gewinnt. " Wenn das Gericht bei Androhung einer Strafe verfügt hat, dass Frau B. wieder an ihrem alten Arbeitsplatz einzusetzen ist und die Geschäftsleitung sich nur damit beschäftigt, wie sie dieses Urteil umgehen kann, dann nenne ich das kriminelle Energie.
Ich danke Dir, dass Du weiter gemacht hast.

Joringel


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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#118 von Achim , 12.09.2015 17:02

Lieber Arko,

Du schreibst u. a. :

"....Liebe Freunde liebe Leser ich schreibe die Folge 18. und wir sind im Jahr 2008. Das Gericht hat festgestellt, dass die angebliche Teamleiterstelle für die Tagesförderung keine Teamleiterstelle ist, und die Leitung hat Frau B. unverzüglich wieder auf den Osterberg auf ihre alte Stelle zu besetzen.Nun ist die Leitung ja auch nicht dumm, sie muss sich überlegt haben, was machen wir, wenn Frau B, den Prozess gewinnt. Wiedereinsetzung auf den Osterberg, auf keinen Fall, auch wenn sie gegen Recht und Gesetz verstoßen. Berufung gegen das Urteil so wie so. Nun ließen sie sich folgendes einfallen: Sie erklären, dass seit längerem der Umbau und die Erweiterung des Osterberges geplant ist. Ziel ist die bauliche Verknüpfung der Gebäude, die Schaffung nur eines Teams, ..."


Lieber Arko,

wir danken Dir für Deine "Folge 18". Wir von DAVID danken Dir auch, dass Du das Schicksal unserer Schwester so mutig, so konkret und einfühlsam nachzeichnest. Eigentlich hatten wir uns erhofft, dass auch weitere Neinstedter sich hier bei uns für unsere Schwester einbringen. Liebe Neinstedter, ihr seid uns hier alle herzlichst willkommen!

Und liebe Neinstedter,

wenn Ihr Euch hier bei uns zugunsten Eurer/Unserer Schwester - völlig anonym - einbringt, könntet Ihr ihr wahrscheinlich und wirklich helfen, das ihr durch die NA auferlegte Martyrium endlich zu beenden. Wir von DAVID halten Herrn Zwicks Taktieren für völlig unangemessen. Würde Herr Zwick sorgfältig nachlesen, was unser Arko ihm Woche für Woche präsentiert, würde er selbst erkennen können, dass unserer Schwester - zuletzt durch ihn - schweres Unrecht widerfährt. Selbst dann, wenn er Zweifel am Wahrheitsgehalt der Berichterstattung unseres Arko hätte.

LG

Achim


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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#119 von Arko , 14.09.2015 09:29

Liebe Freunde, liebe Leser, heute nun Folge 19. Wir sind im Jahr 2008, Frau B, wurde unterstellt Windeln gestohlen zu haben, daraufhin sprach die Leitung gegen Frau B. eine Änderungskündigung aus. Frau B. ging vor Gericht und gewann .Das Gericht urteilte, dass Frau B.sofort und unverzüglich auf ihre alte Arbeitsstelle auf den Osterberg wieder einzusetzen sei. DieLeitung dachte nicht im Traum daran, Frau B.wieder auf den Osterberg einzusetzen. Obwohl das Gericht entschieden hatte, ,sofort und unverzüglich Wiedereinsetzung auf den Osterberg. Die Leitung widersetzten sich dem Gerichtsurteil, sie nahmen dieses Urteil überhaupt nicht zur Kenntnis, Wie sonst lässt es sich erklären, dass man zwar Frau B. aus Thale, wo sie als normale MA in einer Außenstelle arbeitete, zurück nach Neinstedt holte, und sie dort wieder als normale Mitarbeiter im Elisabeth-Stift einsetzte, obwohl es ein Urteil gab sie sofort als Teamleiterin auf den Osterberg wieder einzusetzen. Frau B. sah sich gezwungen, wieder gegen diese Willkür der Leitung vor Gericht zu ziehen. Auch die Leitung ging sofort in die Berufung. Die Leitung wollte auf gar keinen Fall, dass Frau B. je wieder auf den Osterberg und dann noch in leitender Position zu rückkehrte. Im Berufungsprozess stellte das Gericht wiederum fest, dass Frau B. als Teamleiterin eingesetzt werden muss, aber der Leitung wurde es überlassen, wo man Frau B.a ls Teamleiterin einsetzt. Und so kam es, dass die Leitung diese angebliche Teamleiterstelle in der Tagesförderung aus dem Boden stampfte. Wie das vonstatten ging und unter welchen Umständen Frau B. arbeiten musste, könnt ihr in der Folge 17-18 nachlesen. Wenn die Umstände schon sehr schlimm waren, unter denen die Bewohner und Frau B.leben und arbeiten mussten, wurde es noch schlimmer. Was dann in dieser Tagesförderung weiter geschah, berichte ich in Kürze weiter. Und ich betone nochmals, alles was ich berichte. entspricht der Wahrheit, auch wenn man beim Lesen das Gefühl hat, das gibt es doch nicht. das können die doch nicht machen. Doch die ehemalige und jetzige Leitung kann und tut es. Bis in Kürze! Arko


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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#120 von Rosmarie , 15.09.2015 10:58

Lieber Arko,
auch diese Folge habe ich wieder mit Entsetzen gelesen. Ich denke: "dass das Menschen sind, die so handeln?" Ich verstehe es nicht! Aber vor Kurzem sagte mir ein Psychologe, dass das "Vergessen" eine große menschliche Gabe sei. Eigentlich kann ich mir das auch nur so erklären.
Dir danke ich sehr für deine unendliche Mühe und - dass du nicht vergißt!
Herzlich grüßt dich Rosmarie

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