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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#61 von Achim , 05.08.2015 18:08

Lieber Arko, lieber Wassermann, liebe Brockenhexe und liebe Neinstedter,

ich danke Euch, insbesondere Dir, lieber Arko,

für Deine leidenschaftslose und faktenreiche Berichterstattung in Sachen B. Ich denke, dass Herr Zwick hier bei Euch mitliest, ebenso wie alle Bereichsleiter, die MAV und überhaupt alle Neinstedter.

Nun wird man Herrn Zwick die zahlreichen Sünden seiner Amtsvorgänger sicher nicht vorwerfen können, aber allerdings die Fortsetzung der Politik seiner Amtsvorgänger, die verkürzt lautet:

Frau B. muss vom Osterberg als Teamleiterin weg. Das hat Herr Zwick im Jahr 2014 anläßlich dreier im Jahr 2014 stattgefundener mehrstündiger Gespräche unter der Moderation des geschätzten Kollegen Baumann-Czichon unverhohlen mehrfach und brutal wiederholt. Herrn Schmidt von der MAV und Herrn Baumann-Czichon und mich selbst benenne ich als Zeugen.

Und eben dies versucht Herr Zwick mit juristischer Rafinesse seiner Bremer Anwälte durchzusetzen, während die MAV der NA "abtaucht". Letztere soll angeblich sogar B.`s angefochtene Versetzung bestätigt haben, wenn wir Herrn Zwicks Bremer Anwalt glauben dürfen. Eigentlich hatte ich Herrn Schmidt von der MAV der NA so verstanden, dass er und die MAV bedingungslos unsere Schwester unterstützen würde.

Diese Hoffnung habe ich allerdings jüngst fahren lassen müssen, als ich mit Frau B. jüngst ihre bisherigen schmerzvollen Erfahrungen mit den NA erfuhr.

Lieber Herr Zwick, lieber Herr Schmidt von der MAV, liebe Neinstedter,

wir von David

denken, dass Ihr unserer Schwester seit Jahrzehnten Unrecht widerfahren lasst.

Ihr Neinstedter solltet wissen, dass sie noch niemals gestohlen hat, obwohl die NA das Gegenteil behauptet hatte (Windelsdiebstahl). Weder Herr Zwick noch seine Amtsvorgänger haben sich jemals veranlasst gesehen, sich für diesen unglaublichen und ehrabschneidenden unbegründeten Vorwurf zu entschuldigen. Wir könnnen auch nicht erkennen, dass die MAV, Herrr Schmidt, unsere Schwester in Schutz genommen hätte.

LG

Euer

Achim


Gemeinsam sind wir stark!

 
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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#62 von Wassermann , 07.08.2015 08:56

Mobbing Information Teil II Eine gute Gelegenheit für alle, die in das jahrelange Mobbing gegen Frau B. verwickelt sind, das eigene Tun zu hinterfragen.
Am Ende des Textes findet ihr einen Link zu dem zusammenhängenden Text.
Ich hoffe viele lesen es.
Euer Wassermann

Die Täter

Gemobbt wird aus verschiedenen Motiven heraus. Dies ist wichtig zu wissen, wenn man als Opfer Gegenmaßnahmen einleiten will oder als Vorgesetzter und Kollege Mobbinghandlungen möglichst schon im Frühstadium unterbinden möchte. Ganz grob können in diesem Sinne Täter in eine Typologie eingeteilt werden:


1. Machtmobber
Es handelt sich häufig um Vorgesetzte oder um Personen, die auf Kosten des Opfers einen Machtgewinn erzielen möchten.


Methoden:
Ausbooten, Zuweisung von unterfordernden Tätigkeiten, ständiges unsachliches Kritisieren, Abwerten der Leistungen des Opfers, Nicht-zur-Kenntnis- Nehmen der Leistungen etc.
Mitunter werden gruppendynamische Prozesse ausgenutzt: Opfer werden gezielt versetzt, z.B. in der Hoffnung, dass sie von den neuen Kollegen "fertiggemacht" werden. Ihnen wird eine Sündenbockfunktion zugewiesen. Es werden Tribunale inszeniert, auf denen (vom "Mob") auf dem Opfer herumgehackt wird.
Machtmobber gehen häufig geschickt und subtil vor. Sie verfügen über entsprechendes Hin-tergrundwissen, Connections und oft über eine gewisse Skrupellosigkeit.


2. Neidmobber
Das Opfer wird attackiert, weil es Eigenschaften hat, die man selber gerne hätte: Titel, Erfolge, Prominenz, Popularität, bessere Fachkenntnisse etc.


Methoden:
S.o.!
Häufig kommt es zudem zur Abwertung der Person des Opfers, Rufmord.


3. Angstmobber
Das Opfer erinnert die Täter an eigene Unzulänglichkeiten, bedroht ihr Selbstwertgefühl. Sie haben Angst vor Veränderungen. Von den bisherigen Gewohnheiten oder von ihren Erwartungen abweichende Verhaltensweisen werden abgewertet, ohne Hinterfragen kritisiert.
Angstmobber sind häufig Opfer von Machtmobbern, die bewusst Ängste schüren. Durch Rufmord und gezieltes Intrigieren werden sie gegen Sündenböcke mobilisiert.


Methoden:
S. unter 1 und 2. Da Angstmobber häufig stark emotional beeinträchtigt sind, sehen sie die Zusammenhänge sehr einseitig. Das Opfer wird, gleichgültig, wie es sich verhält, negativ gesehen. Oft werden ihm minderwertige Persönlichkeitseigenarten unterstellt. Aus Angst, in einer sachlichen Diskussion den Kürzeren zu ziehen, was wiederum das Selbstwertgefühl beschädigen könnte, werden klärende Gespräche vermieden. ("Darüber will ich jetzt nicht mit Ihnen reden!", "Es hat ja keinen Zweck, mit Ihnen zu diskutieren!".)
Angstmobber fühlen sich häufig selbst als Opfer, unverstanden, alleine gelassen. Sie erleben ihr Verhalten nicht selten als Reaktion auf vermeintliches Fehlverhalten des Opfers.


4. Lustmobber
Diesen macht es einfach Spaß, andere zu schikanieren, zu intrigieren und für Aufregung zu sorgen. Häufig sind sie auch Machtmobber. Aus psychiatrischer Sicht zeigen sie häufig eine Affinität zu gefühlskalten Psychopathen.


Methoden:
Die Motive anderer Mobbertypen, besonders Angstmobber, werden geschickt ausgenutzt. Typisch ist das Ausstreuen vager Gerüchte und Unterstellungen. Auch sie neigen zur Inszenierung von Tribunalen, auf denen das Opfer von den Kollegen fertiggemacht werden soll.


5. Hühnerhofmobber
Gruppen neigen zur Aufstellung von Hackordnungen. Das ist bei Hühnern nicht anders als beim Menschen.


Methoden:
Direktes Attackieren, Beschimpfen, Erniedrigen. Es wird kein Hehl daraus gemacht, dass man andere schikaniert.


6. Herdenmobber
Als soziales Wesen möchte der Mensch zu einer Gruppe gehören, dort anerkannt und geliebt werden. In der Gruppe fühlt man sich geborgen und stark. Herdenmobber sind für sich alleine häufig sehr unsicher, ängstlich und vermeiden aus diesem Grunde die Diskussion mit dem Opfer.
Um dazuzugehören, schließt man sich mehr oder weniger unbewußt einer Gruppennorm an. Das gilt auch für die Auswahl von Mobbingopfern. Durch Gruppendruck kann es zu für Außenstehende verblüffende Wahrnehmungsverzerrungen kommen, durch die das Opfer in einem schlechten Licht gesehen wird.
Herdenmobber sind eher wenig eigenständig und selbstkritisch. Sie sind überwiegend Opfer der Gruppendynamik, von Führern und Verführern. Durch Versetzungen und Veränderungen im Gruppensystem können sie friedfertig und kooperativ werden.


7. Der "edle" Mobber
Dieser fühlt sich "edel", "hilfreich" und "gut". ER bzw. SIE setzt sich für die gute Seite ein, während andere -so seine Auffassung- gegen das Gute verstoßen. Häufig handelt es sich um Helfer, die mangelnde Sachkunde mit erhöhtem Engagement zu kompensieren versuchen. Durch die Spaltung in Gut und Böse kann man subjektiv seinen eigenen Wert erhöhen.


Methoden:
Die eigene Person oder Gruppe wird aufgewertet, die scheinbaren oder tatsächlichen Leistungen werden betont. Gleichzeitig wird auf die angeblichen Unzulänglichkeiten des oder der "Bösen" hingewiesen. Es besteht eine Tendenz, sich über diese bei Vorgesetzten zu beschweren. Da sie ja "gut" sind, nehmen sie sich das Recht heraus, ggf. alle andere, die gegen ihre Überzeugung verstoßen, andere Auffassungen oder Angehensweisen haben, abzuwerten und zu attackieren. Die Handlungsweisen des Opfers werden nicht hinterfragt, sondern negativ kritisiert. Andere Meinungen werden als Feindseligkeit betrachtet und entsprechend geahndet


("I´m a pacifist - I´ll kill everyone who´s not!").



Diese Typologie ist nicht vollständig. Möglicherweise wird man in seinem Arbeitsbereich auch andere Formen finden.
Häufig kann man einen Täter auch verschiedenen Typen gleichzeitig zuordnen. In diesem Falle empfiehlt es sich, Vermutungen über das Ausmaß verschiedener Anteile anzustellen.

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Wie erkennt man Mobber?

Zum großen Teil geht dies bereits aus der Typologie hervor.


Bezüglich äußeren Verhaltens kann man unabhängig vom Typ in vielen Fällen folgende Ver-haltensweisen feststellen:


1. Der "freundliche" Mobber
Chronische Mobber sind nicht selten charmant und freundlich. Man traut ihnen Gemeinheiten nicht zu.


2. Der "korrekte" Mobber
Das Verhalten wirkt formal, durchaus höflich.


3. Der Emotionstechniker
Viele Mobber spielen geschickt auf der Klaviatur der Emotionen. Dabei wird z.B. der Eindruck erweckt, das Opfer sei böse, der Täter und andere sind gut (Spaltung). In vielen Fällen ist der Verdacht, dass diejenigen, die vermehrt und immer wieder zur Anwendung solcher Techniken neigen, möglicherweise eine Persönlichkeitsstörung aufweisen (Boredlinesyndrom) nicht von der Hand zu weisen
Beispiele:


Antipathie signalisieren

Dem Opfer glauben machen, es sei überall unbeliebt.

Einem Dritten gegenüber tiefes Vertrauen signalisieren und gleichzeitig Misstrauen dem Opfer gegenüber betonen.

Gut inszenierte Emotionsausbrüche - Weinen, Schreien, Rausrennen, etc.

Theatralisch emotional gefärbte Bewertungen, z.B. bei kleinen tatsächlichen oder vermeintlichen Fehlern. Umgekehrt werden -in der Absicht, das Opfer zu treffen- auch mittelmäßige Leistungen anderer überschwänglich gelobt.
etc.

4. Der Verrücktmacher
Hier gibt es zwei Ansätze:
a) Man kann machen, was man will, es ist auf jeden Fall falsch. Da der Täter das Opfer ja schikanieren möchte, ist er an dessen objektiv guten Leistungen nicht interessiert - eher im Gegenteil.
b) Der Täter ist unberechenbar. Heute schikaniert er das Opfer, inszeniert dramatische Emotionsaus- brüche. Das Opfer ist geknickt. Am nächsten Tag ist er freundlich, scheinbar verständnisvoll. Das Opfer atmet auf und schreibt möglicherweise seine Probleme mit dem Täter der eigenen Überempfindlichkeit zu.


5. Der offene Mobber
Dieser macht keinen Hehl aus seinen Absichten. Mitunter kündigen sie sich sogar als Täter an: "Ich bin hier, um den K. abzuschießen !".
Sie fühlen sich häufig sicher, weil sie sich unterstützt und im Recht fühlen. Es handelt sich häufig um Hühnerhof- und Herdenmobber. Sie werden aber auch gern von intelligenteren oder geschickteren Mobbern (Machtmobbern, Lustmobbern) vorgeschoben. Da offene Aggressoren am ehesten in die Schusslinie geraten, können sich die Drahtzieher im Notfall rechtzeitig zurückziehen.


6. Der "betroffene" Mobber
Dieser glaubt wirklich daran, dass das Opfer böse ist. Erkennbar sind sie daran, dass sie bereits bei der ersten Begegnung Ängste und Vorurteile dem Opfer gegenüber zeigen. Sie sind über die angeblich schlechten Eigenschaften des Opfers vorinformiert ("Nimm dich in acht vor...., "Du wirst schon noch sehen....!"). Auch bei gutem Willen, sich sachlich und fair zu verhalten, werden sie sich über den Gruppendruck und selektive Wahrnehmungen bald der Gruppennorm anpassen. Dieser Prozess wird wiederum als "Beweis" für die Bösartigkeit des Opfers herangezogen.
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http://www.drdutschmann.de/Mobbing.html

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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#63 von Arko , 07.08.2015 10:18

liebe Freunde liebe Leser heute nun Folge 12.Also wir befinden uns in der Verhandlung Zeugen sind anwesend kurz und gut alles was man so zu einer Gerichtsverhandlung braucht ist da.Es wird der Zeuge H,MA.aus dem Sanitätshaus Ö.angehört .Er wierd gefragt ob er 6.Kartons Windel für die Russlandspenden Fahrt der Frau B.gespendet hat,er sagt er kann sich nicht errinnern der Richter fragt hat das Sanitätshaus Ö.überhaupt etwas gespendet ,ja wir haben für diese Russlandfahrt einen Rollator einen ROLLSTUHL UND EIN Pflegebett gespendet.Der Richter fragt nochmals nach,und sie können sich wirklich nicht Erinnern ob sie auch diese 6.Kartons Windeln gespendet haben .Antwort Nein.Also es ist für mich nicht begreiflich ,Herr H.kann sich an den Rollstuhl an das Pflegebett und den Rolator Errinnern und ausgerechnet an die Windeln nicht.Aber da sind noch andere Zeugen die sich plötzlich nicht mehr an ihre WOHLTATEN ERINNERN WOLLEN. Die Beklagte werden befragt ob sie sich an den Spendenaktionen jemals beteidigt haben.Die ANTWORT war,nein wir haben nur den Raum für die Spenden im Emma-Haus zur verfügung gestellt.Die Klägerin wurde gefragt ob das alles so stimme wie die Beklagte es sagte.Und jetzt kommt der Beweis ,das die damalige Leitung wie die heutige Lügen bis sich die Balken biegen.Frau B.konnte der Beklagten beweisen das die NA.einen ganzen Bus für die Russlandfahrt gespendet hat.Frau B.legte das Lindenblatt vor .wo Frau BE:SIE IST DIE Mutter von Herrn B.der jetzige BL.von Frau B. neben den Bus stehen.Auf dem Bus stand Spende für Weisrussland.Und nun frage ich euch ,was soll das .An Hand dieser nachgewiesenen Lügen kann man nachweisen das die Leitung keine Mittel und Wege scheuen um Frau B.los zu werden sie als Diebin da stehen zu lassen.Übrings hatte Frau B. 6.Kartons Windeln von ihrem privaten Geld gekauft und gespendet.Kurz und Gut Frau B.wurde von allen Vorwürfen Frei gesprochen und sie musste wieder auf den Osterberg eingesetzt werden.Die Na. geht in die Berufung ,und was da ab ging könnt ihr euch nicht vorstellen.Aber da zu in der nächsten Folge. Liebe Grüße an Freund und Feind Arko

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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#64 von turmfalke , 07.08.2015 11:14

Lieber Wassermann!

Herzlichen Dank für die sytematische Zusammenstellung von verschiedenen Typen von Mobbing-Tätern. So vollständig habe ich das noch nirgends gefunden.

Der Text ist so gut, dass er eingentlich auf die Homepage müsste, um dauernd eingesehen werden zu können.

Die Beobachtungen kann ich aus meiner eigenen Erfahrung nur bestätigen. Das Schlimme ist, dass nur die wenigsten Mobbing-Täter ein Bewußtsein dafür haben, wie sehr sie Unrecht tun. Vorgesetzte glauben tatsächlich, verantwortlich in Ausübung Ihres Dienstes so handeln zu "müssen". Ängstliche und eifersüchtige Mobber gestehen sich ihre Gefühle nicht ein. Und Mobber auf dem Hühnerhof fühlen sich in der Gruppe gut nach dem Kriterium, wenn die Anderen genauso denken wie ich, ist das sicherlich ein Zeichen dafür, dass wir im Recht sind.

Erhellend ist auch die Beschreibung von Abhängigkeiten. Der Machtmobber bleibt im Hintergrund, macht einen ängstlichen Menschen von sich abhängig und schickt ihn vor, das Mobbing auszuführen. Der Angstmobber glaubt sich sicher zu fühlen, weil er ja im offiziellen Auftrag eines Mächtigeren handelt, unter dessen Schutz er steht. Dabei merkt er nicht, dass er nicht selten fallengelassen wird, wenn er nicht mehr gebraucht wird, oder wenn der Machtmobber selber in Gefahr gerät.

Solche Strukturen gibt es überall in der Gesellschaft, in den Familien, im Geschäftsleben, in der Politik und natürlich auch in der Kirche auf allen Ebenen

Also Augen auf! Seid also wachsam - und unbeugsam, wenn ihr gemobbt werdet!

Viele Grüße! Euer Turmfalke


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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#65 von Wassermann , 07.08.2015 13:34

Lieber Arko,

trotz der Hitze bekommt man eine Gänsehaut, wenn man Deinen Bericht liest. Einige Personen die damals bei der Lügengeschichte mitgemacht haben sind bei uns nicht unbekannt. Nicht nur im Lindenblatt werden sie öffentlich erwähnt sondern auch in Berichten der Mitteldeutschen Zeitung. Am Ende meiner Mitteilung stelle ich einen Link mit einem Zeitungsbericht aus dem Jahr 2012, da könnt Ihr dann lesen, wer damals im Vorstand für die Finanzen zuständig, sich aber für eine glatte Lüge nicht zu schade war. Ich mache das damit das Gemauschel aufhört. Denn wer öffentlich falsch aussagt mit dem Ziel eine Mitarbeiterin zu vernichten, der hat ja auch die Chance öffentlich zu widerrufen und seine Taten zu bedauern. Das sind eben die alten Seilschaften, die vermutlich unseren Chef Herrn Zwick bewogen haben das Mobbing weiter zu betreiben. Aber dieses Mal sind alle hellwach und fragen warum war denn der neue Bereichsleiter, der SOHN dieses Vorstandsmitgliedes jetzt mit bei dem Gerichtstermin ? Was hat er denn mit der Geschichte zu tun??? Soll er vielleicht in einer späteren Gerichtsverhandlung Stein und Bein schwören Frau B. sei in seinem Bereich eine Perle und unverzichtbar? Kein anderer in ganz Neinstedt könne diese verantwortungsvolle Aufgabe (Däumchendrehen!!) übernehmen? Nur jene Teamleiterin Frau P.B. die ihre Berufung auf dem Osterberg sieht und ihren Dienst immer mehr als gewissenhaft ausgeübt hat? Lieber Herr B. es ist nicht grundsätzlich falsch in die Fußstapfen seiner Eltern zu treten, aber man sollte es in eigenen Schuhen tun, auf eigenen Füßen stehen und sich alte Schuhe nicht anziehen.
Darum bittet Dich herzlich
der Wassermann

http://www.mz-web.de/quedlinburg/harz-zw...4,21249606.html

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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#66 von Arko , 07.08.2015 14:31

LIEBE Leser ich habe völlig vergessen euch den Grund zu sagen warum die NA.bestritten sich an Spenden für die Russlandfahrt beteidigt zu haben.Frau B.hatte in ihrer Klageschrift angegeben das die Na sehr wohl wußten das außer den genanten Sachspenden auch Windeln gespendet wurden.Aber wie ihr ja gelesen habt,wurde die Leitung wieder der Lüge überfuhrt.

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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#67 von Brockenhexe , 07.08.2015 14:46

Hallo, Mitleserinnen und Mitleser,

wusste gar nicht das reimen ansteckend ist. Mir wurde ein Gedicht zugespielt, allerdings ist es wohl nicht zum singen. Eher zum heulen. Ich komme auch nicht gut weg. Aber darauf bin ich stolz!

Ich sag‘s ja schon immer…
Schlimmer geht’s nimmer

Diese Person will auf der Wahrheit bestehen
Da sollte sie besser drüber hinwegsehn

Denn hier gilt ein unerbittliches Gesetz
Wer nicht kuscht wird weggehetzt

Solche Menschen wie die muss man einfach weghauen
Die kann einem ja das Rentnerdasein versauen

Ihr trauriger Blick erinnert uns daran,
was wir ihr Schlimmes angetan

Jetzt noch ein Verfahren, dann ist sie hoffentlich fort
Dann haben wir wieder Ruhe in unserem Ort

Dann kann ich meinen Ruhestand genießen
Und lasse ihn mir auch nicht von Harzhexen vermiesen

Meine Mobbinggenossen lade ich zum Kuchenessen ein,
was David zur Harfe singt glaubt eh‘ kein Schwein

Und die Moral von der Geschicht‘
Anstand und Ehrlichkeit lohnen sich hier nicht.

Verfasser unbekannt

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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#68 von Wassermann , 07.08.2015 23:11

Lieber Turmfalke,

auf diesen Text bin ich gestoßen, weil ich mal im Internet unter Persönlichkeit Mobbing Täter gesucht habe. Sonst bin ich ja in Gedanken immer bei unserer Frau B., die hier fertig gemacht wird. ich dachte mir, was sind das eigentlich für Menschen, die sich selber immer etwas in die Tasche lügen? Die nach oben buckeln und nach unten treten? Es gibt ja schon Firmen, die ihre Mitarbeiter schulen, ihnen erklären, was Mobbing ist und sie verpflichten, solche Fälle zu melden. Und bei uns läuft das genau in die andere Richtung, buckeln, mobben, schweigen, lügen, andere mit reinziehen wird gefördert. So war es mit einigen Mitarbeitern im Haus Birke. Sie haben demonstrativ die Zusammenarbeit verweigert, Frau B. als ihre nächste Vorgesetzte geschnitten. Und dann kommt das Coaching. Problem sind nicht die Verweigerer,die von Frau E. instruierten und hofierten Anti-"Helden", sondern Frau B. Die Rolle von Frau E. und ihren abgerichteten Mitarbeitern wird gar nicht thematisiert. Das jüngste Beispiel für mit Reinziehen ist nun Bereichsleiter B., der mit der ganzen Sache eigentlich nichts zu tun hat und trotzdem beim Versöhnungstermin auftaucht. Wir haben es hier mit hilflosen Menschen zu tun. Gerade hier bei uns dürfte es ein solches Bossing, gedeckt durch Herrn Zwick, nicht geben. Wir brauchen dringend Offenheit, damit auch Fehlhandlungen gegenüber abhängigen Menschen rechtzeitig aufgedeckt werden. Ich hoffe, Du verstehst mich.

Es grüßt Dich
Wassermann


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zuletzt bearbeitet 07.08.2015 | Top

RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#69 von turmfalke , 08.08.2015 15:06

Lieber Wassermann!

Du beziehst die verschiedenen Mobbingtypen auf die Täter in eurer schlimmen Situation in Neinstedt. Das ist sicherlich richtig. Die gleichen Typen tauchen aber auch sonst überall auf, wo es Mobbing gibt in unserer Gesellschaft.

Die grausame Zusammenstellung in deinem Beitrag hat dabei noch einen Nebensinn: Das Ganze hat Methode, es folgt einer Struktur, es ist ein System. Leute, die mobben, weil sie machtgierig sind, oder weil sie Angst haben, oder weil sie glauben, sie müssten ihrem Chef gefallen, oder weil sie unter einem Gruppenzwang stehen, oder weil sie sadistische Neigungen haben, die werden es immer wieder tun. Es scheint mir zu sein wie eine Sucht.

Ein Mobbingtäter wird nur damit aufhören, wenn er mit einem hohen Kraftaufwand gestopft wird und vielleicht sogar aus seiner Position entfernt wird. Argumente alleine zählen nicht. Der Mobbingtäter wird sich niemals mit Worten überzeugen lassen. Selbst öffentlicher Druck scheint nicht zu helfen, solange der Täter sich in seinem Amt noch einigermaßen sicher fühlen kann.

Besonders hartnäckig hält sich das Mobbing natürlich, wenn verschiedene Mobbingtäter zusammenwirken und damit untereinander in eine Abhängigkeitsstruktur geraten sind.

Deshalb bin ich froh, dass die Neinstedter Mobbinggeschichte jetzt wieder vor Gericht verhandelt wird. Aber ich glaube nicht mehr, dass das Mobbing bei euch nach einer - vielleicht sogar erfolgreichen - Güteverhandlung vorbei sein wird. Und eine echte Verurteilung von Mobbingtätern ist in Deutschland äußerst selten.

Deshalb hab ich keine Ahnung, wie es bei euch weitergehen kann.

Viele Grüße! Turmfalke


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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#70 von Joringel , 08.08.2015 19:49

Lieber Arko,

ich möchte nur die Geschichte mitverfolgen und verstehen. Also das Gericht wollte prüfen, ob die Geschichte mit dem Windelklau stimmt oder nicht. Der Richter erfragt die Umstände, wie die Unterstützung der privaten Hilfsaktion normalerweise abläuft. Wenn z.B. die Neinstedter Anstalten und das Sanitätshaus diese Hilfsaktionen normalerweise unterstützen, was für einen Sinn sollte es dann machen, Hilfsgüter zu stehlen? Und die Neinstedter haben gesagt, nee, das ist eine private Aktion, wir stellen nur den Raum zur Verfügung. Und dann kann die betroffene Frau B. mit einem Bericht in der hauseigenen Zeitschrift nachweisen, dass es Unterstützung in großem Umfang gab ( eigentlich etwas, was doch sehr positiv ist. Alle Krankenhäuser und ähnliche Institutionen haben manchmal überflüssige Bestände, die sie dann für Hilfstransporte spenden.) Peinlich, peinlich für das Mobber-Team. Die hätten sich doch in Grund und Boden schämen müssen! Aber was ich noch nicht verstehe, wieso hat Frau B. die Windeln denn bezahlt? Hat sie das gemacht, nachdem sie gemerkt hat, dass man ihr einen Strick daraus drehen wollte? Und wann kommen die 52 Windelpakete ins Spiel? Bisher ist davon noch nicht die Rede. Aber ich bin sicher, Du lässt Dich nicht aufhalten und berichtest weiter. Ich hoffe, dass Du auch Freunde und Unterstützer hast, die Dir Mut machen und allen anderen in Neinstedt und Umgebung von Deinen Berichten erzählen.
Für mich ist das ein Widerspruch, auf der einen Seite ist Fundraising also Geld sammeln ein großes Thema und auf der anderen Seite verschwenden die soviel Zeit und Geld dafür ein unbeugsames Menschenkind in den Boden zu stampfen. Außerdem gibt es ja einen Dachverband der Diakonie, ob die das wissen? wie es in der Evangelischen Stiftung Neinstedt zugeht? Wenn das so weiter geht, fällt ja ein Schatten auf die gesamte Diakonie. Aber ich schließe auch nicht aus, dass es denen ganz egal ist.
Lieber Arko, nochmals Danke für Dein außergewöhnliches Engagement!
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zuletzt bearbeitet 08.08.2015 | Top

RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#71 von Brockenhexe , 09.08.2015 21:21

Lieber Arko, liebe Mobbing-Täter,

das Wort gefällt mir. Weil das passiert ja mit Absicht, stimmt's Frau E.? Sie haben es mit Ihren abwertenden Bemerkungen ja immer ganz gut drauf. Das wissen alle in ihrem Bereich. Manche halten das sogar für normal. Bis sie selbst dran sind! Aber das dauert oft. Und Herr Zwick scheint das ja auch schick zu finden. Schulter klopf, klopf. Und dafür dürfen Sie dann wieder zum Gericht und wichtige Falschaussagen machen. Glückwunsch!!!! Muß ein tolles Gefühl sein.

Arko, ich wollte Dir sagen, ich nuckele schon an einem Fläschchen Baldrian. Damit ich mich nicht so aufrege, wenn Du Deinen nächsten Bericht veröffentlichst.

Brockenhexe in Rage
aber baldrianisiert

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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#72 von Wassermann , 11.08.2015 07:36

Liebe Mitleserinnen und Mitleser, heute nur Teil 3 der Ausarbeitung zum Thema Mobbing. Ich lese diese Beschreibung selbst sehr aufmerksam, weil ich begreifen möchte, was hier mitten unter uns geschieht. Bitte lest den Abschnitt Unternehmensphilosophie und fragt Euch selbst, ob wir nicht in einem Umfeld arbeiten müssen, wo gilt: Hier mobbt der Chef. Der Beweis dafür liegt für mich in der Umkehrung dieses Leitsatzes. Wenn unser Chef nicht mobbt, und das auch nicht dulden will in seinem Einflussbereich, hätte er schon längst eingreifen müssen! Zumal Arko aufdeckt wie das Mobbing gegen einen wehrlosen Menschen entstanden ist und wie es von Seilschaften und Anpassern immer weiter geführt wird. Wenn ihr persönlich noch nicht davon betroffen ward, ist das kein Beweis des Gegenteils. Ich vermute nämlich, es werden weiter falsche Aussagen gemacht und das Ding durchgezogen um uns alle spüren zu lassen: Hier wird sich nicht gewehrt! Auch die MAV hält sich nicht aus Überzeugung zurück. Die haben auch Angst und es wurde ihnen signalisiert: Finger weg von dieser Geschichte.
Wassermann



Was tun?

Unternehmensphilosophie


Grundsätzlich besteht für Vorgesetzte die Pflicht, für die Einhaltung des Betriebsfriedens zu sorgen. Das muss so geschehen, dass die Regeln der Fairness und des Respektes vor dem Individuum gewahrt werden.
Dies kann aber nur in Betrieben mit entsprechender Unternehmensphilosophie- und Moral im ausreichendem Maße durchgesetzt werden. Gilt die Regel "Hier mobbt der Chef!", wird es Probleme geben -langfristig auch für den Chef und für das Wohl des Betriebes. Es ist im Sinne der Effektivität und Produktivität, wenn Mobben ausdrücklich geächtet wird und entsprechende Aktivitäten sorgfältig beobachtet und ggf. geahndet werden. Mobber müssen wissen, dass sie ihr Tun nicht mehr ohne Gefahr für sich selbst fortsetzen können.
Direktionen, Betriebsleitungen, vorgesetzte Behörden und Institutionen, Personalvertretungen und nicht zuletzt jeder einzelne Mitarbeiter sind hier in die Verantwortung genommen.


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Grundregeln für Opfer

1. Kritische Selbstbeurteilung aber kein Selbstzweifel
Jeder kann, abhängig von den strukturellen und sozialpsychologischen Bedingungen eines Betriebes zum Mobbingopfer werden. Das ist an sich kein Grund, an sich zu zweifeln. Das sollte nicht daran hindern, sich selbstkritisch zu hinterfragen. Konstruktive und sachliche Kritik sollte ernst genommen werden.
Solche vermeiden Mobber aber meistens: Sie neigen zu vagen, undifferenzierten Vorwürfen, pauschalen Angriffen gegen die Persönlichkeit und unreflektierten Kritiken, häufig emotional, beleidigend vorgebracht oder hinter dem Rücken getuschelt.
Solche Attacken sind irrelevant und sagen mehr über den Täter aus als über das Opfer.


2. Cool bleiben, Ruhe bewahren
In der Regel ist es nicht zu empfehlen, im aufgeregten Zustand Gegenmaßnahmen zu unternehmen. Dann verhält man sich so, wie die Täter es erwarten, man wird manipulierbar und verliert die Übersicht. Ggf. ist eine längere Denkpause, durchaus über Monate angezeigt, wenn man merkt, dass Emotionen das Denkvermögen beeinträchtigen.
Empfohlen wird unser Trainingsprogramm In Ruhe und Gelassenheit.

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Mehr Infos
Infos schließen3. Keine Rundumschläge
Wenn man nicht über ein ausgesprochenes Selbstbewusstsein verfügt, ist man doch häufig betroffen, wenn man sich als Opfer von Mobbingattacken sieht. Man neigt dann in seinem Frust leicht dazu, alle Kollegen, alle Vorgesetzte und den ganzen Betrieb über einen Kamm zu scheren.
Das ist aber in der Regel eine falsche Einschätzung. Rundumschläge treffen viele Unschuldige und vielleicht sogar Freunde. Schon hat man eine Reihe neuer Gegner. Das Ziel der Mobber ist erreicht.
Auch deshalb: Denkpausen einlegen, genau beobachten, differenziert wahrnehmen.


4. Situation analysieren
In größeren Betrieben werden sich über diese differenzierte Beobachtung schnell interessante Ergebnisse zeigen. Die Mobber haben z.B. selber Feinde, vielleicht, weil sie auch schon andere gemobbt haben. Mobber fühlen sich im engen Kreise ihrer Mitmobber oft sehr sicher. Sie schätzen die Situation deshalb häufig unkritisch ein, denken nicht nach, während das Opfer sich weiterentwickeln und in Ruhe Gegenmaßnahmen planen kann.


5. Mit eigenen Fehleinschätzungen rechnen
Eigene Fehleinschätzungen der Zusammenhänge können sich akut aus emotionaler Beeinträchtigung ergeben.
Aber auch sonst kann man sich täuschen. Nicht jeden erkennt man sofort als Feind oder Freund. Man weiß ggf. nicht, wer mit wem Beziehungen pflegt. Auch viele Hintergrundinformationen sind nicht bekannt.
Außerdem können sich Einstellungen, Beziehungen und Verhaltensmuster ändern. Es kann sein, dass sich ein ehemaliger Verbündeter unter dem Einfluss von Gruppendruck abwendet ("Der Feind schläft nicht"). Umgekehrt kann es sein, dass jemand auf die Aktivitäten des Opfers aufmerksam wird und sich als Verbündeter anbietet, möglicherweise weil er selber Opfer ist. Mancher Täter (z.B. "Herdentäter") merkt, wie er sich hat mitreißen lassen und findet die Kraft, sich von der Masse zu trennen.


6. Hilfe und Verbündete suchen
Die erhöhte öffentliche Aufmerksamkeit für das Problem lässt die Chance steigen, dass man verständnisvolle Zuhörer und Helfer findet. Freunde, Kollegen, andere Opfer, Vorgesetzte und Personalvertreter können im Rahmen des Betriebes hilfreich sein. In der Regel wird man schnell merken, dass die Mobber selbst Feinde haben (sie bemerken das in ihrer Verblendung häufig nicht), mit denen man sich verbünden kann.
Außerhalb des Betriebes bieten sich professionelle Helfer an: Supervisoren, Coaches, Therapeuten, Rechtsanwälte.


7. Kompetenz erwerben, strategisch vorgehen
Krisen sind gute Motive, sich weiterzuentwickeln. Das ist die Chance des Opfers und der Nachteil der Täter, die dazu in der Regel keine Veranlassung sehen.
Das Strategische KonfliktManagement hilft, gezielt und souverän der Probleme Herr zu werden.


Entnommen http://www.drdutschmann.de/Mobbing.html

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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#73 von Joringel , 12.08.2015 09:23

Lieber Wassermann,
Danke für die Texte zum Thema Mobbing, die Du gefunden hast. Ich finde auch gut, dass es Grundregeln für Opfer gibt. Wenigstens ist das mal eine Linie, an der man sich orientieren kann. Aber ich finde es auch sehr, sehr schwer. Wenn Du das als Opfer erlebst ist es wie ein Malstrom, der Dich immer mehr in die Tiefe zieht. Habe mal einen Fachvortrag von einem Psychiater gehört. Er sagte, es dauert in der Regeldrei Jahre bis die Leute zu uns in die Klinik kommen, und es dauert auch drei Jahre bis sie psychisch wieder stabil sind. Wäre es da nicht besser bei den Firmen anzusetzen, so eine Art Mobbing-TÜV auszuarbeiten und auch durch anonyme Mitarbeiterbefragungen zu überprüfen? Erst dadurch kann man die Machtzentrale ausschalten und den Verantwortliche dann damit konfrontieren. Für die Evangelische Stiftung Neinstedt wäre das sicher eine gute Lösung. Und auch Eure Hauptverantwortlichen hätten dann etwas in der Hand, um weitere Fehlsteuerungen aufzuhalten. Sie hätten Argumente, eine Kursänderung einzuschlagen. Bis jetzt sieht es so aus, als wenn sie es um keine Preis der Welt wollen. Sonst hätte sich schon längst etwas bewegt.
Ich hoffe, Ihr setzt Euch weiter tapfer für einen fairen Umgang mit dem inzwischen allseits bekannten Mobbing-Opfer ein.
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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#74 von Wassermann , 13.08.2015 11:41

Hallo an alle, die diese Mobbing-Geschichte verfolgen und auch an diejenigen die dafür verantwortlich sind,
Unter Diskutieren und Plaudern hat Joringel dieses Zitat von Leonhard Bernstein eingesetzt. Mir gefällt es richtig gut, deswegen kopiere ich es hierhin:

Ich glaube an die Menschen. Ich empfinde, liebe und brauche den Menschen mehr als alles andere, mehr als Kunst, mehr als Naturschönheit, als organisierte Frömmigkeit oder nationalistisches Bündnisgebilde. Eine menschliche Gestalt auf dem Bergeshang kann den Berg für mich verschwinden machen.
Ein Mensch, der für die Wahrheit ficht, macht mich die Plattitüden von Jahrhunderten vergessen. Und ein einziges Menschenwesen, an dem Unrecht verübt wird, macht für mich das ganze System, das dieses zuläßt, ungültig. Durch die Kunst müssen wir uns besser selber kennen lernen. Wir müssen uns mehr auf die unbewußten Kräfte im Menschen verlassen. Wir dürfen nicht Sklaven von Dogmen werden. Wir müssen an die Machbarkeit des Guten glauben. Wir müssen an den Menschen glauben.
Leonhard Bernstein 1954

Ich würde mich echt freuen, wenn sich noch mehr davon angesprochen fühlen. Und noch etwas: Es sagt ja niemand von den Verantwortlichen: Jawoll, wir haben Frau P.B. vom Osterberg auf eine Scheinstelle weggemobbt. Das ist wahrscheinlich zuviel verlangt. Aber die große Frage ist doch - was ist es dann? Güte???

Auch die Angehörigen und Eltern sind nachhaltig geschockt, eine vorbildliche Teamleiterin, die willkürlichen Angriffen zum Opfer fällt. Und eine Geschäftsleitung die das deckt. Ja, das Zitat stimmt: Und ein einziges Menschenwesen, an dem Unrecht verübt wird, macht für mich das ganze System, das dieses zuläßt, ungültig.

Hoffe nur, Arko meldet sich mal wieder. Hoffentlich gibt es keine Möglichkeit, ihn unter Druck zu setzen.
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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#75 von Arko , 18.08.2015 09:13

Liebe Freunde liebe Leser ich musste einen großen persönlichen Verlust verkraften ,und habe mich deshalb nicht gemeldet.Ich werde die Tage weiter schreiben,Und ich muß sagen in der 13.Folge kommt soviel Verlogenheit zum Vorschein das mir beim lesen der Akten echt schlecht wurde. Liebe Grüße Arko

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