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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#166 von Joringel , 11.01.2016 10:15

Hallo, Arko,
schön, dass Du wieder an Deck bist. Ich hoffe, es geht Dir gut und Du hattest eine schöne Advents- und Weihnachtszeit.
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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#167 von Jaccuse , 13.01.2016 10:23

Aha, auch Anfang 2016 nichts Neues unter der Sonne. Es war ja von einem Gerichtsverfahren die Rede. War das schon? Oder gibt es einen Termin?
Vorher passiert meistens gar nix. Dann ist immer Funkstille. Beeindruckend, was hier alles gegen einen wehrlosen, unbescholtenen Menschen vorgebracht wurde
und weiter getan und gemacht wird! Richtig kreativ. Was die wohl dieses Mal auf der Pfanne haben???

Informiert uns!

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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#168 von Arko , 09.02.2016 09:02

Liebe Freunde die Gerichtsverhandlung soll im Mai statt finden. Liebe Grüße Arko

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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#169 von Wassermann , 11.02.2016 11:45

Hallo, Arko,
das habe ich auch so gehört. Es zieht sich alles zäh wie Kaugummi. Hier hoffen alle besonders die Familienangehörigen der Bewohner auf die Rückkehr der vorherigen Teamleiterin. Hoffentlich gelingt es die faulen Tricks aufzudecken. Es ist sehr schwer für diesen Teamleiterplatz jemanden zu finden. Die meisten schrecken vor dieser schweren Aufgabe und der Verantwortung zurück. Kein Mensch versteht, warum ausgerechnet die verjagt wird, die es ganz freiwillig und mit persönlichem Einsatz macht. Wahrscheinlich ist es auch mit dem Verstand gar nicht zu verstehen. Es ist wie bei Harry Potter - böse Geister sind unterwegs.

Es grüßt Dich
der Wassermann

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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#170 von Achim , 11.02.2016 20:15

Hallo Arko und Wassermann,

die Mühlen der Justiz mahlen bekanntermaßen langsam.

Ein juristisches Ende in erster Instanz scheint allerdings im Mai 2016 bevorzustehen.

LG

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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#171 von Brockenhexe ( gelöscht ) , 22.03.2016 13:26

Juristisches Ende bedeutet in Neinstedt Mobbing-Anfang nach der Jetzt-erst-recht-Methode. Das lehren die Berichte von Arko. Schade, dass er nicht mehr schreibt. Aber was er bisher erzählt hat, reicht Brockenhexe auch schon. Hoffentlich riecht das Gericht den Braten.

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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#172 von Achim , 25.03.2016 15:35

Liebe Brockenhexe, liebe Freunde und Neinstedter,

Du schreibst, liebe Brockenhexe:

"Juristisches Ende bedeutet in Neinstedt Mobbing-Anfang nach der Jetzt-erst-recht-Methode. "

Zunächst freue ich mich, dass Du unser Augenmerk wieder auf unsere mehrfach unberechtigt gescholtene Schwester gelenkt hast!

Schon seit rund zwei Jahrzehnten muss sich unsere Schwester vor und mit staatlichen Arbeitsgerichten gegen ihre systematische Ausgrenzung wehren. Kann ich sofort belegen, falls es ein Leser unseres Forums, insbesondere aus Neinstedt, bezweifeln sollte.

In den vorangegangenen Jahrzehnten hat es in der Leitung der NA mehrfache Wechsel gegeben. Keinen Wechsel hat es in der Leitungsebene jedoch bzgl. unserer Schwester gegeben, liebe Neinstedter?

Ihr habt, liebe Neinstedter und Freunde der MAV, mit uns beobachtet, dass und wie unsere Schwester von ursprünglicher Leitungsfunktion bis zur heutigen gnadenlos ausgegrenzt wird?

Und niemand von Euch, liebe Neinstedter und Ihr Freunde von der MAV, erhebt Eure Stimme für unsere Schwester, jedenfalls nicht so, dass wir und unsere Schwester sie hören könnten?

Wenn dem so ist, liebe Freunde aus Neinstedt und liebe MAVler:

Solange sich niemand von Euch vor Ort wirksam für unsere Schwester einsetzt, müssen wir es von DAVID wohl richten, weil Ihr es vor Ort nicht schafft, könnt oder wollt.

Lieber Herr Schmidt, von der MAV,

persönlich schätze ich Sie sehr, lieber Herr Schmidt und Ihre MAV:

Aber gleichzeitig denke ich auch, dass Ihr von der MAV, wie soll ich sagen, -verzeiht mir bitte mein drastisches Wort -, keinen Arsch in der Hose habt.

Ihr eiert herum, statt unserer Schwester wirkliche Hilfe zu bieten.

Dr. Arndt
Rechtsanwalt


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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#173 von Jaccuse , 29.03.2016 13:53

Hallo, Achim,
urteilst Du nicht zu hart über die MAV? Diese Leute sind doch auch alle abhängig. Mir scheint hier soll ein Exempel statuiert werden. Egal was passiert ist (= unschuldig aus dem Dienstverhältnis geworfen) die Leitung in Neinstedt hat immer recht. Hab' da so ein Klopfen im Ohr, da war doch etwas mit einer Partei, die hatte auch immer recht. Friss Vogel oder stirb. Der Vogel hat gefressen und sich gewehrt. Das war eine Todsünde. Die hätte sich doch davon schleichen können. So denken die oben. Und treten nach unten, sonst würden noch mehr hier Partei ergreifen. Ein feiges Betriebsklima. Und das in einem Bereich wo es um Verantwortung für hilflose Menschen geht. Hinschauen wird bestraft wegschauen wird belohnt.
So denkt Jaccuse

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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#174 von Wassermann , 01.04.2016 10:44

Ja, von Außen hat man immer gut reden. In Neinstedt kennt jeder jeden. Ich finde gut das Arko allen erzählt hat wie die Vorwürfe gegen Frau B. getürkt waren. Damit sind wohl alle Zweifel erledigt. Wir hoffen es hilft ihr trotzdem auch wenn das Mobbing nicht aufhört. Einzelne können hier gar nichts bewirken. Auch die MAV nicht. Da müßten schon mehrere ran, ein Generalstreik oder sowas. Aber das sehe ich noch lange nicht. jeder zieht den Kopf ein und freut sich wenn es ihn nicht trifft.
Euer Wassermann

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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#175 von Joringel , 06.04.2016 12:32

Da fast alle Neinstedter und auch die Leser dieses Threads Zeuge eines beispiellosen Mobbing sind, zitiere ich einmal aus einem grundlegenden Aufsatz von Katharina-Wiefel-Jenner. Ihr werdet Vieles darin wiederkennen, das Frau B. angetan wurde und noch wird. Ich denke da zum Beispiel an die Angriffe auf die Würde der Person und das Versagen von Hilfe:

Das Vorgehen von Mobbern hatte Leymann auf der Basis seiner ersten For-schungsergebnisse systematisiert und 45 Mobbing-Handlungen zusammenge-stellt. Diese anfängliche Liste ist inzwischen stärker ausdifferenziert und konkre¬ter unter 10 Rubriken gefasst worden:

Angriffe gegen die Arbeitsleistung und das Leistungsvermögen
Angriffe gegen den Bestand des Beschäftigungsverhältnisses
Destruktive Kritik
Angriffe gegen die soziale Integration am Arbeitsplatz
Angriffe gegen das soziale Ansehen im Beruf
Angriffe gegen das Selbstwertgefühl

Angst, Schreck und Ekel erzeugen
Angriffe gegen die Privatsphäre
Angriffe gegen die Gesundheit und körperliche Unversehrtheit
Versagen von Hilfe

Charakteristisch für Mobbing ist, dass sich alle Angriffe verdeckt vollziehen. Als Einzelangriff hätten sie jeweils für sich kaum Relevanz. In der Summe wirken sie aber zermürbend. Darüber hinaus sind sie auch oft schlecht nachweisbar, denn als einzelnes scheinbar harmloses Ereignis werden sie von außen nicht als Angriff wahrgenommen. Beschwerden der Gemobbten bei unbeteiligten Dritten erzeu¬gen allenfalls Unverständnis und sorgen in der Regel eher dafür, dass der/die Gemobbte paradoxer Weise immer stärker in das Mobbingsystem hineingerät. Der /die Gemobbte kommt in den Geruch, schwierig, paranoid und unglaubwür¬dig zu sein. Die Rolle als Opfer manifestiert sich.
Das verdeckte Vorgehen der Mobber verhindert zudem die Möglichkeit, dass sich das Opfer wehren kann. Wer nicht als Täter auftaucht, kann auch nicht zur Rede gestellt werden. Mobber verweigern gerade den offenen Kampf bzw. die ehrliche Auseinandersetzung. Das oftmals zu Beginn der Mobbingattacken stärkere, kom¬petentere und einflussreichere Opfer wird damit seiner Möglichkeiten beraubt, sich auf Augenhöhe mit Hilfe der eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen mit den Tätern auseinander zu setzen. Das Opfer wird hilflos und wie ein Tier gehetzt, ohne dass ein Ausweg offen gelassen wird. Es befindet sich in einer kafkaesken Situation und lebt in einer Atmosphäre, wie sie Franz Kafkas Roman „Der Pro¬zess“ vermittelt.


1.3 Die Auswirkungen von Mobbing

Ist der Gemobbte vertrieben, sind die Mobber am Ziel. Die Folgen für das Opfer hören aber mit dem Erreichen des Ziels nicht auf. Das Opfer erlebt den Sieg der Mobber zwar kurzfristig auch als Befreiung, da nun endlich das eingetreten ist, vor dem es sich gefürchtet hatte und gegen das es sich so lange erbittert ge¬wehrt hatte: der Verlust des Arbeitsplatzes. Der erlittene Schaden aber wirkt fort. Künftig lebt der Gemobbte mit einer zerbrochenen sozialen Situation, die von anderen mutwillig und mit vollem Bewusstsein, ihrem Opfer zu schaden, herbeigeführt wurde. Den meisten gelingt es anschließend nur mit größter Mühe und erst nach längerer therapeutischer Behandlung, sich von diesem Erle¬ben wieder so zu erholen, dass sie neu anfangen können. Manche schaffen dies auch nicht, nicht nur weil sie nun nicht mehr über die nötigen psychischen und physischen Kräfte, die zum Neustart nötig sind, verfügen, sondern weil ihnen mit dem Mobbing auch der für die Arbeitswelt unverzichtbare gute Ruf für eine neue Aufgabe genommen wurde.
Insofern stehen die Opfer von Mobbing nicht selten vor den Trümmern ihres Lebens. Durch die permanente Kränkung wurden sie krank und leiden unter allen Spielarten von psychosomatischen Beschwerden. Ähnlich steht es um ihre öko¬nomische Lage. Den wenigsten gelingt es in dieser geschwächten Lage, akzep¬table Abfindungen für sich zu erstreiten. Kündigt das Mobbingopfer selbst, weil es dem permanenten Druck nicht mehr gewachsen ist, oder wird ihm fristlos ge¬kündigt, erhält es nicht nur keine Abfindung, sondern erst nach einer Sperrfrist Arbeitslosengeld. Da Mobbing nur schwer juristisch nachweisbar ist, sind auch die Chancen der Opfer, auf dem Rechtswege Wiedergutmachung, Schmerzens¬geld und/oder Abfindungen zu erstreiten, eher dürftig und tragen im Gegenteil sogar zu bei, dass sich die soziale Situation eher verschlechtert. Vielen Mobbing-opfern bricht das private Umfeld weg, da die nächsten Angehörigen und Freunde nur mit Mühe nachvollziehen können, was ihrer gemobbten Partnerin oder ihrem Freund angetan wird. So verliert das Opfer nicht nur im Arbeitsumfeld Wertschätzung durch andere, Ansehen und Reputation, sondern ist auch sozial stigmatisiert.

Euer Joringel


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zuletzt bearbeitet 06.04.2016 | Top

RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#176 von Achim , 06.04.2016 13:20

Liebe Neinstedter und liebe Leute von der MAV,

was unser Joringel hier jüngst veröffentlicht hat, findet auch meine Zustimmung. Unser Joringel hat dort glasklar die Auswirkungen/Konsequenzen systematischer Ausgrenzung, neudeutsch als Mobbing bekannt, aufgezeigt.

Wir von DAVID denken, dass die christlichen Zielen verpflichteten Neinstedter Anstalten sich an unserer Schwester offenkundig schwer versündigen.

Wir von DAVID empfinden es als unsere Pflicht, unsere Christengemeinschaft davon zu informieren, wie Ihr mit unserer Christenschwester konkret umgeht und wie Ihr Sie im Stich laßt.

LG

Achim


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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#177 von Jaccuse , 07.04.2016 14:54

"Ist der Gemobbte vertrieben, sind die Mobber am Ziel." Nein, das glaube ich nicht. Nach meiner Erfahrung wird immer noch nachgetreten. Die Mobber wissen ja, was sie tun. Sie verbrämen es nur. Haben sie ihr Ziel erreicht, müssen sie ihre Taten immer noch vor sich selbst rechtfertigen. Das bedeutet, das Opfer weiter herabsetzen, vielleicht auch via Telefon weiter schlecht machen. Tue ich Neinstedt mit dieser Prognose Unrecht? Nein, die Vergangenheit zeigt wie auch nach Gerichtsurteilen immer weitergemacht wurde bis in die Gegenwart. Ein Rätsel ist mir das Opfer. Wie kann man das aushalten?
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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#178 von Wassermann , 08.04.2016 16:37

Der veröffentlichte Text deckt sich mit meinen Beobachtungen hier vor Ort. Das Mobbing geschieht verdeckt, das kann ich aus nächster Nähe bestätigen. Was bei anderen ein kleine Nachlässigkeit ist, wird bei ihr zum Kapitalverbrechen aufgebauscht. Immer liegt einer auf der Lauer und wenn irgendetwas zweifelhaft erscheint, zack, ist schon die Rüge da. (Manchmal geht das Zack auch voll daneben). Und dann geht es bei den Teamtreffen los: Wir haben hier jemand unter uns, der... und dann wird vielsagend auf eine Person geschaut. Usw.usw.usw. und die Betroffen kann sich nicht wehren. Genau wie es im Text steht! Ich will mir gar nicht vorstellen, was da bei den Vieraugengesprächen gelaufen ist. Denn da gibt es ja keine Zeugen. Aber aufbauend gemeint war das sicher nie. Dafür ist die Wut der Täter sie immer noch nicht fertig gemacht zu haben zu groß. Aber wer weiß - vielleicht ist ihr Schutzengel doch größer als gedacht. Ich hoffe es.
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RE: Wie alles anfing - die Neinsteder Mitarbeitervertreibung

#179 von Achim , 09.04.2016 15:50

Lieber Jaccuse, lieber Wassermann,
liebe Neinstedter, liebe DAVIDLER,

ich kann Euch beiden nur recht geben, insbesondere Dir, lieber Wassermann. Du beschreibst die Situation unserer Schwester wirklich realitätsnah. Und ich sehe, dass sich bisher kaum eine Stimme, von wenigen Ausnahmen abgesehen, zugunsten unserer geschundenen Schwester äußert. Ganz Neinstedt weiss um das Unrecht, das ihr gegenwärtig widerfährt.

Und fast ganz Neinstedt sieht bisher schweigend zu und lässt ihre Schwester im Stich. Das ist der traurige Befund.

LG

Achim


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Besuch

#180 von wilfried , 01.05.2016 05:12

Mir scheint, ich sollte mal unverbindlich nach Neinstedt fahren und die Luft schnuppern.
Bin neugierig ...

 
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