RE: gespräch

#31 von dr.arndt , 11.12.2015 01:24

Lieber Wilfried,

Du hattest früher geschrieben;

"es handelt sich um ein Gruppenfoto und in der Zeitung werden Roß und Reiter benannt.
Es geht mir da auch um die Persönlichkeitsrechte vieler anderer Menschen.
Bitte habt Verständnis, daß ich das Foto hier nicht verlinken oder posten mag.

Zudem: Mein Arbeitgeber bedient sich üblicherweise eines der besten Rechtsbeistände der Stadt.
Ein ernstzunehmender Gegner und sehr gerissen, wie Ihr zuvor schon lesen konntet.
Es könnte teuer für mich werden, wenn ich irgend einen Fehler begehe."

Nun gut, es gibt etliche gute und "gerissene" Anwälte. Aber eben nicht nur einen.

LG

Achim


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RE: gespräch

#32 von wilfried , 11.12.2015 20:54

Das Gespräch mit meinem Geschäftsführer hat heute stattgefunden.
Die Atmosphäre war offen und freundlich.

Ich habe gehört, daß nicht mein Geschäftsführer Initiator von Mobbing gewesen sei oder es sei. Ich will es glauben.
Ich habe manche zutreffende Einschätzung und auch Wertschätzung meiner Arbeit gehört und war erstaunt, daß dieses meinem Geschäftsführer bekannt war.

Ich habe offen meine Probleme auf den Tisch gelegt, auch die Protokolle von Sitzungen benannt, die mich seit Jahren verunsichern.
Daß man mir selbst zur Beerdigung meiner Mutter den betreffenden Tag nicht freigeben wollte. Na klar, mir war bewußt, daß mir dieser Tag zustand, sogar zwei, aber ich mußte ihn mir ertrotzen.

Die Reaktion meines Geschäftsführers auf das Hölderlin-Zitat "Was die Liebe gibt und der Geist, das läßt sich nicht erzwingen." war vielsagend und durchaus sympathisch.

Ich darf ihm eine Mail senden, wenn es mal wieder arg drückt.

Nun werde ich erst einmal über dem Ganzen schlafen und danke allen, die heute Mittag an mich gedacht haben.


 
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RE: gespräch

#33 von Joringel , 14.12.2015 12:52

Lieber Wilfried,

herzlichen Glückwunsch, dass Du diesen Termin bewältigt hast. Ich kann mir vorstellen wie belastend es für Dich gewesen sein muss. Ich hoffe mit Dir, Dein Geschäftsführer meint es auch so wie er es jetzt gesagt hat und bleibt dabei. Dann hätten wir Anlass einen D.A.V.I.D-Orden zu kreieren und ihn an Personen zu vergeben, die Mobbing nicht verleugnen und diese Methoden verabscheuen bzw. transparent und entschlossen handeln. Wenn Du ein gutes Gefühl und Vertrauen hast, dann wäre es ein schönes Weihnachtsgeschenk für Dich.

Herzliche Grüße von
Joringel mit freudigem Erstaunen


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Orden

#34 von wilfried , 15.12.2015 01:27

Liebe Joringel,


wirklich, ich habe Hoffnung.

Ob es für den "Orden" reicht, wird sich zeigen.
Aus der Bibel kennen wir Wunder, wo ein Saulus zu Paulus wurde.
Ich möchte daher nicht die Frage stellen, wer dann das Mobbing ... initiiert hätte.
Wobei es unwichtig ist, wer anfängt; gravierender ist, wer weitermacht.

Es genügt mir die Aussage, er habe nicht ...

Verabscheuung, Transparenz und Entschlossenheit gegenüber Mobbing wäre natürlich noch schöner.
Aber ich will den Bogen nicht überspannen.

Heute rief mich dann noch die Mitarbeitervertretungsvorsitzende an, um sich zu erkundigen;
mein Gespräch mit der Geschäftsleitung wie auch meine Zwangseinweisung in die Psychiatrie waren natürlich im ganzen Betrieb "durchgereicht" worden und wir hatten ein ausführliches Gespräch, wo sogar die mäßige Unterstützung durch die MAV zu meinen "schwierigen Zeiten" angesprochen wurde.


So eine Zwangseinweisung hat auch Vorteile, wenn man dazu stehen kann und dadurch mit den Kolleginnen oder Vorgesetzten in das Gespräch kommt. Die Auswirkungen von Mobbing - oder so empfundenem - werden deutlich vor Augen geführt.

Letztlich war ich ja - vor dem Hintergrund langjährigen Mobbingempfindens - dekompensiert, weil eine Kollegin völlig unberechtigt abgemahnt worden war, wodurch ich mich bedroht fühlte und dann durch die Geschichte mit dem Telefon weitere Verunsicherung empfand.
Kleine Ursache, große Wirkung.

Wobei die Ursache für die Kollegin nun gar nicht so klein ist.


Liebe Joringel, ich danke Dir für Deinen Glückwunsch, Dein Erstaunen und Deine Anteilnahme.

Herzliche Grüße
Wilfried


 
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Drei halbe Eier

#35 von wilfried , 09.01.2016 04:47

Vorweg:

Vermutlich war es kein aktuelles Mobbing.


Vorgestern hatte ich einen Spätdienst und hatte für 8 Senioren 5 Eierhälften, hartgekocht, als Abendbeilage.
Leider wollten alle, so daß für die Bettlägerigen, die nicht im Tagesraum ihr Abendessen einnahmen, ein Mangel herrschte.

Entsprechend der vor fast zwei Jahren gegebenen Erlaubnis im Rahmen des Betrieblichen Eingliederungs Managements begab ich mich zur Küche der Einrichtung und bat um drei Eierhälften, deren 50 auf einem Tablett bereitlagen für die ca. 30 Bewohnerinnen und Bewohnern, die im Tagesraum speisen.

Die Küchenfee vom Dienst speiste mich mit den Worten ab:
"Mein Freund, ihr habt gekriegt, was ihr bestellt habt; da gibt es nichts mehr."

Nach einer vergleichbaren Situation war ich vor fast zwei Jahren verzweifelt.
Das wollte ich nicht.

Instinktiv erhöhte ich die Lautstärke, blieb aber in der Wortwahl höflich und beharrte mit einer Lautstärke, die alle Köpfe in meine Richtung drehte, auf der Behebung des Mangels an Essen auf dem Bereich. Ich rechnete vor, daß 5 Eierhälften als Beilage zu wenig für 8 Persinen seien und ich wolle, daß man mir für die Leute etwas gebe.

Die Kollegin schrak zusammen - und gab wütend.

Ich bedankte mich - und ging wieder an meine eigentliche Arbeit.


Eine Bewohnerin suchte mich später auf meinem Bereich auf und lobte, endlich sei mal jemand da, der sich für seine Leute einsetze.
Von einer anderen Bewohnerin erfuhr ich später indirekt, sie habe erbost, daß ich für eine Eierhälfte so laut geworden sei.


Gestern morgen rief ich den Einrichtungsleiter an und berichtete ihm, auf daß er es zuerst von mir erfahre.
Er konnte es erst nicht glauben.
Er verwies auf die Anweisung, nach der ich auch gehandelt hatte, daß man bei Mangel aus der Küche nachholen könne.


Es ist dieses ein Fortschritt, vermisste ich doch in den Vvergangenen Jahren die Unterstützung durch die Leitung.
Immerhin bin ich dieses Mal nicht an der Vergeblichkeit einer Lösung des Problems zerschellt und bin gesund geblieben.
Vermutlich geht es meiner Kollegin mit dem Ausgang der Begegnung nicht so gut. So herum ist es mir aber lieber.

 
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Zwischendurch mal einfach was zum Schmunzeln

#36 von wilfried , 18.01.2016 04:26

In der Zwischenzeit haben mich mehrere der alten Herrschaften, für die ich zeitweise sorgen darf, gefragt, wieso ich nicht mal wieder "mit dem schönen orangen Anzug" arbeiten würde.
Ich fragte gegen, ob ich denn wirklich dauerhaft oder wenigstens häufiger in einem Sträflingsanzug zur Arbeit erscheinen sollte, aber die bisher geäußerte Meinung ist einhellig, darauf komme es doch weniger an, daß es sich um einen Gefängnisanzug handele, als daß er einfach gut und fröhlich aussehe. Außerdem, so ein alter Herr, sei der Anzug doch höchst originell. Das scheinen die Herrschaften pragmatisch zu sehen.


Der Sträflingsanzug, weil ohne Taschen, bis auf eine Brusttasche, ist nicht gerade ein Musterstück von Ergonomie, ich vermisse Platz für das Diensttelefon, Handschuhe und andere Utensilien.
Im Knast sind ja auch zu viele Taschen eher des Wärters Unbill.
Der Schnitt allerdings ist eleganter als mancher Arbeitsoverall, den ich in meiner Freizeit zum KFZ-Reparieren benutze.


Tja; die Geister, die ich rief, ich werde sie nicht mehr los ...


 
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Zeichen des guten Willens

#37 von wilfried , 06.02.2016 01:32

Bei unserem letzten Gespräch hatte der Geschäftsführer mir signalisiert, daß es ihn wurme, daß ich nach dem Vergleich vor dem Landesarbeitsgericht nicht einen neuen Arbeitsvertrag mit dem Betrieb unterzeichnet hätte.
Damals, als der Vergleich zustande kam, konnte ich dieses keinesfalls; mittlerweile ist es mir weniger wichtig geworden und ich fasste den Entschluß, meinem Geschäftsführer ein Zeichen meines guten Willens zu geben - und seinen Willen.

Vorgestern unterzeichnete ich den Vertrag, abermals im Rahmen eines freundlichen Austausches, wo ich einige langjährige Probleme am Rande erwähnte, deren er sich annehmen wollte.

Das freundliche Angebot, mich gelegentlich bei Problemen im Betrieb melden zu dürfen, mußte ich leider noch gleichen Tages annehmen, weil wieder einmal eine extrem dünne Personaldecke herrschte und etliche technische Einrichtungen wie die Klingel- und Telefonanlage wieder einmal nicht zureichend funktionierten.

Die technischen Mißstände wurden tatsächlich am Folgetag behoben.


Das war in den vergangenen Jahren anders, als Vorschläge von mir meistens ausgesessen wurden.

Vielleicht ist jetzt wirklich "Tauwetter" eingetreten; auch wenn ich es noch nicht so recht glauben kann, so gerne ich auch würde.


Ich bin mir bewußt, daß ein langjährig sich gemobbt fühlender Mensch überempfindlich und mißtrauisch ist.

 
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RE: Zeichen des guten Willens

#38 von Achim , 06.02.2016 10:37

Lieber Wilfried,

besten Dank für Deine kontinuierliche Berichterstattung, die uns einerseits Anlass zu Hoffnung gibt, andererseits allein durch Deine Formulierungskünste Vergnügen bereitet. Letztere zeigen uns auch, dass Du Dir Deinen (Galgen-?) Humor bewahrt hast. Wir freuen uns auf die Fortsetzung.

LG

Achim


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Humor

#39 von wilfried , 07.02.2016 00:19

Lieber Achim,


vielen Dank für den sehr freundlichen Zwischenruf.

In der Tat, ohne Humor wäre meine Arbeit manchmal nicht zu ertragen.
Allerdings bringen mir auch die alten Herrschaften so viel Freundlichkeit und Zuneigung entgegen, daß ich immer noch etwas zu lachen habe, lache gemeinsam mit den Menschen, die ich versorgen darf und mit den Kolleginnen und Kollegen. Und dieses gute Verhältnis konnte mir bisher niemand nehmen, das ist wie eine Lebensversicherung.

Wenn der Humor stirbt, stirbt auch der Rest.


Herzliche Grüße
Wilfried

 
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RE: Humor

#40 von Achim , 07.02.2016 13:56

Lieber Wilfried,

in Deinen Beiträgen, die wohl überwiegend nächtens verfasst wurden, lässt Du immer wieder Deinen Humor aufblitzen. Nach unserer Erfahrung sind unsere Mobbingopfer mehr oder weniger traumatisiert, weshalb wir uns bemühen, zu unseren Jahrestreffen Fachleute als Referenten zu gewinnen, die unseren Mobbinggeschädigten handfeste Heilungsoptionen vorstellen können. Daran arbeiten wir vom Vorstand jetzt gerade wieder einmal.

Und bei dieser Gelegenheit fällt mir Dein Umgang mit Deiner Mobbingsituation auf, die Du irgendwie ironisch und mit Witz schilderst und verarbeitest.

Darf ich Dich einladen, an unserer Jahrestagung 2016 in Sondershausen Anfang November teilzunehmen und vielleicht fünf Minuten - oder auch länger - über Dein Schicksal zu berichten? Nicht als Referent, sondern als Betroffener.

Mir scheint, dass Deine persönliche - durch Galgenhumor geprägte - Mobbingverarbeitungsstrategie möglicherweise (?) anderen helfen könnte.

Wie dem auch sei. Mit oder ohne Deinen persönlichen Erfahrungsbericht, würden wir uns freuen, Dich in Sondershausen persönlich kennenlernen zu können.

LG

Achim

PS.: wahrscheinlich findest Du erst in der Nachtschicht Zeit und Muße zur Antwort


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RE: Humor

#41 von wilfried , 08.02.2016 02:20

Hallo Achim,


wenn mein Dienstplan es zuläßt, werde ich gerne kommen und ich werde zusehen, daß er es zuläßt. Wann bitte wird der Termin genau sein?


Das Schlimme ist, daß ich diverse Seminare bei Ver.di absolviert hatte und mich selber hinsichtlich Mobbing fortgebildet hatte, um dem allgemeinen Umgang an meiner Dienststelle als Mitarbeitervertreter begegnen zu können.

Damals fühlte ich mich noch gar nicht betroffen, obwohl ich es in Wirklichkeit schon längst war. Aber die vielen Protokolle usw. kannte ich damals ja noch nicht und das war auch gut so.


Und ich schrieb es ja schon vorne in der Vorstellung, zu Anfang dachte ich noch, das stecke ich doch locker weg.
Aber Mobbing (Bossing) macht krank. Irgendwann. Fast alle.


Ob ich wirklich anderen Menschen helfen kann, ist mir unklar. Sicher kann ich vermitteln, daß es meistens noch ein Leben außer dem Mobbing gibt.

Daß es Hilfen gibt, und sei es der Hausarzt, der einen arbeitsunfähig schreibt, Freunde, mit denen man sprechen kann, Schönes im persönlichen Umfeld, Gesprächstherapeuten und .....
Die Liste kann nicht abschließend sein, jede(r) hat seine kleinen Inseln der Glückseligkeit und andere Unterstützung.
Manchmal muß man sie suchen und einfordern.

Das zu erkennen und wiederzufinden wünsche ich allen Betroffenen.


Vielleicht das könnte ich, bezogen auf mein persönliches Erleben, versuchen zu berichten.
Schwärzeste Momente hat es leider auch gegeben; sie anzunehmen war/ist nicht leicht. Vielleicht muß ich auch diese erwähnen?

Herzliche Grüße
Wilfried


 
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RE: Humor

#42 von Robin , 08.02.2016 11:15

Lieber Wilfried!
Wir würden uns alle sehr freuen, wenn Du zu unserer Jahrestagung kommen kannst. Sie findet vom Nachmittag des 4. November (Freitag) bis zum Sonntag Mittag (6. November) statt. Der Tag, an dem wir uns austauschen, ist vor allem der Samstag. Man muss auch nicht die ganze Zeit dabei sein. Und von Deinen Erfahrungen und Hinweisen könnten wir vermutlich sehr viel mitnehmen.
Also herzlich willkommen in unserer Mitte!
Robin


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RE: Humor

#43 von Joringel , 08.02.2016 11:54

Jetzt muß ich auch noch meinen Willkommens-Senf dazu geben. Man muss nicht die ganze Zeit dabei sein, aber da es ja darum geht, nach Mobbing wieder unbeschwerter im Hier und Jetzt Fuß zu fassen, macht es auf jeden Fall Sinn, am Samstag da zu ein. Der Freitag ist eher informell gedacht, aber auch sehr wichtig für den gegenseitigen Austausch. Auf jeden Fall -
willkommen im Club!

Joringel


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RE: Humor

#44 von Achim , 08.02.2016 13:25

Lieber Wilfried,

die Ursprünge unseres Vereins lassen sich auf "Pfarrerdiskriminierung" , nämlich die sog. Ungedeihlichkeit des Pfarrdienstgesetzes zurückführen, einer sehr speziellen kirchenrechtlichen Rechtsmaterie, die allerdings die Mobbingfrage impliziert.

Ich persönlich bin hier bei DAVID gelandet, weil ich mich für ein Mobbingopfer der Diakonie eingesetzt und dankbar erfahren habe, dass DAVID e.V. sich auch für Mobbingopfer der Diakonie einsetzt, - sich also nicht nur um die diskriminierten Pfarrer kümmert.

Wir kümmern uns hier um alle Mobbingopfer unserer Kirche.

Du bist Mitglied der MAV und in Sachen Mobbing dank Verdi vorgebildet?

Dann würden wir uns besonders über Deine Teilnahme in Sondershausen freuen!

Ob und wie Du Dich dann bei uns einbringen willst, bleibt völlig Dir überlassen. Nach unseren bisherigen Erfahrungen profitieren alle anwesenden Mobbingopfer von den Berichten ihrer "Leidensgenossen".

Kurzum:

Wir freuen uns auf Deine Teilnahme.

LG

Achim


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Dämpfer

#45 von wilfried , 09.02.2016 01:12

Hallo in die Runde und herzlichen Dank!


Hoffentlich seid Ihr nicht böse, wenn ich meine impulsiven Zeilen nach einem heutigen Gespräch mit meinem Arzt für Gesprächsmedizin leider vorläufig ein wenig revidiere:

Ich fragte ihn, wie er es einschätze, wenn ich ...
... und ob er es für möglicherweise schädlich für mich halte, durch ein erneutes "Wiedereintauchen" in die Problematik, die ich zeitweise bewußt zu verdrängen suche.

Und genau für sogar wahrscheinlich eher schädlich hielt er es.
Ich hatte es schon befürchtet, denn derzeit bin ich nicht überaus stabil.

Bis zum November ist es natürlich noch reichlich Zeit und meine Situation kann sich durchaus stabilisieren; derzeit ist ja alles mögliche im Fluß.

Bitte nehmt es mir nicht übel, wenn ich heute meine freudige Zusage mit großem Bedauern und leichtem Ärger über meine voreilige Unbedachtheit zurücknehme und erst einmal abwarten möchte, wie es mir dann geht.


Gerne kommen würde ich schon, wie ich aber ein zu tiefes "Eintauchen" vermeiden kann, ist mir derzeit unklar.


Mit einem sehr herzlichen Gruß
Wilfried

 
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Hallo,
Auch ich möchte mich nochmal vorstellen

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