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Mobbing und Soziopathen

#1 von Janchen , 27.06.2014 18:13



Psychopathen als Kollegen


Reagieren Sie gelassen auf den Terror von Psychopathen

Er kann durchaus liebenswürdig sein - Strategie Von Gisela Hagemann



Er kommt in der besten Familie vor und auch am Arbeitsplatz in Gestalt eines Chefs oder Kollegen: der Psychopath. Oft dauert es einige Zeit, bis seine Mitmenschen sein wahres Wesen durchschauen. Denn er kann durchaus liebenswürdig sein, mit seinem persönlichen Charme die Herzen erobern und durch seine hohe Intelligenz und Kreativität bestechen. Hinter dieser Maske lauert jedoch ein unberechenbarer Manipulator, der bei anderen immer nur Fehler sucht. Es ist unmöglich, ihm irgendetwas recht zu machen.

Der Psychopath ist nicht geisteskrank, aber auch nicht seelisch gesund. Er ist ein Mensch, der seinen eigenen Minderwertigkeitskomplex und seine Angst vor einer Niederlage damit kompensiert, dass er versucht, sich selbst zu erhöhen, indem er andere erniedrigt. Seine innere Unsicherheit resultiert nach außen in Machtgehabe und Intrigenpolitik.

Jeder Mensch hat Schwächen und deshalb latente Minderwertigkeitsgefühle. Das ist normal und bildet die Grundlage für Sensitivität und Einfühlungsvermögen. In einer intakten zwischenmenschlichen Beziehung verzeihen sich die Partner ihre Fehler und lassen sie durch großzügiges "Übersehen" unwirklich und fast ungeschehen erscheinen.

Der Psychopath jedoch ist stets auf der Jagd nach dem Aufdecken von Schwächen anderer und bedient sich der Suggestion, um Macht über seine Mitmenschen auszuüben. Er greift an der empfindlichsten Stelle an und verstärkt damit das Unterlegenheitsgefühl des Opfers. Der Angriff kommt in Form von scharfer Kritik, Lächerlichmachen oder scheinbar unbedeutenden Andeutungen, die nur der Betroffene selbst versteht. (P. erzählen anderen auch, dass man vorsichtig mit ... umgehen soll, weil der/die Arme hat es mit den Nerven o.ä.)

Bei ständiger Wiederholung akzeptiert das Opfer die suggerierte Idee als eigene Überzeugung. Die konstante Angriffshaltung des Psychopathen wirkt auf seine Mitmenschen ermüdend. Ihre angespannte Verteidigungsbereitschaft verbraucht die Lebensenergie und versetzt das Nervensystem in Hochspannung. Die zunehmende Ermattung schwächt das Urteilsvermögen und lähmt die Handlungskraft.


Der Psychopath richtet seine Angriffe speziell gegen das schwächste Glied der Gemeinschaft. Wer dem Opfer zu Hilfe kommt, lässt sich selbst in den Konflikt hineinziehen. Mit der Taktik des "herrsche und teile" schafft der Psychopath zwei gegeneinander kämpfende Lager. Die Betroffenen verlieren den Respekt vor sich selbst und voreinander. Offenheit ist nicht mehr möglich. Ein Klima des Heimlichhaltens breitet sich aus. Aus Angst vor dem Aufdecken von Schwächen darf über heikle Themen nicht mehr gesprochen werden. Die Tabuzone weitet sich immer mehr aus. Die allgegenwärtige Vorsicht resultiert in immer längerem Schweigen. Der Kommunikationsstrom zwischen den Menschen versiegt. Das gegenseitige Vertrauen verschwindet ebenso wie der offene Austausch von Gedanken und die Fähigkeit zur Zusammenarbeit. Man glättet über Uneinigkeit mit beschwichtigenden Erklärungen. In einem solchen Arbeitsklima kann keine Innovation gedeihen.

Gegen Psychopathen gibt es kein Heilmittel. Die beste Möglichkeit, sich vor dem Terror der Psychopathen zu schützen, ist sein Machtspiel als Kompensation für seinen Minderwertigkeitskomplex zu durchschauen und sich ein anderes Umfeld zu suchen.


Quelle




Römer 1,17 ... Denn darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche kommt aus Glauben in Glauben; wie denn geschrieben steht: "Der Gerechte wird aus dem Glauben leben."


Es ist ganz einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."

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zuletzt bearbeitet 27.06.2014 | Top

RE: Mobbing und Soziopathen

#2 von Janchen , 27.06.2014 18:29


Wenn nur der eigene Vorteil zählt: Psychopathen in der Politik

Von Thora Pedersen

Der deutsche Raumfahrtpionier Hermann Oberth (1894-1989) kam zu der Erkenntnis: "Im Leben stehen einem anständigen Charakter so und so viele Wege offen, um vorwärts zu kommen. Einem Schuft stehen bei gleicher Intelligenz und Tatkraft diese Wege auch alle offen. Daneben aber auch noch andere, die ein anständiger Kerl nicht geht. Er hat daher mehr Chancen, vorwärts zu kommen, und infolge dieser negativen charakterlichen Auslese findet eine Anreicherung der höheren Gesellschaftsschichten mit Schurken statt."


Ein übertriebenes Urteil? Wer sich kritisch umschaut, wird feststellen, daß gerade in den höheren Etagen unserer Gesellschaft Verhaltensweisen eingerissen sind, die man nicht als vorbildlich bezeichnen kann. Korruption, Betrug, Selbstbereicherung nehmen zu; Anstand, Idealismus, Gemeinschaftsbezogenheit nehmen ab. Nicht von ungefähr stehen seit geraumer Zeit Politiker am untersten Ende der Ansehensskala. Vermutlich werden sich bald die Spitzenmanager der Großwirtschaft hinzugesellen, weil in ihren Kreisen die Raffgier alle Rekorde schlägt. Ausgerechnet unsere "Eliten" entpuppen sich beim näheren Hinsehen als Ansammlung fragwürdiger Charaktere. Warum das so ist, hat der kanadische Wissenschaftler Robert Hare genauer untersucht. Er ist der weltweit führende Experte für Psychopathie, hat dazu einen Standardtest entwickelt und blickt auf eine 25jährige Forschertätigkeit zurück.


Quelle


Römer 1,17 ... Denn darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche kommt aus Glauben in Glauben; wie denn geschrieben steht: "Der Gerechte wird aus dem Glauben leben."


Es ist ganz einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."

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RE: Mobbing und Soziopathen

#3 von WGM , 27.06.2014 22:56

Ja, ich stimme zu, die hätten mir natürlich zuerst einfallen müssen, die Soziopathen, die bösartigen Narzissten,
die rücksichtslosen Egomanen, die schädlichen Alphaltiere.

Was schlägst Du vor?

WGM  
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RE: Mobbing und Soziopathen

#4 von Janchen , 28.06.2014 09:52

....
Die Intrige scheut das Licht - wie der Teufel das Weihwasser.


....


Römer 1,17 ... Denn darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche kommt aus Glauben in Glauben; wie denn geschrieben steht: "Der Gerechte wird aus dem Glauben leben."


Es ist ganz einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."

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