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RE: Es geht munter weiter auf dem Kirchberg in Bad Fallingbostelr

#31 von Achim , 02.04.2017 15:31

Liebe Brigitte,

herzlichen Dank für Deine Stellungnahme, der wir entnehmen, dass Du Herrn Pastor Gundlacks persönlich unerfreuliche Situation Rechnung trägst, wenn Du u.a. schreibst:

"Ich glaube auch, dass Herr Pastor Gundlack einfach nur aus tiefsten Herzen christlich gepredigt hat und außerordentlich enttäuscht ist, von der Situation. Ja, für Pastoren, die sich bisher nicht mit solchen Dingen beschäftigen mussten ist sowas vielleicht eine ganz große Qual. Er will Liebe und Frieden bringen und kann seine Botschaft nicht loswerden. Nicht auf unserer und nicht auf KV Seite. Er tut mir sehr leid."


Und dann schreibst Du, liebe Brigitte, noch:

"Natürlich steht er auf der KV Seite...Was bleibt ihm für eine Wahl?" 


Ich ordne Dich, liebe Brigitte, wohl richtig in den Kreis der von mir flapsig als "Rebellen" bezeichneten Fallingbosteler rund um unseren Freund Matze ein?

Auf jeden Fall danke ich Dir, dass Du die Situation auch einmal aus Gundlacks wenig beneidenswerter Situation beleuchtest, was mir die Rebellen, lieber Matze, bitte nicht als Fahnenflucht auslegen wollen. Man kann den Sachverhalt in der Tat auch so verstehen, dass ein gutgläubiger Pastor Gundlack von der Landeskirche sehenden Auges unvorbereitet in´s Feuer geschickt wurde und nun vielleicht als vierter Pastor "verbrannt" werden wird.

Du, lieber Matze, hast mir dankenswerterweise jüngst den Zugriff auf Eure geschlossene Facebook-Gruppe eröffnet. Verzeih´mir bitte: ich denke Ihr solltet ein wenig abrüsten. Wir von DAVID wollen gern bei der Lösung Eures ernsthaften Problems behilflich sein. Ich persönlich mag die Lösung aber nicht allein darin sehen, all´ Euren berechtigten Frust allein auf den neuen Pastor Gundlack zu konzentrieren/abzuladen, auch wenn er sich in seiner kurzen Amtszeit Euch gegenüber widersprüchlich verhalten hat. Noch einmal: legt mir diese Auffassung bitte nicht als Fahnenflucht aus. Wir vom DAVID-Vorstand treffen uns am nächsten Wochenende und werden dann auch Euer Problem beraten. Ich melde mich dann wieder.

LG

Achim


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RE: Es geht munter weiter auf dem Kirchberg in Bad Fallingbostelr

#32 von Matze2017 , 02.04.2017 19:47

Hallo liebe DAVID Freunde, der NEUE: MATZE 2017, ist immer noch der ALTE Matze. Ich habe leider meine Login- Daten vergessen, darum jetzt hier eine neue Registrierung durchgeführt.

LG

Matze

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RE: Es geht munter weiter auf dem Kirchberg in Bad Fallingbostelr

#33 von Matze2017 , 02.04.2017 21:25

Hallo Achim,
ich habe dir gerade eine Email zukommen lassen. Du darfst mit unserer Erlaubniss, diese Berichte auch gerne an die DAVID FREUNDE versenden, die hier großes Interesse daran zeigen, wie es auf dem Kirchberg weitergeht, was sich hier abgespielt hat und wie hier Herr Pastor Schwarz dazu genötigt wurde, diesen zu verlassen.

Liebe Grüße

Matze

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RE: Es geht munter weiter auf dem Kirchberg in Bad Fallingbostelr

#34 von Matze , 07.04.2017 22:59

Liebe DAVID FREUNDE,
hier eine kurze Information darüber, wie es auf dem Kirchberg nun weiter geht.
Wie ich u.a. ja schon berichtet habe, wird hier Frau Lieberum als unabhängige Mediatorin eingesetzt um diese Konfliktsituation zu lösen. Am 12.04.2017, haben wir, die Gruppe: Frieden und Gerechtigkeit auf dem Kirchberg, den ersten Gesprächstermin mit Frau Lieberum im Gemeindehaus. Frau Lieberum möchte ohne Beisitzer des KV's, sowie Vertreter des Gemeindebeirates, uns als Gruppe erst einmal persönlich kennenlernen. Das ist schon einmal ein Guter Anfang in die richtige Richtung und wir sind gespannt darauf wie dieser Gesprächstermin verlaufen wird. Frau Lieberum wurde bereits von unserer Gruppe darüber informiert, dass auch DAVID hier Aktiv an dieser Aufklärung mit beteiligt ist und wir hier Hilfe und Unterstützung bekommen. Frau Lieberum wird sich diesbezüglich einmal persönlich mit Achim in Verbindung setzen, leider schließt Sie die Anwesenheit von Achim am 12.04.2017 erst einmal aus. Gut, ich persönlich habe darüber eine ganz andere Meinung, aber wir werden hier ganz klar und deutlich Stellung beziehen und dafür sorgen, dass DAVID hier auch zu Wort kommt. Schließlich geht es bei diesem Konflikt um 2 Pastoren die hier die Gemeinde verlassen haben, der eine musste gehen und der andere hat freiwillig diese Gemeinde verlassen. Ich hoffe das diese Aufarbeitung zum Ziel führt und die Gründe dieser Umstände aufgeklärt werden können, zum Wohl hier aller Beteiligten.

Euer

Matze

 
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RE: Es geht munter weiter auf dem Kirchberg in Bad Fallingbostelr

#35 von turmfalke , 07.04.2017 23:27

Lieber Matze!

Das klingt schon mal ganz gut! Fr Lieberum wird aber einige Zeit brauchen, um sich einzuarbeiten. Bleibt zu hoffen, dass sie bei Ihrer Arbeit unabhängig genug arbeiten kann. Ihr solltet allerdings darauf achten, dass ihr von jetzt an nicht mehr mit Pastor Gundlack oder mit dem Kirchenvorstand direkt verhandelt. Die Untersuchung muss in einer Hand bleiben bei der offiziellen Mediatorin. Der neue Pastor ist ja auch noch nicht verwickelt in die Geschichte, die ihr in der Vergangenheit in Bad Fallingbostel erlebt hat. Er kann also noch entscheiden, sich aus dem Prozess herauszuhalten, solange die Untersuchung am Laufen ist. Nach meiner Einschätzung wäre das das Beste.

Wie viel Hilfe wir von David leisten können, müssen wir sehen. Wir kennen ja die Geschichte, die ihr erlebt habt, gar nicht so genau. Was wir einbringen können, ist nur das Wissen darum, was für schlimme Dinge in unserer Kirche tatsächlich passieren können. Im Vergleich kann man dabei manche Parallelen ziehen und dadurch manchen vielleicht hilfreichen Rat geben.

Ich wünsche euch alles Gute und viel Kraft und Entschiedenheit.

Herzliche Grüße an eure ganzes Team!

Turmfalke


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RE: Es geht munter weiter auf dem Kirchberg in Bad Fallingbostelr

#36 von Matze , 07.04.2017 23:46

Lieber Turmfalke,
vielen Dank für diese Worte, wir können das Glück auf unserer Seite sehr GUT gebrauchen. Ich gebe dir Recht, das es wohl besser wäre wenn der neue Pastor sich aus diesem Konflkt, komplett raushält und das ganze nur vom weiten betrachtet. Man kann hier nicht als RETTER in der NOT auftauchen und in kürzester Zeit versuchen, diesen Konflikt in unserer Gemeinde zu lösen. Das kann nur mit Ruhe und einer unabhängigen Person passieren und nicht mit Vertretern, die von Kirche abgesandt worden sind. Wie die Gesprächszusammensetzung aussieht, dass werden wir am 12.03.17 erfahren, ob wir Aktiv hier mit eingebunden werden oder nur passiv daran teilhaben werden. Uns als Gruppe ist es aber sehr Wichtig, dass wir Aktiv mit dem KV und dem Gemeindebeirat hier kommunizieren und gemeinsam einen Lösungsweg finden. Unser Bestreben ist es, das wir das ganze FRIEDLICH abwickeln, wir wollen eine ehrliche und aufrechtige Aufarbeitung erzielen, zum Wohl aller Beteiligten. Es bringt nichts, das man hier mit Frust und Ärger aufeinander losgeht, jetzt wollen wir friedlich diese Sache bearbeiten und ggf. auch Lösungen finden für die weitere Zukunft auf dem Kirchberg.

LG

Matze


Euer
Matze

 
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RE: Es geht munter weiter auf dem Kirchberg in Bad Fallingbostelr

#37 von Achim , 12.04.2017 17:58

Lieber Matze und Ihr anderen aus Bad Fallingbostel,

gestern hätte Eure erste Sitzung mit der Mediatorin Frau Lieberum stattfinden sollen. Mögt ihr bitte über den Verlauf berichten? Wir sind gespannt.

Euer

Achim


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RE: Es geht munter weiter auf dem Kirchberg in Bad Fallingbostelr

#38 von Matze , 13.04.2017 16:53

Liebe DAVID Freunde,
Gestern war das Gespräch mit der Mediatorin, Frau Lieberum, im Gemeindehaus. Frau Lieberum hat sich uns gegenüber erst einmal vorgestellt und u.a. darüber berichtet das Sie schon mit der LK zusammen gearbeitet hat. Nach dieser Vorstellungsrunde, sind wir dann zu den Fakten gekommen, das wir hier einen sehr Guten und engagierten Pastor in unserer Gemeinde verloren haben und das wir über 700 Unterschriften gesammelt haben, damit Herr Schwarz hier weiter seine Tätigkeit als Pastor ausüben kann. Aus dem Gremium ist u.a. auch die Frage gestellt worden, wo diese Unterschriftenlisten verblieben sind und ob Frau Lieberum über Dtails darüber informiert ist? Frau Lieberum berichtet darüber, das Sie nichts von diesen Details wüsste und einen klaren Auftrag hat. Wir haben dann erneut nachgefragt, wie hier ihr Auftrag zustande gekommen ist. Frau L. berichtet darüber das Sie von der LK angesprochen wurde, und zwar von Herrn Rathing, ob Sie sich diese Aufarbeitung durchführen könnte. Wir waren alle darauf erst einmal Sprachlos, denn es sollte ja eine unabhängige Aufklärung erfolgen, die nicht von Kirchrn geleitet wird, so wurde es versprochen vom LB Meister und was ist passiert, genau das was wir hier nicht wollen. "Wieder eine Aufklärung die von Kirchen geführt wird". Das Ziel was Frau L. vor Augen hat ist: Die Festplatte im Kopf komplett LÖSCHEN und in die Zukunft schauen, sowie die Vergangenheit hinter sich lassen. Wir müssen jetzt nach Vorne schauen, damit sowohl der noch hier tätige KV, sowie auch der neue KV im Jahre 2018, die Gemeinde konfliktfrei führen kann. Es gibt die Retter und es gibt die Opfer und unten steht das Ziel, das was man jetzt verfolgen muss und das heißt ZUKUNFT und nicht VERGANGENHEIT. Wir haben Frau Lieberum gefragt ob auch die betroffenen Personen bei dieser Aufarbeitung zu Wort kommen, dieses hat Sie abgelehnt und wenn DIE etwas von IHR wollen, dann sind SIE ja wohl ALT genug um dieses selbst zu tätigen um sich bei IHR zu MELDEN, dieses ist hier nicht vorgesehen. Wir waren erneut Sprachlos, wie hier eine Aufarbeitung durchgeführt werden soll, ohne die eigentlichen Fakten zu kennen, die dazu geführt haben, das hier diese Situation überhaupt entstanden ist und 3 Pastoren die Gemeinde bereits verlassen haben. Wir sollen jetzt am 05.05.17 mit offenen Fragen, die Runde gemeinsam mit dem KV verbringen. OFFENE FRAGEN???, wir wünschen uns Antworten darauf, WARUM das alles hier passiert ist und WIE es überhaupt dazu gekommen ist. Wir haben oder wir wollten Frau Lieberum unsere Zielvorgaben geben, diese interessieren Sie nicht, aber Sie schaut sich das ganze später einmal an, wenn Sie wieder zu Hause ist. Jetzt ist die Frage offen, wie geht man hier jetzt weiter VOR?, WAS können wir als Gruppe noch erreichen, dass Schwarz und Schoppe hier zu WORT kommen und das man sich einvernehmlich einigt und die Konfliktauslöser zur Rechenschaft zieht. Uns ist allen bewusst, dass der KV keine Schuld daran hat, das es dazu gekommen ist, sie waren nur die Pferde vor dem Wagen, die diesen gezogen haben um an das Ziel zu kommen, d.h. UMSETZEN egal was dann passiert und schweigen darüber, was dazu geführt hat. Ich möchte das Ganze so nicht im Raum stehen lassen, ich bin dafür, das hier die Details erst einmal aufgearbeitet werden müssen und erst dann kann man in die Zukunft schauen, wie es denn weiter geht in unserer Gemeinde. Der KV wäre GUT BERATEN, wenn auch dieser, diesen Schritt gehen würde, denn erst dann sind sie FREI von aller Schuld, die sie zur Zeit tragen müssen, weil ANDERE Ihnen dieses angetan haben. So, das soll es fürs erste, erst einmal gewesen sein, über weitere Schritte werde ich hier berichten. Wir als Gruppe müssen erst einmal darüber beraten, wie wir hier nun weiter vorgehen werden, das Bild was wir hier verfolgt haben, ist leider nicht so eingetreten wie wir es uns gerne gewünscht hätten.

Euer

Matze


Euer
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RE: Es geht munter weiter auf dem Kirchberg in Bad Fallingbostelr

#39 von Joringel , 19.04.2017 13:43

Tja, da ist guter Rat teuer. So wie ich es wahrnehme, geht es auf den "Schwamm drüber Weg". Aber wie soll man ein neues Haus bauen, wenn einige Grundpfeiler faul sind und niemand genau weiß, welche es sind? Als ich einen vergleichbaren Fall erlebte, lag es an einer Familie, die in der Kirchengemeinde immer das letzte Wort haben wollte und ihren Sohn darauf trimmte, genauso zu verfahren. In Erbpacht sozusagen. Ihr Kontrollzwang reichte bis in Gewissensfragen hinein.
Was ich immer toll fand an einer Kirchengemeinde war, dass wirklich alle dazugehören dürfen und sollen, anders als in einem Verein, wo die Realisierung der Vereinsziele im Vordergrund steht. Äußerlich ist diese Gemeinde, an die ich denke, jetzt befriedet. Es spricht niemand mehr über den Konflikt. Aber aus meiner Sicht ist sie leblos und langweilig geworden. Ihr Ruf ist angegriffen. "Ach die, das scheinen ja Streithammel zu sein...." Aber das mag an meiner Parteilichkeit und meinem mangelnden Interesse liegen.
Was mich erschreckt ist die Tatsache, dass der jetzige Pastor den Austritt von Gemeindegliedern schon gedanklich vorwegnimmt. Hier sehe ich, dass es nicht einzelne Personen sind, die gehen werden, sondern es gehen Kinder, Ehepartner, Freunde... Das Gefühl des Nicht-ernst-genommen-werdens und der Enttäuschung über das Wischi-Waschi aus der Kirchenhierarchie bleibt. Deshalb wäre es aus meiner Sicht im eigenen Interesse der handelnden Personen, sich den Fehlhandlungen ehrlich zu stellen und daraus zu lernen. Vertrauen kann man nicht herbeireden, es muss wachsen. Und es wächst da, wo um ein gutes Miteinander gerungen wird. Und nicht da, wo Türen einfach zugemauert werden.
Es grüßt Euch Joringel


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zuletzt bearbeitet 19.04.2017 | Top

RE: Es geht munter weiter auf dem Kirchberg in Bad Fallingbostelr

#40 von turmfalke , 20.04.2017 20:01

Lieber Joringel!

Du hast Recht! Es ist erschreckend, dass schon der Austritt oder die Abwanderung von Gemeindegliedern einkalkuliert wird.

Dabei wird man den größten Schaden nicht sehen, denn er bleibt im Verborgenen. Ich denke an die Vielen, die enttäuscht sind, es aber nicht sagen und auch nicht zeigen, und sich doch innerlich aus einem vertrauensvollen und engagierten Mitleben in der Kirchengemeinde zurückziehen. Und noch schlimmer: Es wir Menschen geben, die das Vertrauen in Kirche verlieren und es dann mehr oder weniger unbewußt gleichsetzen mit einem Vertrauen in Christus, den Herrn der Kirche: Wenn ich der Kirche nicht mehr glauben kann, dann kann ich auch nicht mehr an den Gott glauben, von dem die Kirche immer spricht. Was da zerbricht, wird lange zerbrochen bleiben.

Deshalb lieber Matze! Es ist richtig, dass ihr euch engagiert.

Einen größeren Beitrag schreibe ich vermutlich erst morgen.

Schöne Grüße!

Turmfalke


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RE: Es geht munter weiter auf dem Kirchberg in Bad Fallingbostelr

#41 von turmfalke , 21.04.2017 08:14

Lieber Matze und allek, die in Bad Fallingbostel mit Dir und Deiner Gruppe mitdenken. Ihr werdet ernst genommen.

Auf Deinen, Matzes, letzten Artikel hier im Forum, in dem Du die erste Begegnung mit der "Mediatorin" beschreibst, erhielt ich auf mein privates e-mail Konto die Zuschrift einer älteren Dame, die D.A.V.I.D. e.V. bekannt ist. Sie hat in ihrem Leben selber bitter erfahren, was Mobbibng in der Kirche bedeuten kann. Aus dieser Sicht schreibt sie einen sehr klaren Kommentar in eure Situation in Fallingbostel. Sie hat mir erlaubt, Dir den Text zugänglich zu machen. Sie möchte namentlich nicht genannt werden. Deshalb nenne ich Sie hier einfach: "Eine Kundige".

Hier zunächst meine Grüße! Turmfalke


20.04.2017

Lieber Matze,

ich bringe mich in die Diskussion „Bad F.“ ein, habe aber nicht alle Berichte dazu im Forum gelesen. Es sind lediglich einige Gedanken nach der Lektüre der letzten Berichte. Ich spüre eine tiefe Enttäuschung und auch Verärgerung. Ich kann alles so gut nachempfinden…

Die Sache mit der Mediatorin sehe ich so: Dass sie von der Kirche bestellt wurde – und somit nicht unabhängig sein kann – ist doch keine Überraschung – oder ist dem Verein DAVID irgendein Fall in der EKD bekannt, der das Gegenteil beweisen könnte? Auch deren Motto „Nach vorne schauen“ ist keine Überraschung. Es ist die üblichen Kirchen-Floskeln, die uns allen bestens bekannt sind. Vielleicht hat die Mediatorin lediglich eine Alibi-Funktion, um euch ruhig zu stellen. Die Absicht und den Auftrag, den alten Konflikt mit Euch im Detail und fair aufzuarbeiten (nach dem Ursachen-Wirkung-Prinzip) und erst dann gemeinsam nach vorne zu schauen, hat sie wahrscheinlich nicht. Dies zu tun wäre mühsam und eventuell müsste am Ende einer solchen ehrlichen Aufarbeitung die Landeskirche oder andere Personen Fehler ja sogar Schuld einräumen. Das ist in der Kirche aber nicht vorgesehen… Also: Deckel drauf nach dem Motto: Irgendwie haben alle am Konflikt Beteiligten Fehler gemacht, es gab Verletzungen auf allen Seiten, was geschehen ist, ist geschehen, der Nachfolger soll als „Brückenbauer“ eine Chance gekommen etc… Es läuft überall immer so. Wenn euer Kreis auf diese Aufarbeitung der Vergangenheit pocht, wird die Mediatorin sogar proklamieren können: „Mediation / Versuch eines Neuanfangs gescheitert“. Und ihr werdet noch die Schuld dafür bekommen und vielleicht als selbstgerecht, rechthaberisch, nicht versöhnungsbereit, schlechte Verlierer, rachsüchtig (oder sonst noch etwas) abgestempelt. Eure guten Absichten und Argumente interessieren die Funktionäre in der Landeskirche nicht. Dass es überhaupt jetzt zu dieser „Mediation“ gekommen ist, wundert mich sowieso.

Ich habe also leider das Gefühl, dass ihr möglichweiser mit eurer Vorstellung, die ich – wie gesagt - natürlich sehr wohl verstehe, nicht weiter kommen werdet. Die Zeit spielt auch gegen Euch. Irgendwann wollen die meisten Leute ihre Ruhe wieder haben. So ein Kampf zermürbt doch alle.

Zu den ehemaligen Pfarrern, die „alt genug sind“ (so die Mediatorin), kann ich nicht viel sagen. Ich weiß nicht so genau, ob diese eine andere Pfarrstelle haben und ob sie (+ Familien) mit ihrer neuen Situation zufrieden sind und ob sie für ihren Verbleib in eurer Gemeinde gekämpft haben. Aber sie haben sicherlich die Verpflichtung von eurer Landeskirche erhalten, alles zu vermeiden, was die Arbeit des Nachfolgers erschweren könnte, und die Sache in eurer Gemeinde für sie als „abgeschlossen“ zu betrachten. Diese Pfarrer sind nicht mehr bei euch tätig, es wäre wahrscheinlich schwierig gewesen, sie jetzt in die Mediation einzubeziehen (aber ich kann mich irren). Euer Problem ist: Ihr steht – soweit ich es sehen kann – nicht in einem Dienstverhältnis mit eurer Landeskirche, sondern nur die Pfarrer. Und die sind halt weg.

Also was tun? Vielleicht eine schonungslose Darstellung über die Ursachen und die Entwicklung des Konflikts aus eurer Sicht verfassen (mit Beweisen) in Form einer gut strukturierten Dokumentation und sie euren ehemaligen Pfarrern bzw. dem jetzigen Pfarrer, dem amtierenden KV und der örtlichen und landeskirchlichen Kirchenleitung (und sonstigen Beteiligten und Interessierten) überreichen. Ihr werdet so zumindest alles versucht haben, was möglich war. Und genau das soll dokumentiert sein - für die Akten eurer Gemeinde und der Landeskirche…

Aber vielleicht habt ihr schon längst so etwas gemacht? Und natürlich hoffe ich sehr, dass ich mich mit meiner Analyse irre und es doch zu einer Aufarbeitung kommt. Es sieht aber nicht danach aus…

Euch alles Gute!

" Eine Kundige"

Eine Ergänzung:

„Hinter Konflikten stecken Energien“
Eine lebendige Gemeindearbeit führt oft auch zu Konflikten. Unklare Absprachen oder unklare Zuständigkeiten sind häufig die Ursache. Die Gründe liegen aber im „System Gemeinde“ und in den Persönlichkeiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Der Kurs will Hilfestellung geben, Ursachen zu erkennen, Klarheit zu schaffen und Strategien zu einer Lösung zu entwickeln. Dies geschieht anhand von Praxisbeispielen und Impulsreferaten zu Themen „System Kirche“ und „Ärger und Aggression im kirchlichen Umfeld“.
So der Titel eines Seminars vor genau einem Jahr in einer süddeutschen Landeskirche. Zielgruppe: Dekane/-innen, Diakone/-innen, Gemeindediakone/innen, Jugendreferenten/-innen, Pfarrer/-innen, Religionspädagogen/-innen, Schuldekane/-innen.
So so…


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RE: Es geht munter weiter auf dem Kirchberg in Bad Fallingbostelr

#42 von Joringel , 21.04.2017 15:21

Liebe Kundige, lieber Matze und Mitfühlende,

eine schonungslose Darstellung zu schreiben ist wirklich ein schwieriges Unterfangen. Sehr leicht verliert man sich in Details und es ist verdammt schwer, sie zu einem nachvollziehbaren Sinn zusammenzufügen. Es geht ja um eine Grauzone von Kommunikation, doppeldeutige Bemerkungen, nicht grüßen, nicht informieren, bei Entscheidungen übergehen und so weiter und so weiter. Martin Walser hat sich schon mit "Fink's Krieg" daran versucht und hat es ja auch halbwegs gut hingekriegt. Aber stellenweise denkt man auch. 'Meine, Güte, lass es einfach so stehen.' Aber das geht auch nicht. Es ist wie die Ermordung unserer sozialen Existenz. Bin ich wirklich die Flasche, die ein hämisches Publikum aus mir machen will? Es ist dieser Taumel zwischen Selbstzweifel und Selbstbehauptung, der die Betroffenen aus der Spur bringt.
Noch eine Erfahrung aus dem Schatzkästlein des nich-trheinischen Hausfreundes:
Als ich so nah an dem Mobbing dran war und ebenso engagiert dagegen anging, fragte ich eine Bekannte, wie denn diese Auseinandersetzung auf sie als Außenstehende wirke? Antwort (haltet Euch am Stuhl fest!) "Ja, dieser Pfarrer muss ja wirklich ein furchtbarer Mensch sein. Was ich Dir jetzt erzähle, habe ich von einer guten Freundin. Bei der Beerdigung von xxxx hat er in der Trauerhalle gesagt: Bevor ich mit der Trauerfeier anfange, will ich erst einmal, dass die Katholischen links sitzen und die Evangelischen rechts! Und dabei hat er richtige Grimassen gezogen. Stell ' Dir mal vor, und dass in der heutigen Zeit!" Na ja, vorsichtshalber habe ich dann doch bei dem so Gescholtenen nachgefragt.Folge: Ungläubiges Staunen über die Verselbständigung der Fantasie in Zeiten der Hetze.
Noch ein Wort zur Darstellung. Falls so etwas im Gespräch ist, unbedingt einen Anwalt miteinbeziehen. Formulierungen, die man sich umgangssprachlich noch erlauben kann, führen gedruckt aufs Glatteis!
Es grüßt
Joringel


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RE: Es geht munter weiter auf dem Kirchberg in Bad Fallingbostelr

#43 von Matze , 24.04.2017 14:22

Liebe DAVID Freunde,
erst einmal vielen Dank für eure neuen Kommentare hier in diesem Chat. Lieber Turmfalke, schön das wir hier Einsicht nehmen durften in den E-Mail Kommentar, dass spricht hier für unsere Action, um das Gleichgewicht bei Kirchen wieder herzustellen, zumindest ist es ein Versuch wert, sich hier für etwas einzusetzen um hier für die Zukunft der LK ein deutliches Zeichen zu setzen, dass man so nicht mit Pastorrinnen und Pastoren umgehen kann. Ich persönlich habe immer noch den höchsten Respek vor diesem Amt und deren Aufgaben, dieser Stellung gebührt bei Kirchen einer dementsprechenden Ansicht und Würde. Aber wie man ja jetzt selbst erfahren hat, scheint es so nicht der Fall zu sein. Also bleiben wir hier jetzt weiterhin am Ball und versuchen zumindest, das wir ein Teil unserer Ziele hier in Ruhe und Frieden mit den KV und deren ehrenamtlichen in einem besinnlichem Umfeld diskutieren können, damit solche Fehler in Zukunft nicht mehr passieren. Hoffen wir einmal, dass das Zeichen setzt für die Zukunft und wir mit unserer Action auf dem richtigen Weg sind, denn die Hoffnung stirbt zuletzt, sagt man ja.

Liebe Grüße

Euer Matze.

Ps: Ich hätte mich schon weitaus früher gemeldet auf Eure Kommentare, aber ich habe die Flucht in die Sonne in Angriff genommen ( Insel Mallorca) und bei einem Guten Freund, auf seinem Anwesen (Finca), Kraft und Sonne getankt. 😎😎👍
Möchte einmal jemand von Euch das gleiche tun, so kann ich hier Gut und gerne einen Kontakt herstellen, denn das ist da vor Ort Erholung pur und ohne viel Schnickschnack und 1000 von Hotelgästen.


Euer
Matze

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RE: Es geht munter weiter auf dem Kirchberg in Bad Fallingbostelr

#44 von turmfalke , 29.04.2017 12:48

Lieber Matze und alle, die zu deiner Gruppe gehören! Liebe vielfältige Leserschaft, die hier mitliest!

(Es sind ja immerhin täglich ca. 50 Personen, die dieses Forum anklicken. Die Zahlen kann man ganz unten auf der Seite der Forumsübersicht einsehen)

Ich möchte gerne antworten auf Deine, Matzes, Beiträge vom 13.04. und 24.04. Du beschreibst uns eindrücklich, wie ihr das erste Gespräch mit der Mediatorin Fr Lieberum erlebt habt.
Mich bewegt dabei die Frage, ob ihr euch eigentlich gegenseitig richtig verstanden habt. Was ist die Aufgabe von Fr Lieberum? Und wie unabhängig ist sie eigentlich?

Allein die Tatsache, dass Landessuperintendent Rating sie gefragt und beauftragt hat, spricht noch nicht gegen sie. Es ist ja die Aufgabe des Landessuperintendenten als "Bischof nach Innen" im Namen der Kirche dafür zu sorgen, dass umgesetzt wird, was Landesbischof Meister euch seinerzeit auf der denkwürdigen Versammlung mit ihm in der Kirche zugesichert hat. Und irgendjemand muss für das Honorar aufkommen, dass sie vermutlich bekommt.

Wenn Ihr Zweifel daran habt, dass Fr Lieberum in dem von euch geforderten Sinne handeln wird, dann müsst ihr noch einmal das Gespräch mit Landessuperintendent Rating suchen und um eine Klarstellung bitten. Möglicherweise muss der Auftrag noch einmal präzisiert werden.

Ich bin bei euch, wenn ihr sagt, dass es eine positive Zukunft in eurer Gemeinde am ehesten geben wird, wenn die Fehler der Vergangenheit benannt, bekannt und auch auf eine geistliche Art vergeben werden können. Das wäre unbedingt wünschenswert! Die Frage ist aber, wie man dahin kommen kann.

Ich frage mich auch, ob ihr realistische Vorstellungen habt von dem, was bei einem solchen Besuch von außen möglich ist.
Was kann Fr Lieberum tun?

Soll sie in erster Linie Therapeutin sein? Soll sie beruhigen und dabei helfen, die schlimmen Erfahrungen der Vergangenheit zu verarbeiten? Da werdet ihr zurecht sagen: Das brauchen wir nicht.

Soll sie eine Art Staatsanwältin sein, deren Aufgabe es wäre, im Auftrag der Allgemeinheit zu ermitteln, was in der Vergangenheit in Bad Fallingbostel schief gelaufen ist? Und wäre es dann ihre Aufgabe, eine Bestrafung von möglicherweise schuldigen Verantwortlichen in die Wege zu leiten? Ich habe schon vor einigen Tagen hier geschrieben, dass ein Verfahren gegen gewählte Kirchenvorstände in unserer Kirche so gut wie unmöglich ist. Das gibt die Rechtslage leider (!) nicht her. Für dienstliche Vergehen von bezahlten kirchlichen Mitarbeitern gibt es wohl ein Disziplinarverfahren. Aber auch dafür sind die Hürden sehr hoch. Es müsste dazu ein konkreter Anfangsverdacht vorliegen, der auch beweisbar wäre. Wenn ihr das im Sinn habt, dann müsstet ihr selber Beweise vorlegen in Form von Dokumenten und Zeugenaussagen.

Dazu wären auch die Aussagen der betroffenen Pastoren zwingend notwendig, wie du, Matze, richtig feststellst. Dass Fr. Lieberum es ablehnt, von sich aus die Pastoren anzufragen, zeigt mir, dass sie nicht vor hat, in diesem Sinne so wie eine Staatsanwältin zu investigieren. Es wäre ja auch die Frage, ob die Pastoren, die euch verlassen haben oder verlassen mussten, jetzt noch bereit wären, sich auf eine Befragung einzulassen. Bei einem staatlichen Strafverfahren, würden sie als Hauptbeteiligte vorgeladen werden. Aber das ist hier im kirchlichen Bereich nicht zu erwarten. Wenn ihr die Aussagen der beteiligten Pastoren gerne dabei haben wollt, dann müsstet ihr selber Pastor Schwarz und Pastor Schoppe fragen, ob sie dazu noch bereit sind. Aussagen von Superintendent Fricke und Pastorin Kuhlmann würden sich dann möglicherweise daraus ergeben.

Ich vermute nach allem, was ich hier im Forum gelesen habe, dass Fr Lieberum tatsächlich an eine "Mediation" im eigentlichen Sinne denkt. Gemeint ist eine Vermittlung. Die Aufgabe der Mediatorin wäre dabei, die gegensätzlichen Parteien zu einer sachlichen Auseinandersetzung im Gespräch zusammenzuführen. Die Voraussetzung dafür, dass das gelingen kann, wäre ihre Unabhängigkeit, aber auch ihre "Allparteilichkeit". Sie dürfte im Laufe des Verfahrens keinen eigenen Standpunkt einbringen, sondern sie müsste sich ganz objektiv auf die Gesprächsleitung beschränken.
So eine Mediation kann nur freiwillig geschehen. Wenn eine der Parteien aussteigt, dann wäre die Mediation gescheitert mit allen Konsequenzen. Das würde bedeuten, dass keine Konfliktlösung zustande kommt. Es würde aber möglicherweise auch bedeuten, dass die Beteiligten das Gesicht verlieren würden. Ich denke da z.B. an die Kirchenvorstandwahl im kommenden Jahr. Sprich: Wer die Mediation grundlos platzen lässt, hat bei der KV-Wahl geringerer Chancen gewählt zu werden.

In einer solchen Mediation hättet ihr die Gelegenheit eure konkreten Fragen an die Gegenseite stellen und darauf zu bestehen, dass ihr zufriedenstellende Antworten bekommt. Aber ihr müsstet die Fragen selber stellen, weil die Mediatorin es nicht tun wird. Wenn sie selber aus eigener Initiative investigative Fragen stellen würde, dann würde sie den Standpunkt der Allparteilichkeit verlassen. Das würde zur Folge haben, dass die Gegenseite sich möglicherweise zurückzieht und das Gespräch abbricht.

Ich fände es für euer Gespräch mit dem Kirchenvorstand am 05.05. ganz wichtig, dass ihr vorab ganz genau klärt, wie dies Gespräch gemeint ist , was ihr erwartete und was die Aufgabe von Fr Lieberum dabei sein soll. Erst dann könnt ihr mit der eigentlichen inhaltlichen Auseinandersetzung beginnen.

Ich wünsche euch dafür alles Gute, Beharrlichkeit aber auch die nötige coolness!
Schöne Grüße zum 1. Mai!
Euer Turmfalke


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RE: Es geht munter weiter auf dem Kirchberg in Bad Fallingbostelr

#45 von Matze , 30.04.2017 10:49

Liebe DAVID Freunde und lieber Turmfalke,
Vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht, in diesem sind einige Hilfestellungen, die wir zu schätzen wissen. Frau Lieberum hat einen sehr klaren Auftrag bekommen, sie darf aber keine Details weitergeben. Wir werden es erfahren in wie weit hier eine offene Kommunikation mit allen Beteiligten möglich ist. Wir müssen dem KV das Gefühl übermitteln, dass Sie hier nicht die Schuldigen sind und Sie nur benutzt worden, wenn wir das erreicht haben dann sind wir einen großen Schritt weiter.

Ich wünschr ALLEN ein schönen 1. Mai und genießt diesen Übergang.

Euer

Matze.


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