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RE: Es geht munter weiter auf dem Kirchberg in Bad Fallingbostelr

#16 von Matze , 30.03.2017 01:38

Liebe DAVID Freunde,

Schaut euch doch einmal diese Predigt an, vom 19.03.2017 von Herrn Pastor Gundlack, mir fehlen hier die WORTE, was hat sich Herr Gundlack nur dabei gedacht. Wir haben ihn nicht eingeladen in unsere Gemeinde zu kommen, Wir waren nicht diejenigen die Ihn gerufen haben. Als was tritt hier Herr Pastor Gundlack jetzt auf? Als Missionar, als Gesandter der Kirche. Was fällt Herrn Gundlack ein, so über diesen Konflikt zu urteilen, geschweige denn, die Ernsthafte Lage der Situation so runter zu spielen. Ich/ Wir sind verärgert darüber, das lassen wir so nicht im Raum stehen. Er sagte das er noch nicht alle Kartons vom Umzug ausgepackt hat, ich würde jetzt einmal sagen, diese Arbeit kann er sich sparen, denn solche Helden brauchen wir nicht in unserer Gemeinde.

Euer
Matze



http://www.kirche-fallingbostel.de/dms/k...20Fal%20PG.docx

 
Matze
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RE: Es geht munter weiter auf dem Kirchberg in Bad Fallingbostelr

#17 von Achim , 30.03.2017 11:17

Liebe Freunde,

vielleicht noch folgender Hinweis zu Matzes vorangegangenem Beitrag, insbesondere zu dem Link der Predigt:

Ich hatte zunächst Schwierigkeiten, diese zu öffnen. Bis ich merkte, dass ich unten auf Speichern und sodann auf Öffnen drücken musste. Vielleicht hilft das einigen von uns. Nun hatte mir Matze den Predigttext auch per Email übermittelt, den ich aus der Email kopiert habe und Euch nachfolgend vorsorglich noch einmal zur Kenntnis bringe:

Lukas 9,62​Seite 1 von 7


Predigt Okuli 19.03.2017

in Bad Fallingbostel

Text: Lukas 9,62

Pastor: Peter Gundlack



„Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück,
der ist nicht geschickt für das Reich Gottes..“



Liebe Gemeinde,

das war schon großes Theater, was Sie Ihrem neuen Pastor hier geboten haben. Und mir ist auch gleich eine Rolle zugedacht worden. Danke, dass ich mitspielen durfte. Mittendrin sein macht mehr Spaß als nur zuzugucken.
Oder war das Ganze nur Kindergarten, wie ein Gemeinde-mitglied verärgert feststellte und so seinem Abgang einen würdigen Rahmen gab?

Ich weiß es nicht und will es auch gar nicht beurteilen.
Ich habe aber den leisen Verdacht, dass, wenn ich diese Gemeindeversammlung erlebt hätte, bevor meine Entscheidung gefallen ist, nach Fallingbostel zu kommen, meine Familie und ich hier wohl nicht gelandet wären.

So ist es gut, dass unsere Entscheidung vorher gefallen ist, dass unsere Möbel aufgestellt und die meisten Kartons längst ausgeräumt sind.
Aber ich bin an meiner alten Stelle ja noch gar nicht richtig verabschiedet …

Nein! Jetzt nur nicht weiterdenken.

Wir sind hier liebevoll aufgenommen worden.
Wir haben bereits viele Menschen kennen gelernt.
Wir haben Einblick gewonnen in mancherlei Perspektiven, wie Menschen hier den Streit in der Gemeinde erlebt haben.
Wer mit mir sprechen wollte, dem habe ich zugehört
und wer noch mit mir sprechen will, dem werde ich auch weiterhin zuhören.
Dennoch weiß ich, dass ich nie a l l e Perspektiven wahrnehmen werde. Ich werde auch nicht versuchen, sie alle einzusortieren, zu beurteilen, zu bewerten.

Eine ganz besondere Gabe, die Gott uns als Seelsorgern mitgegeben hat, ist die des Vergessens.
• Ich würde kaum mit meinem Leben fertig werden, wenn ich all das, was ich als junger Mensch in der Gefängnisseel-sorge gehört habe, mit mir rumschleppen müsste.
• Wenn ich immer an die jungen Eltern denken würde, die ihr Kind schon im ersten Lebensjahr verloren haben;
• wenn ich immer noch jeden Tag daran denken müsste, wie Eltern um ihren 5-jährigen Sohn kämpfen, der mit einem Hirntumor erst leben und dann sterben musste.
• Wenn ich an – ja, wie heißt er denn noch – denken müsste, der ein genialer Kopf war, in seinen depressiven Phasen immer wieder daran dachte, sich das Leben zu nehmen
und dann abends in seine Stammkneipe ging, mit seinen Kumpels noch ein Bier trank und sich schließlich - mit gut durchdachter Technik - vergaste. Er hatte genau organisiert, wer ihn am nächsten Morgen finden sollte..

Ich danke Gott für die Gabe des Vergessens.
• Wenn ich dann noch daran denke, was wir an unseren Kindern falsch gemacht haben, wie wir sie verletzt haben, ohne es zu wollen, was sie und dann auch wir durchlitten haben,
danke, Gott, dass uns diese Gedanken nicht täglich einholen,
dass wir unsere Kinder loslassen können,
dass wir uns selbst vergeben können,
dass du uns sehen lässt, wie unsere Kinder auf einen guten Weg gekommen sind. Danke, dass wir neu anfangen können.

Und das ist nicht einfach so daher gesagt.
Hinter diesen Worten steckt
• Schmerz,
• stecken Tränen,
• Vorwürfe,
• Verzweiflung,
• und dann aber auch Leben
• und Liebe​

​LOSLASSEN – VERGEBEN – NEU ANFANGEN

„Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes.“

Liebe Gemeinde, das Zeugnis, dass ich dieser Gemeinde zur Zeit ausstellen muss, im Angesicht dieser Aussage Jesu für diesen Sonntag, ist, dass diese Gemeinde nicht für das Reich Gottes geschickt ist.
Jesus kommt vorbei und wir nehmen ihn nicht wahr.
Wir kommen nicht einmal dazu ihm zu sagen:
„Herr, ich will dir nachfolgen!“, weil wir ihn einfach nicht wahrnehmen.
Jesus zieht unbemerkt an dieser Gemeinde vorbei.
Sie hat zu viel mit sich selbst zu schaffen.
Kein Frieden. Jeder sucht die Schuld beim Anderen. Anfeindungen. Jesus zieht vorbei und wir merken es nicht.

Die gute Nachricht ist: Wir sind Jesus nicht gleichgültig.
Jesus zieht heute an uns vorbei, aber nicht ohne für uns beim Vater zu beten.
Er sieht uns an, er weiß um unsere Sehnsucht, unsere Ängste, unseren Unfrieden, unsere Hoffnung, unser Herz.
Er weiß genau – wie komplex die Sache auch sein mag –
er weiß genau, was im Argen liegt. Und er schickt uns Hilfe.

Auch wenn ihn keiner wahrnimmt. Jesus sendet uns Hilfe. Ich spüre, wie seine Engel hier am Wirken sind.
„Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück“. Genau das passiert hier zur Zeit. Und genau das hat jetzt seine Zeit. Wir pflügen weiter und sehen dabei zurück. So ist es nur zu selbstverständlich, dass die Furchen die jetzt durch fruchtbares Land gezogen werden, schief und krumm werden. Und dabei mag mancher Liebeserweis auf der Strecke bleiben. Dafür bitte ich jetzt schon um Verzeihung. Und ganz konkret bitte ich da die Familien Meier im Zusammenhang mit den beiden Beerdigungen um Verzeihung. Und gleichzeitig danke ich Gott und auch Pastor Fischer, dass er einen guten (Um)Weg gefunden hat.

Alles hat seine Zeit. Auch Zurückschauen hat seine Zeit.
Wir müssen uns bewusst sein, solange wir zurückschauen und wir weiter pflügen, werden die Furchen krumm und schief.

Gemeindeglieder, die das nicht aushalten, werden uns verlassen – wenn’s gut geht, wechseln sie nur die Gemeinde; wenn’s schlecht geht, treten sie aus der Kirche aus.

Wer es aber aushält, der vertraut auf die Akteure oder dem ist die Gemeinde gleichgültig oder er vertraut auf Gott und betet. Ich möchte euch um das Letztere bitten, betet für eure Gemeinde, dass die Zeit kommen mag, dass wir Jesu Klopfen an unseren Türen wieder hören, dass er nicht unbemerkt an uns vorüberzieht.

Zurückschauen, um loslassen zu können.
Es ist wie bei einem Umzug.
Das neue Haus hat
• keinen Dachboden,
• keine Kellerräume,
• keinen Platz um alte Dinge zu verstauen,
• die Wohnfläche halbiert sich.

Da wird alles noch einmal angefasst.
• Was kommt mit?
• Was bleibt zurück?
• Was ist es wert, den wenigen Platz, den man noch hat auszufüllen?

Loslassen können! Und da sind nicht nur die Gegenstände, da sind auch die Menschen, von denen man sich verabschieden muss.
Nun – wir sehen uns nie zum letzten Mal.
Aber die Entfernung, die zwischen uns liegt, wird doch größer. Wir sehen uns auf jeden Fall seltener, der Aufwand wird größer, sich wiederzusehen, die Treffen aber vielleicht auch intensiver.

Und trotzdem – loslassen, frei zu werden, um Neues anfangen zu können. Wir lassen auch unsere Geschichte hinter uns. Sind wir bereit dazu?
Können wir aus den Händen geben, abgeben, vergeben?
Nur wer leere Hände hat, kann seine Hände öffnen, kann sich öffnen, um offen zu werden für Neues.

​LOSLASSEN – VERGEBEN – NEU ANFANGEN

Noch halten wir fest.
Noch sind unsere Hände zu Fäusten geballt.

Ich bin guter Hoffnung, dass sich diese Verkrampfung nun langsam lösen lässt.
Gehen wir aufeinander zu.
Hören wir einander zu.
Nehmen wir unsere Verletzungen aneinander wahr.
Verarzten wir uns gegenseitig.
Vielleicht können wir dann langsam

LOSLASSEN – EINANDER VERGEBEN – NEU ANFANGEN

Von mehreren Seiten höre ich die Sehnsucht nach einem Versöhnungsgottesdienst.
Auch ich träume davon.
Und es macht mir Mut, aus den unterschiedlichsten Richtungen von diesem Traum zu hören.

Ich hoffe, dass die Zeit für diesen Gottesdienst kommt.
Ich bin überzeugt, Gott wird mitarbeiten..

Ich träume von einer vollen Kirche, in der die Menschen sich in die Augen schauen, einander die Hände reichen, sich vergeben, sich in den Arm nehmen und gemeinsam singen: „Wie ein Fest nach langer Trauer … So ist Versöhnung“
und dass wir dann das Abendmahl miteinander feiern.

Und dann werden wir über das

LOSLASSEN und VERGEBEN zum NEUANFANG kommen. Und alle, die die Gemeinde und die Kirche verlassen haben, kommen zu einem Visionstag mit uns zusammen
und wir entwickeln gemeinsam, wie unsere Kirche in Zukunft aussehen soll.

Alles hat seine Zeit:
​LOSLASSEN – VERGEBEN – NEU ANFANGEN.
Noch halten wir fest.

Aber wer bereit ist, den ersten Schritt zu tun, der ist heute zum Abendmahl eingeladen.

Ich freue mich, dass Menschen
• aus dem KV,
• dem Gemeindebeirat,
• der Gruppe Frieden und Gerechtigkeit,
• den Mitarbeitern
• und der großen Gemeinde da sind.
• Dazu kommen die mancherlei Gäste.

Gehen wir nachher gemeinsam an den Abendmahlstisch und bringen so zum Ausdruck, dass wir gemeinsam unterwegs sind zu einem Ziel, dass sich lohnt:

„Herr, ich will dir nachfolgen!“
Nehmen wir Jesu Antwort als einen Auftrag und eine Mahnung an uns: Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes.

​LOSLASSEN – VERGEBEN – NEU ANFANGEN.

Amen!

Und der Friede Gottes, der höher ist als unsere Vernunft je begreifen wird, bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus. Amen.


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Achim
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RE: Es geht munter weiter auf dem Kirchberg in Bad Fallingbostelr

#18 von Matze , 30.03.2017 13:18

Hallo Achim,

vielen Dank dafür, das du diese außergewöhnliche Predigt hier noch einmal komplett hochgeladen hast.

Liebe Grüße

Matze

 
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RE: Es geht munter weiter auf dem Kirchberg in Bad Fallingbostelr

#19 von Achim , 30.03.2017 13:57

Lieber Matze,

ich wollte nur sicherstellen, dass unsere DAVID-Gemeinde den Predigttext unkompliziert und sicher zur Kenntnis nehmen kann, - ohne an befürchteten EDV-technischen Problemen zu scheitern.

In unseren David - Reihen stößt Du auf überwiegend engagierte, jedoch teilweise frustrierte Pfarrersleut´, auf ebensolche "schlichte" Gemeindemitglieder, ferner auf frustrierte Mitarbeiter unserer christlichen Diakonie.

Zu des neuen Pastors Predigt habe ich schon einige Gedanken, möchte diese aber erst wohldurchdacht später zur Kenntnis geben, - einverstanden?

LG

Achim


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Achim
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RE: Es geht munter weiter auf dem Kirchberg in Bad Fallingbostelr

#20 von Achim , 30.03.2017 14:35

Lieber Matze, liebe Freunde,

Nur vorläufig:

der neue Pastor predigt u.a.:

Ich weiß es nicht und will es auch gar nicht beurteilen.
Ich habe aber den leisen Verdacht, dass, wenn ich diese Gemeindeversammlung erlebt hätte, bevor meine Entscheidung gefallen ist, nach Fallingbostel zu kommen, meine Familie und ich hier wohl nicht gelandet wären.


Nimmt man ihn beim Wort, will er wohl sagen, dass er die Übernahme des Pfarramts in Eurer Gemeinde dankend abgelehnt hätte, hätte er sich vor Amtsübernahme sorgfältig über die Situation/Zerrissenheit in Eurer Gemeinde informiert. Ich habe die von ihm erwähnte Gemeindeversammlung zusammen mit Euch erlebt und denke schon, dass ihm erst dort erstmals bewusst wurde, auf welches christliche Minenfeld er sich mit seiner Familie begeben hat.

Demzufolge würde es mich nicht überraschen, wenn er der vierte Pastor wäre, der in Bad Fallingbostel resigniert das Handtuch wirft, während der Sup. tatenlos zusieht, - und unsere Kirche (fast) ebenso.

Dem Rest seiner Predigt widme ich mich später, dem ich heute noch nicht das Bemühen um Versöhnung absprechen möchte.

Eure Meinung, liebe DAVIDler ?

Euer

Achim


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RE: Es geht munter weiter auf dem Kirchberg in Bad Fallingbostelr

#21 von Matze , 30.03.2017 15:35

Lieber Achim, liebe DAVIT'ler,
tja das ist schon sehr großes Kino was hier in unserer Gemeinde läuft. Eigentlich wollte Herr Pastor Gundlack eine freigewordene Stelle in Verden antreten, leider hat er diese aber nichtbekommen. Die LK hat Herrn Gundlack dann darauf angesprochen, ob er nicht diese Stelle in Bad Fallingbostel besetzen möchte. Nun ist Herr Gundlack hier, mit einer versehen Stelle, die aber seitens der LK jetzt noch ausgeschrieben wird, man muss ja den Lauf der Bürokratie einhalten. Wir glauben das Herrn Gundlack nicht bewusst war, auf was er sich hier eingelassen hat und er jetzt mit allen Mitteln der Kunst versucht, so schnell wie möglich diese Konfliktsituation zu lösen, damit er in einem ruhigen Fahrwasser sein Amt als Pastor in dieser Gemeinde antreten kann. Wir sehen es als Gruppe etwas anders, es gibt noch viel zu tun um hier wieder ein Gedeihliches Miteinander zu bewirken. So schnell sehen wir hier nicht ein Licht am Horizont, das bedarf noch einem sehr langen Weg, der hier noch vor uns liegt. Wir setzen jetzt Zeichen für die Ewigkeit und für die Betroffenen die hier alle und nicht nur in unserer Gemeinde persönlich zu schaden gekommen sind. So etwas kann man nicht so im Raum stehen lassen, hier wird die Hilfe der Gemeinde benötigt, wenn Sie denn Willens dazu sind. Diese Gruppe bleibt hier am Ball und wir werden in die Geschichte eingehen, weil wir für etwas Kämpfen was es so bei Kirchen noch nicht gegeben hat. Es liegt in unser aller Wohl, dass so etwas nie wieder passieren darf und die Verantwortlichen hier die volle Verantwortung mit allen Konsequenzen zu tragen haben. Mal schauen wie es weiter geht, wir halten Euch hier weiterhin auf dem laufenden

LG

Matze

 
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RE: Es geht munter weiter auf dem Kirchberg in Bad Fallingbostelr

#22 von Achim , 31.03.2017 11:57

Lieber Matze, liebe Freunde,

mir kommt etwas spontan folgende Idee:

Sollten wir Herrn Pastor Gundlack vielleicht nicht einladen, an unserer hiesigen Diskussion teilzunehmen, nach dem Motto, dass wir nicht nur über ihn sondern auch mit ihm reden wollen?

Ich persönlich halte das für keine schlechte Idee, die wir bisher in unserem Forum eigentlich nicht gelebt haben, in den meisten Fällen aber auch nicht leben konnten, anders als im vorliegenden, in dem, anders als sonst, die Kontrahenten mit offenem Visier antreten.

Für diesen Fall würde ich Herrn Pastor Gundlack anrufen und ihn zusätzlich per Email einladen, sich hier bei uns einzubringen. Aber nur, wenn ich hier allgemeinen Konsens verzeichnen kann, insbesondere den von Euch "Rebellen", lieber Matze.

Liebe Freunde aus Bad Fallingbostel und all´Ihr anderen,

Ich bitte um Eure Meinung. Danke.

LG

Euer

Achim


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RE: Es geht munter weiter auf dem Kirchberg in Bad Fallingbostelr

#23 von Matze , 31.03.2017 13:58

Lieber Achim und Freunde,

grundsätzlich würde gegen deine Idee nichts dagegen sprechen, aber ich habe hier so meine Zweifel. Hier im Forum sind zum größten Teil betroffene vertreten, die durch Kirche,KV oder durch eine andere Situation in Schwierigkeiten gekommen sind. Oder es sind Personen, so wie Du und Ich, die einfach nur HELFEN möchten. Ich glaube ja auch an das GUTE im MENSCHEN, ich glaube das ist hier für jeden in dieser Gruppe NORMAL. Aber dann wird man zu tiefst enttäuscht, verletzt,ausgenutzt und alle diese anderen Dinge, die dich FERTIG machen. Du bist dann an einem Punkt angekommen, wo du nicht mehr weiter weißt, du suchst dann Hilfe und bekommst diese dann auch, ggf. in dieser Gruppe, wo deines gleichen sind, die das gleiche Schicksal in einer ähnlichen Form erlebt haben. Man kommt ins Gespräch, man schreibt sich untereinander, man tauscht sich persönlich aus, man hilft so gut man kann, weil man selbst Betroffener ist. Erst wenn man da ist, dann kann man wieder Vertrauen, denn man steht nicht alleine vor einen Berg mit Anschuldigungen und alles das was man in so einem Konflikt miterleben musste. Jetzt zum eigentlichen Punkt: Wenn man Personen in ein Forum mit einbezieht, die bei Kirche noch NIE einen Konflikt miterlebt haben, Personen die der EK treu dienen und folgen, alles dafür geben, egal was kommt, ggf. sich als Akteur beweisen wollen um immer Gut da zu stehen bei Kirchen, dann wird es schwierig diesen zu vertrauen, denn Sie kennen keine negativen Situationen und sind bis jetzt immer gut durchs Leben gekommen. So wie sich Herr Pastor Peter Gundlack zur Zeit hier aufführt, das ist alles andere als eine Hilfestellung für die hier betroffenen Pastoren. Er steht mit beiden Füßen und fester Überzeugung hinter der EK und versucht mit allen Mitteln noch etwas zu retten was zu retten ist. Er ist ein Missionar/ Gesandter seines Superintendent und der LK, mit einem klaren Auftrag das hier die Verursacher dieses ganzen Konfliktes ungeschoren davon kommen und am Ende, die auf der Strecke bleiben die hier die Opfer waren. Diese ganze Kirchengeschichte hat mich persönlich geprägt, ich hätte nie erwartet das es so etwas gibt bei Kirchen, das Pastoren so in die Ecke gespielt werden und ihr persönliches Ansehen so beschmutzt wird. Ich habe persönlich hohe Achtung gegenüber diesen Berufsstand, ich schaue hinauf und glaube an den Frieden Gottes und der Kirche. Aber das was Kirche hier fabriziert mit ihren Mitarbeitern, ist für mich nicht das, was ich von Kirche je erwartet habe. Zur Zeit bin ich einfach nur enttäuscht und kann es nicht fassen was hier alles so passiert. Daher setze ich mich hier jetzt ein um ein Zeichen gegen diese Ungerechtigkeit zu setzen, ich bin nicht Alleine, denn es gibt hier Personen die hier das gleiche Bedürfniss entpfinden, hier zu Helfen und damit meine ich hier unsere Gruppe. Seit dem hier entstandenen Konflikt im Jahre 2013, haben sich hier Menschen zusammen gefunden, die vorher nie voneinander gehört haben. Jetzt sind wir alle GUTE FEUNDE geworden und vertrauen ineinander. Wir helfen uns jetzt persönlich, wenn Hilfe und Unterstützung benötigt wird, jeder auf seine Art und so Gut er kann. Hier kann ich jetzt persönlich sagen, das ich diesen Personen BLIND vertrauen kann, ohne das ich darüber nachdenken muss, ob sie mich ggf. doch hintergehen. Bei Herrn Gundlack sehe ich hier die Situation so, das er freundlich und nett ist, ich ihn aber nicht über dem Weg traue. Er hat in bereits zwei treffen unser Vertrauen missbraucht, er hat uns verletzt und das nach so einer kurzen Zeit. Er spielt uns als Gruppe und jetzt auch die Gemeinde an die Wand, er dreht den Spieß um und stellt uns jetzt als Täter da, die hier diesen Konflikt erst ausgelöst haben. Jetzt sind nicht die die Täter die von der Kirche gekommen sind, nein wir sind es jetzt die an allem Schuld sein sollen. Er vertauscht die Rollen und lässt uns glauben das wir es sind die diesen Konflkt im Jahre 2013 ausgelöst haben. Das schlimme daran ist, das er die Gemeinde mit einbezieht, siehe die Predigt, er hetzt jetzt diese gegen uns auf und stellt uns jetzt an die Wand. Pastor Schwarz und Pastor Schoppe, Menschen die gelitten haben unter diesem Konflikt, aber das interessiert hier wohl nicht, es muss wohl auch Opfer geben bei Kirchen, es ist als wenn man in einen Krieg zieht, die einen Überleben und die anderen bleiben auf dem Schlachtfeld. Herr Gundlack ist für mich nicht der Mensch der mit Konflkten dieser Art umgehen kann, um das ganze jetzt einmal zum Abschluss zu bringen.

Liebe Grüße
Euer Matze

 
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RE: Es geht munter weiter auf dem Kirchberg in Bad Fallingbostelr

#24 von Achim , 31.03.2017 15:21

Oh je, lieber Matze,

das war ja ´ne ganze Menge. Hab´ bitte noch etwas Geduld. Morgen tritt unser Vorstand per Skype zusammen. Ich hoffe, dass wir "Bad Fallingbostel" noch auf die Tagesordnung nehmen und Euer Problem dort erörtern können. Falls nicht, treffen wir uns am kommenden Wochenende persönlich in Halberstadt, wo wir spätestens Gelegenheit finden werden, Euer Problem zu beraten. Darf ich Dich/Euch noch um etwas Geduld bitten?

Euer

Achim


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RE: Es geht munter weiter auf dem Kirchberg in Bad Fallingbostelr

#25 von Matze , 31.03.2017 17:45

Hallo Achim,
alles kein Problem und nehme das jetzt nicht persönlich. Wir sind froh darüber das wir Euch gefunden haben und können jede Hilfe gebrauchen. Heute um 18:00 Uhr haben wir ein erneutes internes Gespräch mit Herrn Gundlack, er wird so einiges zu hören bekommen, wir sind vorbereitet. Das was er mit uns hier gemacht hat ist nicht in Ordnung, es war nie die Rede davon, das er sich nach diesem Gottesdienst an die Presse wendet und uns hier als Narren der Nation presentiert. Wie schon erwähnt, er ist ein Fuchs und sichert seinen Bau gegen unbefugtes Betreten ab, aber nicht mit uns. Wir haben bereits den Fuß in der Tür und solange wir keine Antworten auf unsere Fragen bekommen, solange wird sich diese Tür auch nicht verschließen lassen. Ich werde hier über dieses Gespräch berichten, seine Reaktion, seine Antworten möchte ich hier dieser Gruppe nicht entziehen. So, muss jetzt los, auf in den Kampf für Frieden und Gerechtigkeit.

LG

Matze.

 
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RE: Es geht munter weiter auf dem Kirchberg in Bad Fallingbostelr

#26 von turmfalke , 31.03.2017 19:13

Lieber Achim!
Herzlichen Dank, dass du die Predigt zugänglich gemacht hast, die Pastor Gundlack wohl als Antrittspredigt in Bad Fallingbostel am 19.03.2017 gehalten hat.
Ich war dann auch auf der Homepage der Kirchengemeinde. Dort ist die Predigt ebenfalls für alle Interessierten zugänglich. Ich fand dort auch an prominenter Stelle einen Text zum Thema Versöhnung, den ich so bewegend fand, dass ich ihn auch hier in unserem Forum veröffentlichen möchte. Wer dafür gesorgt hat, dass dieser Text quasi als ein Motto über den ganzen zukünftigen Entwicklungs-Prozess der Kirchengemeinde gestellt worden ist, kann man nicht erkennen. Möglicherweise war es ebenfalls der neue Pastor. Hier auch für die Forumsgemeinde:
Zehn Thesen zur Vergebung
(aus Wege zum Anderen, Sa 15.12.)

1. Vergebung kann ein langer Prozess sein.
2. Vergebung ist nicht von einem Geständnis abhängig.
3. Vergebung erfordert keine übereinstimmende Auffassung von der Vergangenheit.
4. Vergebung bedeutet, mein Recht auf Rache loszulassen.
5. Vergebung bedeutet nicht Vergessen.
6. Vergebung bedeutet, das Unrecht nicht immer wieder zur Sprache zu bringen.
7. Vergebung bedeutet nicht, das Verhalten einer anderen Person zu entschuldigen.
8. Vergebung bedarf vorab einer Entscheidung.
9. Vergebung bedeutet nicht unbedingt, erneut zu vertrauen.
10. Vergebung ist Voraussetzung für Neuanfang.

LUXEMBURGER KOMMISSION „JUSTITIA ET PAX“

Lieber Matze!

Inzwischen ist die Diskussion schon weitergegangen.

Ich melde mich noch einmal als jemand, der in der Hannoverschen Landeskirche schon viel Leid erfahren hat. Situationen, wie die, in die Pastor Gundlack jetzt geraten ist, habe ich am eigenen Leibe schon viermal erlebt. Ich kenne mich also ein bisschen aus mit Konflikten in der Kirche.

Hier einige Gedanken, die du vielleicht in Deine Überlegungen mit einbeziehst.

Es ist für unsere Landeskirche typisch, dass sie Konflikte nach Möglichkeit unter den Teppich kehren möchte, anstatt sie zu bearbeiten und vielleicht zu bewältigen.

Ebenfalls konnte ich schon viele Male erleben, dass man Pastoren oder Pastorinnen in konfliktgeladene Situationen hineinschickt, ohne sie vorher sachgerecht und ehrlich aufzuklären über den Schwierigkeitsgrad der Aufgabe, die zu bewältigen ist. Wenn so war, wie Pastor Gundlack am Anfang seiner Predigt beschreibt, dann scheint er - so wie Andere vor ihm - ein Opfer genau dieser landeskirchlichen Strategie zu sein.

Im Grunde dürften die beiden Pfarrstellen eurer Gemeinde gar nicht wieder mit Pastoren dauerhaft besetzt werden, ehe der Konflikt aufgearbeitet und überwunden ist. Richtig wäre es, die pfarramtliche Versorgung bis dahin durch Vakanzvertreter sicherstellen zu lassen. Dann hätte man auch ein Druckmittel gegenüber den Beteiligten des Konfliktes: Ihr bekommt erst dann wieder neue Pastoren, wenn ihr euch versöhnt habt oder euch aus dem Konflikt und damit auch aus euren Ämtern zurückgezogen habt.

Der neue Pastor hat das schon angedeutet in der Predigt, als er deutlich machte, dass noch nicht alle Kisten ausgepackt sind. Es ist also zu befürchten, dass er sich auch wieder zurückzieht, wenn er merkt, dass seine "Mission" aussichtslos ist.

Zunächst hat er aber das Meiste richtig gemacht:

* Er hat seine Unabhängigkeit betont: Wenn er merkt, dass er nicht weiterkommt mit seinem Anliegen, dann kann er sich auch wieder zurückziehen.

* Er hat bisher versucht, neutral zu sein.

* Er hat versprochen, allen zuzuhören und die Motive jedes Einzelnen und jeder Gruppe ernst zu nehmen und sich nicht für die eine Partei und gegen die andere Partei zu entscheiden.

* Er hat eindringlich um Versöhnung geworben und deutlich gemacht, dass eine gesunde Gemeindeentwicklung nur dann möglich wird, wenn der Konflikt vorher bereinigt worden ist.

Ob das gelingen wird, kann man bisher noch nicht sagen.

Wir von D.A.V.I.D. versuchen euch seit langem auf unauffällige Weise zu begleiten. Ich muss für meine Person allerdings sagen, dass ich noch lange nicht genug weiß, um sagen zu können, dass ich die Lage in Bad Fallingbostel verstehen würde. Ich möchte also auch "neutral" bleiben, bis ich mir selber ein Urteil bilden kann. Möglicherweise wird das aber nie wirklich der Fall sein.

Ich habe folgende Befürchtungen:

* Es wird möglicherweise eurem neuen Pastor nicht wirklich gelingen, auf Dauer neutral zu bleiben. Eure Gesellschaft in der Gemeinde Bad Fallingbostel ist verstrickt in ein "System". Die verschiedenen Konflikt-Parteien haben sich bereits so viel Schmerzen zugefügt, dass sie nicht mehr aus ihrer Haut heraus können, ohne ein Nachgeben als eine Niederlage zu empfinden. Es handelt sich ja auch um lebende Menschen, die auch mit ihrer Psyche aufeinander reagieren. Das sind unbewusste Prozesse, die man nur schwer ausschalten kann. Man kann das schon daran erkennen, dass du den neuen Pastor, ehe er überhaupt erst angefangen hat, schon einstufst als euren Feind und einen Erfüllungsgehilfen der Landeskirche, des Superintendenten und der Gegenseite in eurem Konflikt. Möglicherweise muss Pastor Gundlack irgendwann erkennen, dass er nicht neutral bleiben kann, weil ihr ihm das nicht erlaubt. Es scheint mir, dass ihr euch in dem Konflikt bewegt mit einem Konzept im Kopf, dass alle, die nicht eindeutig auf eurer Seite sind, automatisch eure Gegner sind: "Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich". Neutralität ist nicht vorgesehen. Ich habe in meinem Leben schon mehrmals erlebt, dass ich in meinem Versuch in einem Konflikt neutral zu bleiben, am Ende beide streitenden Parteien gegen mich hatte. Es ist zu befürchten, dass es Pastor Gundlack am Ende genauso gehen wird.

* Zweitens befürchte ich, dass du die Möglichkeiten, die Vergangenheit mit einer Mediatorin von außen in einem Gesprächsprozess aufzuarbeiten, überschätzt. Was wollt ihr? Eine Gerichtsverhandlung, die aufgrund von Zeugenaussagen nachweist, dass die, die ihr für schuldig haltet, bestraft und aus ihren Ämtern gejagt werden? Das ist in unserer Landeskirche so nicht vorgesehen. Dafür gibt es keine Modelle und auch keine Rechtsgrundlage. Ich schrieb Euch bereits an anderer Stelle, dass unsere Kirche bedauerlicherweise kein Disziplinarverfahren gegen Kirchenvorstände kennt. Der einzige Weg für einen Neuanfang mit neuen Leuten, wäre ein mehr oder weniger freiwilliger Rücktritt der Leute, die ihr weghaben wollt; oder eben die KV Wahl im kommenden Jahr. Da wird dann - hoffentlich - gewählt, wer das Vertrauen der breiten Öffentlichkeit für sich gewinnt, vorausgesetzt, dass es tatsächlich zu einer echten Wahl kommt, bei der auch genügend geeignete Kandidaten zur Wahl stehen.

Ich habe auch schon erlebt, dass bei einer KV-Wahl am Ende niemand mehr bereit war, dieses schwierige Amt zu übernehmen. Die Landeskirche hat dann immer noch dei Möglichkeit einen Not- KV von außen zu berufen, der eine Zeit lang kommissarisch die Geschäfte führt. Das können dann auch Leute sein, die gar nicht zu dieser Kirchengemeinde gehören

Ich wünsche euch und eurer Mediatorin, dass der Gesprächsprozess, den ihr vor euch habt, ein Versöhnungsprozess wird. Man wird am Ende des Tages nicht alles aufarbeiten können, was gewesen ist. Aber vielleicht kommt ihr soweit, dass ihr gemeinsam lernt, mit den Verletzungen, die ihr euch gegenseitig beigebracht habt, zu leben. Das wäre die Voraussetzung dafür, gemeinsam zu lernen, Situationen, wie die, die ihr erlebt habt, für die Zukunft zu vermeiden.

Pastor Schwarz und Pastor Schoppe haben für sich die Konsequenzen gezogen und haben sich zu ihrem eigenen Schutz aus ihren Konflikten gelöst. Das war für sie offensichtlich die einzige Möglichkeit, die sie gesehen haben.

Es ist traurig, dass es soweit kommen musste. Hoffen wir, dass ein Neuanfang in der Kirchengemeinde Bad Fallingbostel zustande kommt.

Schöne Grüße!




PS. Dieser Brief an euch war gerade fertig, als ich deinen letzten Beitrag las. Ich poste jetzt erstmal, was ich bisher geschrieben habe. Dann warte ich ab, bis Du von eurem Gespräch mit dem Pastoren berichtet hast.

Möglicherweise irre ich mich und er will gar nicht neutral sein. Es ist ja für ihn natürlich eine Frage des Überlebens, in eurem Konflikt nicht selber unter die Räder zu geraten.

Wie gesagt. Er ist irgentwie auch ein Opfer, das in Gefahr ist, sich selber und seine Familie an eurem Konflikt zu verletzen.

Viele Grüße!


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zuletzt bearbeitet 01.04.2017 | Top

RE: Es geht munter weiter auf dem Kirchberg in Bad Fallingbostelr

#27 von Robin , 31.03.2017 19:28

Zur Predigt von Pastor G.: Lukas 9,57-62 ist nicht der vorgeschlagene Predigttext für den Sonntag Okuli gewesen. Es war die Geschichte vom "Scherflein der Witwe" dran (Mk 12,41-44). Der Prediger hat den Text aus Reihe I gewählt, weil er ihm für die Gemeinde aktuell erschien. Aber er hat ihn falsch eingesetzt. Dass man Konflikte unter den Teppich kehren, Schuld nicht aufarbeiten soll, ist mit dem Jesus-Wort nicht gemeint. Auch Vergebung meint nun einmal nicht "Schwamm drüber", sondern setzt Schuldaufarbeitung und Schuldeinsicht voraus. So hat es sich der Prediger sehr leicht gemacht. Vermutlich ist er längst auf die Seite des KV herübergezogen worden und sieht nun alles durch dessen Brille. So aber kann er kein Vermittler, kein Versöhner sein. Das muss er erst einmal begreifen.
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RE: Es geht munter weiter auf dem Kirchberg in Bad Fallingbostelr

#28 von Matze , 31.03.2017 23:06

Vielen Dank Turmfalke und vielen Dank an Robin,
eure Kommentare zu diesem Konflikt gehen genau in diese Richtung. Ich bedanke mich im Namen der Grupoe für diese offenen Zeilen in diesem Chat. Das heutige Gespräch mit Pastor Gundlack was sehr lang, wir müssen erst einmal eine Nacht darüber schlafen, bevor wir bzw. ich hier einen Kommentar dazu verfassen kann. Morgen werde ich es versuchen noch einmal persönlich mit Achim darüber zu sprechen, leider ließ sich das diese Woche aus terminlichen Gründen nicht umsetzen.

Ich Danke euch für diesen Super Kommentar und verbleibe mit freundlichen Grüßen vom Kirchberg.

Euer

Matze.


 
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zuletzt bearbeitet 01.04.2017 | Top

RE: Es geht munter weiter auf dem Kirchberg in Bad Fallingbostelr

#29 von Brigitte Brüggemann , 01.04.2017 23:32

Ich dachte im Leben nicht, dass wir soweitkommen würden. Ehrlich gesagt war ich schon im Aufgebemodus. Da ich auch 2015 nach Hannover zog, habe ich mich auch etwas zurückgezogen.
Ich glaube auch, dass Herr Pastor Gundlack einfach nur aus tiefsten Herzen christlich gepredigt hat und außerordentlich enttäuscht ist, von der Situation. Ja, für Pastoren, die sich bisher nicht mit solchen Dingen beschäftigen mussten ist sowas vielleicht eine ganz große Qual. Er will Liebe und Frieden bringen und kann seine Botschaft nicht loswerden. Nicht auf unserer und nicht auf KV Seite. Er tut mir sehr leid.

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RE: Es geht munter weiter auf dem Kirchberg in Bad Fallingbostelr

#30 von Brigitte Brüggemann , 01.04.2017 23:37

Natürlich steht er auf der KV Seite...Was bleibt ihm für eine Wahl? ��

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