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Zum Tod des DAVID-Mitglieds M.W.

#1 von Robin , 18.06.2015 22:14

Zum Tod des D.A.V.I.D.-Mitglieds M.W.
Oder: Vom verantwortungsvollen Umgang mit anvertrautem Gut

Ein Nachruf von Sabine Sunnus

Es hätte so einfach sein können und gut für alle und artete doch immer mehr aus. Sie rotteten sich zusammen, um den Sündenbock zu beladen. M. W. in ihrer geraden Wesensart passte nicht in das Gemauschel von Gemeindekirchenräten, Pfarrern, Dekan, Mediator und kirchenverwaltenden Personen. Die unermüdliche Ruferin in der Wüste musste weg. Und dafür waren sich die Mobbing betreibenden Personen nicht zu schade, Schimpf und Schande über sie zu vergießen, weil sie ihren Platz als Gemeindekirchenrätin in Remseck-Neckargröningen nicht freiwillig räumen wollte. Und wie viele Register zogen sie dafür, wie viel negative Energie verwendeten sie darauf, wie viel Heuchelei und Bibelzitate mussten dafür herhalten, um nur nicht die Verantwortung für eine saubere Verwaltung der Kirchengemeinde endlich zu übernehmen.
Nein, um die Sache ging es nie, die Steine des Anstoßes, die neue nach sich zogen, wurden nie bearbeitet. Dafür fehlte der Wille. Warum? Das bleibt nun wohl auf ewig in dieser Ingroup „unter einander“.
In der Hauptsache ging es eigentlich nur um einen unvollständig erstellten Nutzungs- und Gebührenplan für das Gemeindehaus. Als Gemeindekirchenrätin fühlte sich M. W. mit dafür verantwortlich, dass auch hier nachvollziehbar und transparent für die Gemeinde gewirtschaftet wird. Viele Male hatte sie eine Neuaufstellung angemahnt, weil ihr aufgefallen war, dass eine Reihe von Gemeindegliedern oder auch Vereine entweder in nicht erkennbare „Belegungskollision“ gerieten oder von einer nicht nachvollziehbaren Miete abgeschreckt waren und dann auf andere Räumlichkeiten auswichen. Die Nutzung war also unklar und der Gemeinde entging damit eine Einnahmequelle. Für M- W. eine formale Sache, die man nur mal anpacken muss.
Nicht so für die übrigen Gremiums-Mitglieder. ...
---
Mit M. W. geht das nun nicht mehr. Am 9. Mai 2015 ist sie ganz unerwartet gestorben. Eine ernst zu nehmende Handreichung ihr und den anderen gegenüber hätte ihr die Belastung nehmen können. In ihrem hohen Verantwortungsbewusstsein für das anvertraute Gut hatte sie immer eine Chance bereit – in all ihren Briefen mit der Bitte um Hilfestellungen nachzulesen. Diese hätten möglich machen können, sich von den persönlichen Unzulänglichkeiten weg und hin zur vernünftigen Behandlung der Gemeindeleitung zu bewegen. Im Tiefsten hat sie es weder verstehen noch hinnehmen können, dass es dafür kein Gegenüber gab. In ihrer Kirche.
Deshalb wurde sie Mitglied in unserem Verein D.A.V.I.D. gegen Mobbing in der evangelischen Kirche und hat ihn nach Kräften unterstützt. Ignoranz und Dreistigkeit sollten sich nicht ausbreiten dürfen, sie sollten Platz machen für einen christlich-demokratischen Führungsstil in der Verantwortung für das anvertraute Gut. Da kam ihre alte Kämpfernatur wieder raus.
So hat auch ihre Familie ihre Sehnsucht noch einmal aufgenommen, in dem sie anstelle von Blumen um eine Spende für unseren Verein gebeten hat. Zu unserer großen Freude und mit Dankbarkeit haben wir das großzügige Ergebnis in ihrem Sinne entgegen genommen als „anvertrautes Gut“. ...

Sabine Sunnus
(bis 2014 Stellvertretende Vorsitzende des Vereins "D.A.V.I.D. gegen Mobbing in der evangelischen Kirche")

Der ganze Text ist in der angehängten Datei nachzulesen.


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M.W. Nachruf.docx
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RE: Zum Tod des DAVID-Mitglieds M.W.

#2 von Achim , 18.06.2015 22:54

Liebe Freunde,

ich bin ja erst seit drei, vier Jahren bei Euch, also einer der M.W.´s Geschichte nicht so genau kennt, weshalb ich für Sabines Bericht/Nachruf dankbar bin. Ich verbürge mich dafür, dass M.V. mich bei einem ersten Treffen in Eisenach ganz herzlich in den Arm genommen hat, was ich als "Neuer" nicht vergessen kann.

Und dann: M.W.:

Unserere Schwester hat einen Nachnamen der englisch klingt: ... Ich gestehe, ich weiß es auch nicht genau. Sollten wir die genaue Schreibweise nicht zu ergründen suchen und "M.V." durch ihren korrekten Namen ersetzen?

Euer

Achim


Gemeinsam sind wir stark!

 
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zuletzt bearbeitet 19.06.2015 | Top

RE: Zum Tod des DAVID-Mitglieds M.W.

#3 von Robin , 19.06.2015 09:46

Lieber Achim!
Ich hatte mit der Verfasserin über diese Frage gesprochen und für die Abkürzungen plädiert. Schließlich geht alles, was wir hier veröffentlichen, in das weltweite Netz. Und der Bericht streift auch Persönliches.
Robin


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RE: Zum Tod des DAVID-Mitglieds M.W.

#4 von Beksi2000 , 15.12.2015 17:08

Kommentar zum Nachruf auf M.W.
Ich kann es nicht fassen. Dieser Nachruf ist eine unglaubliche Frechheit. Ich bin einer der als Täter beschriebenen Personen in der Kirchengemeinde Neckargröningen. Frau Sunnus, die diesen Nachruf verfasst hat, wünscht sich in einem Interview, (http://www.alsfeld-evangelisch.de/interv...che-a-2443.html) "respektvolle Offenheit". Gleichzeit verurteilt sie in ihrem Nachruf Personen auf die übelste Weise, ohne diese Personen auch nur einmal kontaktiert zu haben. Ist das respektvoll??? Offenheit???
An diesem Nachruf ist fast kein Wort wahr. Frau Sunnus hat sich, ohne je eine andere Meinung einzuholen, ganz auf das Wort von M.W. verlassen. Sie ließ sich ausschließlich von ihr schildern, wie es in unserer Gemeinde angeblich zugeht. Das geht sogar so weit, dass sie eine der Geschichten, die sich hier ereignet haben, rein aus der Sicht von Frau M.W. im oben zitierten Interview wiedergibt.
Frau Sunnus, sie bilden sich hier ihr Urteil über eine Gemeinde, über Pfarrer, Kirchengemeinderäte und andere Personen, mit denen sie nie gesprochen haben! Ist das fair? Zudem veröffentlichen sie ihr Urteil über diese Personen im Internet. Ist das gerecht?
Sie hätten mich jederzeit fragen können. Ich habe auch M.W. gegenüber immer gesprächsbereitschaft signalisiert. M.W. hat - obwohl sie fast drei Jahre kein Wort mit mir gesprochen und an keiner Veranstaltung der Gemeinde teilgenommen hat, eine Dienstaussichtbeschwerde nach der anderen an den Oberkirchenrat geschickt. Der OKR hat alle als vollkommen unbegründet abgewiesen. M.W. war KEIN Mobbingopfer! Sie sind ihr auf den Leim gegangen. Sie hätte alles getan, um mich aus dem Amt zu drängen. Aber meine Meinung interessiert sie ja nicht. Ich bin zusammen mit anderen in der Täterschublade und sie sind nie auf die Idee gekommen, es könnte auch ganz anders sein.
Ich nehme an, sie wissen, wie sie mich erreichen. Ich bin offen, ich beantworte jede Frage. Aber ich erwarte mehr Respekt, als Frau Sunnus den Neckargröningern bisher entgegengebracht hat.

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RE: Zum Tod des DAVID-Mitglieds M.W.

#5 von alien_3 , 16.12.2015 09:40

Wenn Sie wollen, dass Klarnamen nicht im weltweiten Netz erscheinen dürfen Sie auch in veröffentlichten Artikeln keine Namen von Personen oder Orten nennen. Die Volltextsuche im Internet findet alles. Ich habe den Nachruf gefunden als ich bei Google nach Einträgen zur Kirchengemeinde Remseck-Neckargröningen suchte. Da erscheint der Link zum Nachruf gleich auf der ersten Seite.

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RE: Zum Tod des DAVID-Mitglieds M.W.

#6 von Beksi2000 , 16.12.2015 09:59

Ist jemand im Verein in der Lage auf meinen Beitrag oder auf meine Mails zu antworten?

Überall auf david gegen mobbing.de finden sich Hinweise auf Frau M.W. (Newsletter Juni 2015):
"Erinnerung an eine engagierte Mitstreiterin. Viele von Euch werden sich gewiss an unser engagiertes Mitglied Margarete Witthome erinnern, die nicht müde wurde, die schäbigen Tricks kirchlicher Amtsinhaber anzuprangern. ... Wenn es noch viel mehr Menschen wie Margarete Whittome gäbe, könnten sich Dreistigkeit, Unwahrheit und Niedertracht nicht so ungestraft in den kirchlichen Institutionen ausbreiten, wie es derzeit ohne wirkliche Kontrollen möglich ist...."
Ich bin der aktuelle Pfarrer dieser Gemeine. Unserem KGR und mir werden hier schäbige Tricks, Unwahrheit, und Niedertracht vorgeworfen.
Ich verlange, dass die Verantwortlichen des Vereins sich dazu äußern.
Ich verlange, dass sie mir das alles ins Gesicht sagen!
Aber zunächst verlange ich, dass sie sich gefälligst auch einmal MEINE Meinung anhören.

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RE: Zum Tod des DAVID-Mitglieds M.W.

#7 von turmfalke , 16.12.2015 18:08

Lieber Beksi2000!

Deine Aufregung trifft. Sie geht an die Nieren.

Ich selber bin auch Pfarrer. Glaube dabei von mir ein Mobbingopfer zu sein. Deshalb bin ich bei D.A.V.I.D. und deshalb schreibe ich mit in diesem Forum.

David ist ein Sammelbecken von Menschen, die in ihrer Kirche die unmöglichsten Geschichten erlebt haben. Geschichten von denen man nicht leicht glauben kann, dass sie so gewesen sind, wie sie erzählt werden. Und doch ist leider meistens wahr, was berichtet wird.

Fr. M.W. habe ich als Teilnehmerin von Jahrestagungen unseres Vereins erlebt. Sie hat mich durch ihre besonnene, engagierte und handfeste Art überzeugt.

Fr. Sunnus ist eine sehr erfahrene Beraterin in Sachen "Mobbing in der evangelischen Kirche". Sie hat sich in langjähriger Mitarbeit einen sehr weiten Überblick erarbeitet. Leichtfertigkeit oder gar "Frechheit" kann man bei Ihr ausschließen.
Sie wird sich schon genau überlegt haben, was sie geschrieben hat.

Als ein Außenstehender kann ich das sicherlich nicht selber überprüfen.

Mir fällt aber der scharfe und sehr emotionale Ton auf, mit der Du Dich ins Gespräch bringst. Eine Aussprache mit Fr. M.W. wäre auf diese aufgeregte Weise sicherlich nicht möglich gewesen.

Das ist nun nach Ihrem Tod leider auch nicht mehr möglich.

Ich glaube allerdings, dass Gespräche sinnvoll sein können, wenn sie von einer unabhängigen Person geleitet werden, die streng allparteilich darauf achtet, das die Gesprächspartner einander sorgfältig zuhören, ihre Emotione zügeln und streng an einer sachlichen Lösung der anstehenden Streitfragen arbeiten. Wenn ich Fr M.W. richtig erinnere, hat sie genau dies immer angemahnt, aber leider vermissen müssen.

Soweit der schüchternde Kommentar eines Aussenstehenden.

Turmfalke

(P.S.: Im Forum "dutzen" sich Leute, die außerhalb des Forums aus Respekt und angemessener Distanz wohl "Sie" zueinander sagen würden)


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RE: Zum Tod des DAVID-Mitglieds M.W.

#8 von Beksi2000 , 16.12.2015 18:24

Lieber Turmfalke,

ich bin froh, dass jemand reagiert.
Stimmt, ich bin sehr emotional. Aber längst nicht so scharf, wie die Art und Wese, wie ich in diesem NAchruf und im Newsletter verurteilt werde. Mir werden mehr oder weniger direkt schäbige Tricks, Dreistigkeit, Unwahrheit und Niedertracht usw. vorgeworfen. Und das von einer Frau oder von Personen, die nie mit mir gesprochen haben. Frau Sunnus hat sich einzig und allein auf Informationen von M W verlassen, sie hat sich nie die Mühe gamacht, bei mir oder bei unserem Dekan nachzufragen.
Hätte irgendjemand aus diesem Verein das Gespräch mit mir gesucht, wäre es nie zu diesem Nachruf gekommen. Die ganze Situation hier in Neckarröingen wird hier vollkommen falsch dargestellt. Ich hoffe nur, dass die Verantwortlichen sich bei mir melden.

Viele Grüße

Beksi2000  
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RE: Zum Tod des DAVID-Mitglieds M.W.

#9 von alien_3 , 16.12.2015 18:41

Lieber Turmfalke,

ich bin die Ehefrau von Beksi2000 und entdeckte, bereits vor meinem Mann, den Nachruf. Ich war entsetzt und versuchte mit folgender E-Mail Kontakt zu Frau Sunnus aufzunehmen:

Sehr geehrte Frau Sunnus,


durch Zufall stieß ich heute auf Ihren Nachruf auf Frau M.W. Ich möchte mich kurz vorstellen. Mein Name ist Ute Dürr und ich bin die Ehefrau des in Ihrem Nachruf so sehr gescholtenen Pfarrers welcher im Jahr 2012 sein neues Amt antrat. Mein Mann weiß nichts von dem Nachruf und meiner E-Mail. Ich möchte Ihnen, als besorgte Ehefrau eines zu Unrecht an den Pranger gestellten Pfarrers, meine Sichtweise der Dinge schildern.

Eindrucksvoll schildern Sie wie unerschrocken und heldenhaft Frau W.in der Kirchengemeinde N. die Missstände benannte und dabei zum Opfer, gar zum Sündenbock der sich zusammenrottenden Vertreterinnen und Vertreter eben dieser Kirchengemeinde und der Kirchenverwaltung wurde. Erstaunlich, dass sowohl Kirchenleitung als auch alle Kirchengemeinderäte ja sogar die Justiz in Ihrer Abhandlung allein das Ziel hatten, Frau W. Unrecht zu tun.

Die von Ihnen geschilderten Umstände sahen, zumindest für die Konfliktpartner, dann doch etwas anders aus. Frau W. war eine unerschrockene und im wahrsten Sinne des Wortes gnadenlose Kämpferin gegen vermeintliche Missstände in der Kirchengemeinde N. Sie lehnte jeden Versöhnungsversuch der Menschen, welche sie zu ihren persönlichen Feinden erklärt hatte, ab. Nur wer sich ihrer Sichtweise der Dinge anschloss fand Gnade.

Dabei schreckte sie nicht davor zurück die nebenberufliche Pfarramtssekretärin bei ihrem Hauptarbeitgeber zu denunzieren und Unwahrheiten und Spekulationen über Gemeindemitglieder und den Pfarrer zu verbreiten. Auch Gerichtsurteile und einstweilige Verfügungen konnten Frau W. nicht von ihrem Feldzug abbringen. Hier verschwimmt die Grenze zwischen Opfer und Täter. Viele Menschen haben unter dem Engagement von Frau W. gelitten und erlebten deren Aktivitäten als Mobbing. Mein Mann kommt in Ihrem Nachruf besonders schlecht weg. Sie tun ihm großes Unrecht denn er ist ein offener und geradliniger Mensch der Konflikte angeht und nicht verdeckt agiert, wie dies für Mobbing typisch ist. Die Zustände in der Kirchengemeinde N.waren beim Amtsantritt meines Mannes sehr zerrüttet. Mein Mann bat Frau W. um die Chance zu einem Neuanfang - dieser wurde von ihr bereits in der ersten Sitzung des KGR verweigert. Im übrigen kann ein Pfarrer ein KGR-Gremium nicht auflösen - dies kann nur der Oberkirchenrat in Stuttgart veranlassen. Die zurückgetretenen Mitglieder des KGR befassten sich schon länger mit dem Gedanken an einen Rücktritt und verzichteten nur darauf weil dann die rasche Besetzung der Pfarrstelle gefährdet gewesen wäre.

Ihr Verein vertritt eine gute Absicht und das Anliegen ist wichtig. Die finanzielle Zuwendung durch die Spenden anlässlich des Todes von Frau W. dient sicher einem guten Zweck. Ihr Nachruf indessen irritiert mich sehr. Hier werden Anschuldigungen ungeprüft und einseitig verbreitet, die dazu geeignet sind Menschen, die sich in einer Kirchengemeinde haupt- oder ehrenamtlich engagieren zu diskreditieren. Von einem Verein, der sich dem Kampf gegen Mobbing in der evangelischen Kirche verschrieben hat, hätte ich einen differenzierteren Umgang mit der Sichtweise einer Konfliktbeteiligten erwartet.

Mit freundlichen Grüßen

Ute Dürr

Ich hätte wenigstens eine kurze Antwort erwartet. Wir haben seit dem Amtsantritt 2012 gelitten - unser Ruf wurde durch Frau W. geschädigt. Ich wurde wegen meiner Berufstätigkeit angegriffen mein Mann wegen seiner Amtsführung so ging es tagein tagaus und alle Angriffe hatten eine Quelle. Gesprächsangebote wurden verweigert wir hätten fast kapituliert. Dass nun neue Anschuldigungen vom Verein D.A.V.I.D. kommen lässt uns an der Menschheit zweifeln.

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RE: Zum Tod des DAVID-Mitglieds M.W.

#10 von Beksi2000 , 17.12.2015 17:59

Inzwischen haben sich Mitglieder dieses Forums bei meiner Frau und mir in PN oder per E-Mail gemeldet. Mag sein, dass meine Beiträge emotional und scharf klingen.
Aber dazu stehe ich, denn ich wurde in einem Nachruf, der auf dieser Homepage veröffentlicht wird, sehr scharf, emotional und verlogen verurteilt. Frau Sunnus schreibt:

„Sie rotteten sich zusammen, um den Sündenbock zu beladen …
das Gemauschel von Gemeindekirchenräten, Pfarrern, Dekan, Mediator und kirchenverwaltenden Personen…
waren sich die Mobbing betreibenden Personen nicht zu schade, Schimpf und Schande über sie zu vergießen…
wie viel negative Energie verwendeten sie darauf, wie viel Heuchelei und Bibelzitate mussten dafür herhalten, um nur nicht die Verantwortung für eine saubere Verwaltung der Kirchengemeinde endlich zu übernehmen…
Nein, um die Sache ging es nie, die Steine des Anstoßes, die neue nach sich zogen, wurden nie bearbeitet. Dafür fehlte der Wille.“

Diese Urteile wurden über Menschen aus meiner Gemeinde und über mich persönlich gefällt. Ich empfinde diese Aussagen über mich wesentlich aggressiver als alles, was ich hier in diesem Forum schreibe. Damit werde ich öffentlich angegriffen. Jeder kann sehr schnell herausfinden, wer der böse Pfarrer ist, der 2012 nach N-gröningen kam. Dieser Nachruf ist eine Generalabrechnung mit Pfarrern, Dekanen usw. Uns wird eine Bösartigkeit und Unfähigkeit unterstellt, die mich wirklich sehr wütend macht, denn, ich wiederhole mich: Niemand hat mit uns gesprochen! Frau Sunnus fällt ihr Urteil souverän. Frau M W hat sie ja mit ein paar Akten versorgt. Na prima. Da braucht man die andere Seite des Konflikts ja gar nicht mehr fragen (inzwischen habe ich Frau Sunnus auch noch Dateien geschickt, die ihr die andere Seite des Konflikts zeigen).
Ja ich weiß, viele in diesem Forum haben Frau M W gekannt. Es ist für sie sicher unvorstellbar, dass sie eben nicht das Opfer war. Vermutlich glauben sie mir auch nicht.
Aber ich sage ihnen (den Vorsitzenden des Vereines, den Betreibern dieser Homepage und den Mitgliedern dieses Forum) eines: Ich will diesen Konflikt nicht aufarbeiten. Zumindest nicht mit Personen, deren Urteil über mich schon längst feststeht.
Deswegen erwarte und fordere ich, dass dieser Nachruf und der entsprechende Abschnitt im Newsletter von Juni 2015 von allen Angriffen auf die N-gröninger Verantwortlichen gereinigt wird. Sobald das geschehen ist, dürfen Sie gerne alle meine Beiträge löschen und ich werde das Forum wieder verlassen.

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RE: Zum Tod des DAVID-Mitglieds M.W.

#11 von Joringel , 18.12.2015 10:21

D.A.V.I.D.e.V. versteht sich als Fürsprecher von Menschen, die im kirchlichen Spektrum gemobbt werden. Für viele ist es ein langer Weg bis sie den Weg zu uns finden und sich Vertretern von D.A.V.I.D.e.V. anvertrauen. Auf dieser Wegstrecke haben sie oft selbst versucht, Probleme zu klären oder Rechenschaft von den Verantwortlichen zu fordern. Meistens ohne Erfolg. Als Mensch in der Mobbingfalle hat man in der Regel die M e h r h e i t gegen sich, weil sehr schnell ein Klima entsteht, indem der größte Teil der passiv Beteiligten sich anpasst.

Es gibt noch viele andere Charakteristika, wir zählen hier einige auf: Briefe an Kirchenbehörden werden gar nicht erst beantwortet, Gespräche finden nicht auf Augenhöhe statt, Gesprächsprotokolle werden verweigert, bei Kirchengemeinden finden vor den eigentlichen Sitzungen Absprachen statt, Mediatoren sind nicht neutral, sondern von den Institutionen gekauft und vieles mehr. Die Methoden sind sehr subtil, oft hinterlassen sie keine Spuren. Wir können und wollen den Betroffenen nicht entgegentreten, indem wir ihre Aussagen grundsätzlich anzweifeln. Wir sind keine Untersuchungsrichter und sehen unsere Aufgabe darin, die Anliegen der Betroffenen ernst zu nehmen. Denn wer keinen Leidensdruck hat, kommt nicht auf die Idee, sich an uns zu wenden. Und das soziale Umfeld zweifelt häufig an der Darstellung der Betroffenen. 'Das in der Kirche? Das kann ja wohl nicht sein. Wenn die einen/eine fallen lassen, dann hat das doch seine Gründe.' Also eine sehr schwierige Gemengelage. Wenn Sie die Kirche niemals als Schlangengrube erleben, dürfen Sie sich glücklich schätzen. Denn Sie finden keinen, der Verantwortung übernimmt und Haltung zeigt bis hin zu den Kirchenpräsidenten und Bischöfen nicht. Nichts als Wischi-Waschi. Jedenfalls bei den Vorkommnissen, die wir kennen.

Auch die Umkehrung der Vorwürfe ins Gegenteil sind uns aus anderen Zusammenhängen nicht unbekannt. Derjenige, der sich wehrt, wird zum Urheber der Probleme gemacht.
In diesem Kontext wird eine Frau vorgeführt, die sich nicht mehr wehren kann. Selbst wenn die kritischen Stimmen hier von ihrer Meinung so überzeugt sind und nicht einmal hinterfragen, warum Frau W. sich gezwungen sah, die Unterstützung anderer zu suchen, warum haben wir denn keinen Weg mit ihr gefunden, kann man seine Gedanken auch anders ausdrücken als mit der Basta-Methode.

Wir haben noch nie jemanden kennengelernt, der gesagt hat, ja es stimmt, wir haben diese Person ausgegrenzt und ihrer Wahrnehmung, ihren Inhalten keine Chance gegeben. Immer war man "empört" bis zum Anschlag. Und von einer Entschuldigung gegenüber den Betroffenen ist man Äonen entfernt. Davon haben wir in den allerseltensten Fällen gehört.

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RE: Zum Tod des DAVID-Mitglieds M.W.

#12 von Beksi2000 , 18.12.2015 10:53

Der Vorstand des Vereins äußert sich nicht.
Dann kommt hier eine erste Gegendarstellung zum Nachruf von Frau Sunnus:

1. Behauptung: "In der Hauptsache ging es eigentlich nur um einen unvollständig erstellten Nutzungs- und Gebührenplan für das Gemeindehaus." M W hat über viele Jahre hinweg alle Pfarrer in unserer Doppelgemeinde ständig und wegen der unterschiedlichsten Themen angegriffen und beschuldigt. Über Jahre hinweg hat sie sich mit allen Verantwortlichen in diesen beiden Gemeinde angelegt. Unzählige Leserbriefe und Zeitungsartikel belegen ihren unermüdlichen Kampf. Sie hat sich mit allen Pfarrern, Dekanen, der kirchlichen Verwaltungsstelle und dem OKR angelegt. Dieser jahrelange Streit zu den unterschiedlichsten Themen ist in sorgfältig dokumentiert. Als ich vor drei Jahren in die Gemeinde kam, wollte M W mich schon über ein halbes Jahr vor meiner Investitur instrumentalisieren und mich dazu bewegen, in ihrem Sinne die angeblichen Probleme zu lösen. Nach meinem Stellenantritt habe ich alle von M W genannten Probleme untersucht, Protokolle gelesen, mit Verantwortlichen gesprochen und alles dokumentiert. Die Behauptung von Frau Sunnus: "Dafür fehlte der Wille." ist gelogen und unverschämt! Das Ergebnis meiner Untersuchungen habe ich dem KGR zu Protokoll gegeben, mit der Bitte, diese alten Probleme ruhen zu lassen und mit mir zusammen einen Neuanfang im Zeichen der Vergebung zu machen. MW war damit nicht einverstanden.
2. Und "Doch von einem ordentlich erstellten Nutzungsplan zu Jedermanns Einsicht weiß offenbar bis heute kein Mensch in der Kirchengemeinde Remseck- Neckargröningen." das ist gelogen! Diesen Nutzungsplan gab es schon lange. Frau M W war allerdings nie mit dem alten Plan einverstanden. Vor drei Jahren hat das Interimsgremium den Plan überarbeitet und jeder, der unser Gemeindehaus mieten will, bekommt ihn selbstverständlich zur Verfügung. Es gibt keinerlei Probleme bei der Vergabe des Gemeindehauses - auch wenn M W ständig das Gegenteil behauptet hat. Jeder, der das liest, kann mir seine E-Mailadresse nennen und ich schicke ihnen sofort diesen Plan zu.
3. Frau Sunnus behauptet: "...der neue Pfarrer, indem er im Dezember 2012 den GKR auflöste." Wahr ist: Ein Pfarrer kann keinen KGR auflösen. Wahr ist, dass das Gremium schon im Sommer bevor ich in die Gemeinde kam kurz davor stand, zurückzutreten. Sie haben diesen Schritt leider erst vollzogen, als ich im Amt war. Damit galt ich, gerade zwei Monate im Amt, als der Übeltäter, als Mobber. Dabei war dieser Schritt das Ende eines ca. 10 Jährigen Prozesses.
Alle, die mich hier beschuldigen lade ich ein, all die Protokolle und Leserbriefe dieser Jahre zu lesen. Machen sie sich ein Bild dieser langen Zeit - und hören sie auf, mich und andere zu verurteilen, ohne die Fakten zu kennen!
4. Frau Sunnus schreibt: "Alle Zerstrittenheit hatte nach seinem Bekunden nur eine einzige Quelle: Frau Whittome." Ja, ich habe in einem Brief an alle evangelischen Haushalte geschrieben, warum der KGR zurüchgetreten ist. Dieser Brief war mit dem Pressesprecher der Landeskirche und mit dem Dekan abgesprochen. Aber ist ist eine Lüge zu behaupten, ich hätte Frau M W namentlich genannt. In diesem Brief wurde kein Name genannt! Ich habe Frau M W nie öffentlicht beschuldigt. Frau Sunnus liegt das Dokument vor.
5. Frau Sunnus schreibt "und 3 andere Frauen zogen mit einer Schimpfkanonade auf Frau Whittome ebenfalls aus dem GKR aus." Wahr ist: Zwei Frauen und ein Mann sind in dieser nicht öffentlichen Sitzung(!) zurückgetreten. Die Behauptung, die Frauen seien mit einer Schimpfkanonade ausgezogen ist vollkommen falsch und eine Beleidigung dieser drei Personen.

Wie bereits gesagt: Ich schreibe hier nur, weil ich möchte, dass dieser Nachruf und alle falsche Behauptungen über mich gelöscht werden.

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RE: Zum Tod des DAVID-Mitglieds M.W.

#13 von Beksi2000 , 18.12.2015 11:17

Zu Joringel:
Sie haben also auch schon ihr Urteil über mich gefällt, ohne je mit mir gesprochen zu haben?! Schön, wie das hier im Verein gegen Mobbing zugeht.
Zwei Beispiele. Frau M W hat vor ihrem Tod drei oder vier Dienstaufsichtsbeschwerden gegen mich an dem OKR geschickt. Der Inhalt war meist einfach absurd. Was sollte sie auch schreiben, sie hatte schon zwei Jahre lang nicht mehr mit mir gesprochen (das war IHR Wille), sie hat keine Veranstaltung besucht, an der ich beteiligt war, aber sie hat ihrer Meinung nach für Recht und Gerechtigkeit gekämpft.
Der OKR hat jedes ihrer Schreiben beantwortet. Zwar nicht unbedingt so wie sie es wollte, aber sie hatte die Chance, ihre Anliegen anzubringen! Sie hat auch ständig gefordert, der OKR möge für meine Absetzung sorgen aber der OKR ist ihrem Wunsch nicht gefolgt.
In einem Punkt habe sie, Joringel, Recht: Es gab wirklich Menschen in unserem Kirchenbezirk, die sich nach vielen Jahren entschlossen haben, Frau M Ws Anliegen nicht mehr anzuhören und nicht mehr zu beatworten. Ich verstehe diese Menschen!
Zweitens: Als im Herbst letzten Jahres ein neuer OB für unsere Stadt R. gewählt wurde, schrieb Frau M W ihm einen 10 seitigen Brief, indem sie die ihrer Meinung nach unerträglichen Zustände in unserer Kirchengemeinde anprangerte. Sie schilderte mich u.a. als unfähig und ungebildet. Dabei warf sie mir immer die Kritikpunkte vor, die VOR meiner Amtszeit lagen.
Sie sehen: M W hat mich ständig angegriffen. Ich war die Person, die am Ende für all ihren Frust den Kopf hinhalten musste. Während ich schon lange nichts mehr mit ihr zu tun hatte, hat sie mich (nachweislich) wo es nur ging angegriffen, beschuldigt, verleumdet...

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RE: Zum Tod des DAVID-Mitglieds M.W.

#14 von Joringel , 18.12.2015 11:59

Joringel sagt:

Ich fühle mich von Ihnen missverstanden. Ich habe von unserer selbst gestellten Aufgabe gesprochen und den unsäglichen Erfahrungen, die wir bisher machen mussten. Gern räume ich ein, dass ich weder Sie noch andere aus diesem Kontext kenne. Wenn Sie so viele überzeugende Argumente und Nachweise haben, können Sie diese doch in Ruhe vortragen.


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RE: Zum Tod des DAVID-Mitglieds M.W.

#15 von alien_3 , 18.12.2015 12:09

Ist hier die Haltung, wer sich an den Verein DAVID wendet hat immer recht? Dürfen Konfliktgegner geschmäht und im weltweiten Netz an den Pranger gestellt werden wie dies im Falle der Kirchengemeinde N. und der Verantwortlichen der Fall ist? Schlägt der Mobbing-Vorwurf alle Sachargumente?

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