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RE: Frage

#16 von azalee ( Gast ) , 25.06.2014 12:47

Liebe Mitleser
und jeder kann aus seiner Situation das mitteilen, was ihm geholfen hat oder ein wenig weiter geholfen hat...
Wohl wahr, die Pfarrvereine bieten Rechtsschutzversicherungen an (einige mit mit Selbstbeteiligung) - für alles, "was so im Dienst passiert ".
Und jeder/ jede/ der / die Mobbing am eigenem Leib erfahren hat, wird von seinen /ihren Bewältigungsstrategien erzählen können. Dieser oder jener Tipp kann vielleicht hilfreich sein. So sollte dann jeder und jede entscheiden, was zu ihm / ihr passt und hilft.
Aber neben Rechtsschutzbversicherungen und Anwälte sind Hinweise auf Supervisoren / Innen und Therapeuten / Innen oder der hinweis auf gute psychosomatische Kliniken ( von denen es eine große Menge gibt - auch sehr spezielle mit Schwerpunktttherapie) wichtig. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieser oder jener auch Erfahrungen gemacht hat.
Mir hat meine Familie geholfen und enge Vertraute. Menschen, die tagtäglich Nadelstiche aushalten müssen , möchten , dass sie mitsamt ihrer notvollen Situation gesehen und ernst genommen werden. Und es gibt bis heute eine Unzahl von Leuten , die sich Mobbing bei der Kirche überhaupt nicht einmal vorstellen können . Sie haben eine Kirche aus ihren Kinder - und Jugendtagen ,im Kopf - gute Erlebnisse, was ja auch sicher so war.
Und ich selbst habe Kirche auch gut und hilfreich erfahren bis ich mit ihrer anderen Seite konfrontiert wurde......

azalee

RE: Frage

#17 von azalee , 26.06.2014 12:46

Hallo Joringel,
nochmals Thema>: Rechtsschutz- Versicherung.
Ich habe mit der HUK - Rechtsschutzversicherung, bevor diese Versicherung tätig wird, sollte man drei Monate dort schon Mitglied sein, leider keine guten Erfahrungen gemacht. Ich konnte zwar damals vor vielen Jahren eine fristgemäße Mitgliedschaft nachweisen, jedoch haben die jede finanzielle Unterstützung abgelehnt , da sie aufgrund einer Gegenbenheit aus den Unterlagen ( sie waren der Meinung, ich wäre einer Anweisung meines Vorgesetzten nicht nachgekommen. Die ließen auch nicht mit sich reden. ich musste alle Unterlagen und Schriften in dem damaligen Klageverfahren einreichen. Aus dieser Rechtsschutzversicherung bin ich dann ausgetreten. Leider weiß ich nicht, ob ALLE Pfarrvereine Rechtsschutzversicherungen anbieten. der damalige KPS Verein (wurde vor Jahren aufgelöst) bot diese Leistung nicht.


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RE: Frage

#18 von turmfalke , 26.06.2014 16:30

Liebe Azalee!

Jede Pfarrerin und jeder Pfarrer muß sich selber Gewissheit verschaffen. Ich weiß es nur mit Sicherheit vom Hannoverschen Pfarrverein, der für die Hannoversche Landeskirche zuständig ist: Wer dort Mitglied ist, der hat damit automtisch auch eine Rechtschutzversicherung für dienstliche Angelegenheiten. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht. Die Verhandlungen mit der Versicherung hat übrigens mein Anwalt selbst geführt.

Es gilt allerdings auch hier die Dreimonatsfrist. Wer zu spät in den Verein eintritt, dem wird die Versicherung sagen: Ein brennendes Haus kann man nicht mehr versichern. Und man muß eine geringe Eigenbeteiligung an den Gerichtskosten direkt an das Gericht zahlen.

Zu der Höhe der Anwaltskosten haben wir vor einigen Wochen hier im Forum unter "Forum der Juristen" Informationen gesammelt. Ein guter Anwalt hat sein Honorar für eine gute Arbeit auch verdient.

Viele Grüße!

Turmfalke


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